10 Millionen Tonnen Erdöl aus Emlichheim

(PresseBox) ( Kassel/Emlichheim, )
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- Wintershall feiert Förder-Meilenstein
- Standort soll auch in 20 Jahren noch fördern

Wintershall setzt in Emlichheim einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der heimischen Erdölförderung. Im Rahmen eines großen Standortfests feierte der größte deutsche international tätige Erdöl- und Erdgasproduzent die Förderung von insgesamt 10 Millionen Tonnen Erdöl an der deutsch-niederländischen Grenze - pünktlich zum 700jährigen Jubiläum Emlichheims. Wintershall ist seit rund sieben Jahrzehnten an dem Standort in der Grafschaft Bentheim aktiv. Damit ist Emlichheim eine der ältesten deutschen Erdölförderstätten überhaupt. Aktuell fördert Wintershall aus dem Feld Emlichheim aus 95 Bohrungen rund 160.000 Tonnen Erdöl pro Jahr.

"Dieses Jubiläum ist eine großartige Bestätigung unserer Arbeit", so Martin Bachmann, Vorstandsmitglied der Wintershall und zuständig für Exploration & Produktion. "Es ist auch ein Anlass, uns im Rahmen dieser Feier bei der Gemeinde Emlichheim, unseren Geschäftspartnern und allen Mitarbeitern zu bedanken, die in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen haben, die Ölförderung hier vor Ort zu einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte zu machen", ergänzt Joachim Pünnel, Leiter der deutschen Aktivitäten der Wintershall.

Seit Jahrzehnten auf hohem Niveau: Ölförderung in Emlichheim

Die erste Bohrung Em 1 wurde im Jahr 1943 in den Bentheimer Sandstein abgeteuft und ging am 12. Mai 1944 in Produktion. Seit der Inbetriebnahme wurden allein aus dieser Bohrung mehr als 120.000 Tonnen Roherdöl gewonnen. Die Entwicklung des Erdölfeldes Emlichheim erreichte mit einer Jahresförderung von durchschnittlich mehr als 150.000 Tonnen bereits Anfang der 50er Jahre ein hohes Niveau. Durch innovative Fördertechnologien konnte Wintershall die Förder- und Lebensdauer des Ölfeldes signifikant verlängern. So wird in Emlichheim die anspruchsvolle Technik der Dampfflutung schon seit 1981 kontinuierlich eingesetzt und konsequent weiterentwickelt. "Mit Hilfe der Dampffluttechnik in Kombination mit dem ebenfalls produktionssteigernden Verfahren der Horizontalbohrtechnik werden wir den Entölungsgrad der Emlichheimer Lagerstätte auf über 40 Prozent steigern", ist sich Joachim Pünnel sicher.

Heimische Förderung als Erfolgsfaktor

In diesem Zusammenhang würdigte auch Wintershall-Vorstand Martin Bachmann die strategische Bedeutung der Förderung in Emlichheim: "Die heimische Produktion wie hier in Emlichheim leistet nicht nur einen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Die Erkenntnisse, die wir bei der Förderung dieser geologisch anspruchsvollen Lagerstätten gewinnen, steigern die technische Kompetenz von Wintershall und fließen entscheidend auch in internationale Projekte mit ein."

Vor diesem Hintergrund arbeitet Wintershall an einer Fortsetzung der erfolgreichen Förderung in Emlichheim. Erst vor wenigen Monaten wurden hier abermals 16 neue Bohrungen abgeteuft. 2011 investierte Deutschlands größter international aktiver Öl- und Gasförderer zusätzlich in sechs neue Horizontal- und sieben Vertikalbohrungen.

Die Kampagne soll in den nächsten Jahren um 23 weitere Ablenkungen aus bestehenden Bohrungen ergänzt werden. "Mit den neuen Bohrungen können wir das jährliche Förderniveau von rund 160.000 Tonnen mindestens bis 2016 halten", prognostiziert Joachim Pünnel. "Auf Grundlage der heutigen Berechnungen leistet Emlichheim damit seinen Beitrag zur Versorgung Deutschlands mit Erdöl noch für mehr als 20 Jahre. Die gemeinsame Erfolgsgeschichte von Wintershall und Emlichheim ist also noch lange nicht zu Ende."
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