Onshore, Offshore & Co. - Wie meistert der Norden die Energiewende?

Einladung zur 6. Zukunftskonferenz "Wind & Maritim 2017" - nationale und internationale Experten treffen sich in Rostock

(PresseBox) (Rostock, ) Der Energiesektor erlebt mit der Energiewende einen tiefgreifenden Umbruch. Trotz der damit verbundenen Herausforderungen wird die Energiewende von einer übergroßen Mehrheit der Bevölkerung als richtig und notwendig bejaht. Nicht nur, aber auch, weil sie mit bedeutenden wirtschaftlichen Chancen verbunden ist. Sie wird nach den Plänen der Bundesregierung noch die nächsten Jahrzehnte in Anspruch nehmen und deshalb zu Recht als Generationenaufgabe verstanden. Wie steht es aktuell um die Energiewende im Norden? Welche Markt- und Technologietrends sind absehbar? Welche Perspektiven ergeben sich für die Industrie und die Menschen? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der 6. Zukunftskonferenz „Wind & Maritim“, die von Mittwoch, dem 17. Mai 2017 bis Donnerstag, dem 18. Mai 2017 in der Rotunde der HanseMesse Rostock stattfindet (siehe Programm-Anhang).

Mehr als 350 Branchenexperten, u.a. aus Finnland, den Niederlanden, Dänemark, Spanien, Italien, Österreich und Polen sowie aus ganz Deutschland, werden zu der zweitägigen Fachtagung in Rostock erwartet. Sie ist die Konferenz im Nordosten, die Windenergie mit der Maritimen Wirtschaft verbindet. Die 6. Zukunftskonferenz „Wind & Maritim 2017“ steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering und ist eine Veranstaltung des WindEnergy Network e.V. (WEN). Die Veranstaltung bietet einen kompakten Überblick über Markt- und Technologietrends in der Windenergie (Onshore und Offshore), der Maritimen Wirtschaft sowie der Meerestechnik. Diese Themen sind von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für die Nordost-Region und seine Unternehmen. Durch eine gute Vernetzung der Windenergie mit der maritimen Wirtschaft sollen industrielle Entwicklungen und natürlichen Ressourcen noch besser miteinander in Einklang gebracht werden..

Die Konferenz bietet mit mehr als 40 Referenten ein umfassendes Fachprogramm, um der wachsenden Branche ein Forum zum Informationsaustausch zu bieten. Für die im Rahmen der Eröffnung anstehenden Impulsreferate konnten in diesem Jahr Prof. Dr. Uwe Leprich, Leiter der Abteilung Klimaschutz und Energie im Umweltbundesamt und und Dr. Markus Tacke (Geschäftsführer) von der Siemens Wind Power GmbH & Co. KG gewonnen werden. Anschließend finden die parallelen Fachforen zur Windenergie statt. Der Abendempfang in maritimer Atmosphäre bietet eine zwanglose Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. Die Fachkonferenz wird am 18. Mai 2017 u.a. mit dem Forum Energiewende und Bürgerbeteiligung fortgesetzt. Eine begleitende Fachausstellung von 20 Unternehmen und Institutionen aus den Branchen rundet das Programm ab.

Windenergienutzung und maritime Industrie sind kennzeichnend für Mecklenburg-Vorpommern.  Die Windenergienutzung ist wichtiger wirtschaftlicher Wachstumskern. Aktuell produzieren rund 1.850 Onshore-Windenergieanlagen in dem nordöstlichen Bundesland grünen, nachhaltigen elektrischen Strom. In der deutschen Ostsee liefern die Windparks EnBW Baltic 1 und 2 – mit insgesamt 101 Anlagen - Strom für rund 400.000 Haushalte. Weitere Windparks sind in der Umsetzung. Das Projekt Wikinger von Iberdrola wird in Kürze in den Betrieb gehen und das E.ON-Projekt Arkonabecken Südost steht kurz vor dem Baustart. Traditionelle Hafen- und Werftstandorte wandeln sich zum Sitz universeller Produktionsstätten und innovativer maritimer Dienstleitungsunternehmen an der Kaikante. Gleichwohl sind noch große Anstrengungen notwendig, wenn das nordöstliche Bundesland entsprechend seiner Energiepolitischen Konzeption bis zum Jahre 2025 einen Anteil von 6,5 Prozent an der nationalen Stromversorgung bereitstellen will.

Nähere Informationen sowie laufende Programmaktualisierungen unter www.wind-maritim.de.

WIND ENERGY Network Rostock e.V

Der WEN hat das Ziel, die Nordost-Region zu einer der führenden Regionen mit Windenergie-Kompetenz in Deutschland weiterzuentwickeln. Zum 2005 gegründeten Verein gehören mittlerweile mehr als 130 namenhafte Unternehmen und Institutionen aus ganz Deutschland. Als führendes Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordost-Region agiert der WindEnergy Network e.V. als bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore- und Onshore-Windenergiebranche. Der Verein versteht sich als Plattform der gesamten Wertschöpfungskette der Branche und setzt sich durch aktive Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Bündelung von Informationen und Know-how für deren Stärkung ein. Weitere Informationen unter: www.wind-energy-network.de.

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