Förderprogramm Invest BW des Landes wird um 200 Millionen Euro aufgestockt

Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald rät Unternehmen, sich bei anstehenden Investitionen und Innovationen zu informieren

(PresseBox) ( Pforzheim, )
Mit Invest BW gingen im Frühjahr 2021 zwei Förderlinien des Landes Baden-Württemberg an den Start, die auch Unternehmen aus der Region dabei unterstützen, ihre Innovationskraft zu erhalten, indem neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte angestoßen werden. In einer ersten Tranche wurden 150 Millionen Euro für Invest BW bereitgestellt, das größte branchenoffene einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderprogramm in der Geschichte des Landes überhaupt. Die Nachfrage war sehr hoch. Innerhalb von nur drei Monaten war das vorhandene Förderbudget aus der ersten Tranche vollständig ausgeschöpft, so dass eine Antragspause eingelegt wurde.

Die Zahlen sind beeindruckend: Bis 16. April 2021 wurden landesweit 346 Vorhaben mit einem kumulierten Fördervolumen von 159 Millionen Euro beantragt. Auch einige Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald haben diese Fördermöglichkeiten erfolgreich genutzt: In der Förderlinie Investition wurden 19 Anträge gestellt, davon wurden 17 Anträge mit einem Fördervolumen von 2,6 Millionen Euro bislang geprüft und bewilligt oder sind zur Förderung vorgesehen. In der Förderlinie Innovation wurden 15 Anträge aus der Region eingereicht, davon sind 5 Anträge mit einem Fördervolumen von 2,3 Millionen Euro bislang geprüft und bewilligt oder zur Förderung vorgesehen.

Mit dem Förderprogramm Invest BW unterstützt die Landesregierung auch zukünftig gezielt einzelbetriebliche Innovationsvorhaben und stellt nun für die Fortschreibung des Programms eine zweite Tranche von bis zu 200 Millionen Euro bereit. Das Land will die Unternehmen weiterhin massiv bei der Ausschöpfung ihres Innovationspotenzials unterstützen, damit sie wirtschaftlich gestärkt aus der Pandemie kommen, denn Innovationsanstrengungen seien ein zentraler Hebel zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, so die Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut.

Künftig wird das Förderprogramm gezielt auf Start-ups und den Mittelstand zugeschnitten, um die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle voranzutreiben. Für Einzelvorhaben können Zuschüsse von bis zu einer Million Euro und für Verbundvorhaben bis zu drei Millionen Euro gewährt werden. Bis Ende 2022 sollen in der Innovationsförderung regelmäßige technologieoffene und auch missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben werden. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg, bei Verbundvorhaben auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg. Die Fördersätze sind abhängig von der Unternehmensgröße und werden unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung für die experimentelle Entwicklung festgelegt. Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) erhalten hierbei besonders attraktive Förderkonditionen. Der Umsetzungszeitraum der Förderprojekte soll maximal 24 Monate betragen. Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm erhalten Interessierte unter www.invest-bw.de.

Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG), rät den Unternehmen der Region dringend, sich bei anstehenden betrieblichen Investitionen und Innovationen über die Möglichkeiten von Invest BW genau zu informieren und - wenn es Sinn macht - Fördergelder konkret zu beantragen. Die WFG unterstützt die regionalen Unternehmen bei der Prüfung, bietet Orientierung im „Dschungel“ der vielfältigen Förderprogramme und konkrete Anregungen, Hilfestellung und kompetente Beratung. Direkte Ansprechpartnerin für alle Fragen hierzu ist Projektleiterin Melissa Schwab, erreichbar unter schwab@nordschwarzwald.de oder 07231-154 369 32.

Für Invest BW gibt es keine formale Bewerbungsfrist, allerdings empfiehlt die WFG dringend, sich zeitnah darum zu kümmern, denn auch bei der zweiten Finanzierungstranche ist mit einer hohen Nachfrage und schnell ausgeschöpften Fördermitteln zu rechnen.
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