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Pressemitteilung BoxID: 122893 (Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH)
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„f-cell 2007“: Messe zeigt, was kommen wird

(PresseBox) (Stuttgart, ) Die Produkte stehen schon fix und fertig da: Autos mit Brennstoffzellenantrieb, Geräte zur Hausenergieversorgung, mobile Power-Stationen. Die Messe zum internationalen Brennstoffzellen-Kongress „f-cell“ am 24. und 25. September 2007 in Stuttgart wird einmal mehr eine Branche an der Schwelle zum Markteintritt zeigen. Die Herausforderungen liegen in der Verlängerung der Lebensdauer der Brennstoffzellen sowie bei den noch sehr hohen Kosten. Doch der Markt gewinnt zunehmend an Dynamik.

Autos und Busse mit Brennstoffzellen-Antrieb fahren schon: Die Mercedes-Benz A-Klasse F-Cell legte bis heute bereits über 1,4 Millionen Kilometer zurück. Doch der Hersteller war unter anderem mit der Reichweite pro Tankfüllung noch nicht zufrieden und stellt nun anlässlich des diesjährigen fast namensgleichen Brennstoffzellen-Forums „f-cell“ am 24. und 25. September in Stuttgart das Nachfolgermodell, die neue B-Klasse F-Cell, vor. Der internationale Branchentreff „f-cell“ vereint Messe mit Kongress und zieht jährlich etwa 600 Fachleute in die Schwabenmetropole. 2007 liegt ein besonderer Fokus auf den mobilen Anwendungen des umweltfreundlichen Energiewandlers, nachdem im letzten Jahr die stationären Anwendungen in der Hausenergieversorgung im Rampenlicht standen. „Die Breite unserer Veranstaltung bleibt davon aber unberührt“, betonen die „f-cell“-Veranstalter, die Gerlinger Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) sowie ihre Kooperationspartner, das Umweltministerium Baden Württemberg und die DaimlerChrysler AG. „Die 'f-cell'-Messe wird auch dieses Jahr wieder mit geschätzten 50 Ausstellern voll ausgebucht sein, das komplette Spektrum der Brennstoffzellen-Anwendungen abdecken und auch Zulieferer, Dienstleister sowie Verbände präsentieren.“

Fortschritte bei mobilen Anwendungen
Die neue B-Klasse F-Cell, die dieses Jahr an Stelle der alten A-Klasse, die Hallen der „f-cell“ im Stuttgarter Haus der Wirtschaft schmücken wird, leistet einiges, was ihr Vorgänger noch nicht konnte: Zum Beispiel mit einer Tankfüllung statt 170 satte 400 Kilometer weit zu fahren. Trotzdem muss Professor Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung und Vorentwicklung, Fahrzeugaufbau und Antrieb sowie Umweltbevollmächtigter bei DaimlerChrysler, Enthusiasten bremsen: „Der Brennstoffzellenantrieb wird zwischen 2012 und 2015 wettbewerbsfähig und serienreif sein.“ Die Herausforderungen, die es bis dahin zu bewältigen gilt, sind unter anderem die Verlängerung der Lebensdauer sowie die Reduktion der Kosten.

Hausenergieversorger Brennstoffzelle
Dies gilt genauso für die anderen Bereiche, in denen Brennstoffzellen zum Einsatz kommen. Auch in der stationären Anwendung konnte der effiziente Energiewandler seine grundsätzliche Praxistauglichkeit bereits unter Beweis stellen. Markus Edel, Manager Fuel Cells beim baden-württembergischen Energielieferanten EnBW berichtet: „Seit Dezember 2001 hat die EnBW landesweit mehr als 20 Brennstoffzellen unterschiedlicher Technologien bei Kunden und Partnern installiert. Gemeinsam mit Städten und Kommunen in Baden-Württemberg entwickeln wir bei diesem Feldtest ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Lösungen für die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung. Die EnBW kooperiert hier mit führenden Brennstoffzellenherstellern, um sie aus der Praxis heraus dabei zu unterstützen, Brennstoffzellen marktreif und bezahlbar zu machen“. Am Messestand präsentiert die EnBW bei der Hausenergieversorgung eingesetzte Anlagen und stellt Ergebnisse aus dem landesweiten Feldtest vor.

Konzept geht auf: Messe und Kongress unter einem Dach
„Wer einmal kommt, ist auch im nächsten Jahr wieder dabei“, diese Erfahrung machte Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur, mit seiner Messe aber auch mit dem Symposium. Er konnte die Zahl der „f-cell“-Stände von 2001 bis 2006 von 22 auf 50 mehr als verdoppeln. „Jetzt sind wir aber an einer natürlichen Grenzen angekommen. Mehr Platz ist im Haus der Wirtschaft nicht zu haben“, bedauert er. Die steigende Nachfrage sei ein Zeichen für die wachsende Dynamik in der Branche, die zunehmend weitere Zulieferer, Dienstleister und jetzt auch Finanzexperten auf sich aufmerksam mache. Außerdem ist es das Konzept eines echten Spezialisten-Forums, das aufgeht: Die Messe profitiert vom Symposium und umgekehrt. „Wir bieten allen Beteiligten Kontakte zu wirklichen Fachleuten auf dem Gebiet Wasserstoff & Brennstoffzelle, einen Überblick über den Markt, fundierte Einblicke in neue Technologien sowie eine Plattform für den individuellen Austausch.“

Wichtige Unternehmen und Verbände sind vor Ort
Bei der Peter Sauber Agentur sind bereits die Anmeldungen weiterer wichtiger „Player“ auf dem Brennstoffzellenmarkt eingegangen. Mit dabei sind unter anderem: ANSYS Germany GmbH mit Software zur Strömungsberechnung, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgart, das unter anderem ein futuristisches BZ-betriebenes Flugzeug („HyFish“) zeigt, das Institut für solare Energiesysteme (ISE) der Fraunhofer Gesellschaft in Freiburg, das Mikrobrennstoffzellen zum Beispiel für Camcorder oder Laptops entwickelt, die SMART Electronic Development GmbH, Stuttgart, die Geräte zum Messen und Überwachen von Hochleistungs-Brennstoffzellen zeigt, die SMA Technologie AG, welche computerbasierte Regelsysteme für eine dezentrale Energieversorgung präsentiert, sowie udomi aus Neuenstein, das eine Brennstoffzellen-Photovoltaik-Hybrid-Stromversorgung vorstellt.

Eine aktuelle Liste der Aussteller ist auf der Homepage der Veranstaltung unter www.f-cell.de zu finden. Dort können sich Interessenten auch gleich mit einem eigenen Stand anmelden.

Es gibt allerdings nur noch wenige freie Standflächen.

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) hat ein Handlungsprogramm zur Entwicklung der "Open Source Region Stuttgart" entwickelt. Mit einem Mix aus Veranstaltungen, Kongressen und vielfältigen Angeboten unterstützt die WRS-Initiative die Anwendung und Entwicklung von Open Source Software. Mit dem Maßnahmenbündel sollen IT-Anwender, sowie IT-Dienstleister und Softwarehersteller ermutigt werden, die Chancen des durch Open Source Software ausgelösten Strukturwandels in der IT-Wirtschaft zu nutzen. Die Zwischenbilanz fällt positiv aus: 3.800 Besucher bei insgesamt 50 Veranstaltungen, über 500.000 Besucher auf den Internetseiten und die erfolgreiche Gründung des Open Source Lösungsparks mit inzwischen 20 Mitgliedsfirmen.

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