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Pressemitteilung BoxID: 693305 (Diebold Nixdorf GmbH)
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Studie: Handel investiert künftig verstärkt in Omni-Channel-Commerce

(PresseBox) (Paderborn, ) Deutsche Handelsunternehmen rechnen mit einem stark wachsenden Einfluss der digitalen Vertriebskanäle auf ihr Geschäft. Das ist nur ein Ergebnis einer von Wincor Nixdorf mit beauftragten Studie des führenden europäischen Marktanalyse-Unternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC). Die Studie "Omni-Channel Commerce in Deutschland" liefert aktuelle Daten und Fakten über die Omnichannel-Strategien deutscher Handelsunternehmen.

Vor dem Hintergrund des stark wachsenden Einflusses digitaler Vertriebskanäle haben für über 80 Prozent der Handelsunternehmen der Ausbau ihrer E-Commerce-Aktivitäten und deren Verknüpfung mit den stationären Filialen höchste Priorität. Entsprechend sind die Investitionspläne aufgebaut: 45 Prozent der Händler wollen schon in den kommenden zwei Jahren, weitere 37 Prozent innerhalb der kommenden fünf Jahre in IT-Lösungen und -Services zur kanalübergreifenden Integration investieren. Im Vordergrund stehen dabei mobile Anwendungen für Smartphones und Tablets, die bei 72 Prozent der Retailer auf der Investitionsagenda bis spätestens 2018 stehen. Auch die Implementierung von CRM-Lösungen ist in diesem Zeitraum von 57 Prozent der Händler eingeplant. "Eine individuelle Omnichannel-Strategie zu haben, ist heutzutage für den Einzelhändler kein Nice-to-Have mehr, sondern eindeutig ein Muss", folgert Dr. Katrin Schleife, Analystin bei PAC.

Bei der notwendigen Anpassung ihrer IT-Strukturen, so die Studie, entwickeln die Handelsunternehmen eine "überraschend ausgeprägte" Tendenz zur Nutzung einer zentralen IT-Plattform, mit deren Hilfe sich die einzelnen Anwendungen und Prozesse zentral steuern und orchestrieren lassen. "Eine dezentrale Verknüpfung einzelner Anwendungen über unzählige Schnittstellen kann erhebliche negative Auswirkungen auf die Performance, die Wartbarkeit und insbesondere die Entwick-lungsfähigkeit haben - daher ist eine Standardisierung und Homogenisierung der Daten der Schlüssel zur Reduzierung der Komplexität", erklärt Nicolas Pelletier, Head of Product Line Retail Software bei Wincor Nixdorf. Entsprechend ist die Lösung von Wincor Nixdorf für das Omnichannel-Retailing konzipiert: Die TP Application Suite nutzt über alle Kanäle hinweg eine einzige Datenquelle und eine gemeinsame Logik - so ist es möglich, die Komplexität zu reduzieren und auch künftig neue Anwendungen zu integrieren.

Weil die Migration zum Omnichannel-Retailer mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist, legen rund 80 Prozent der befragten Händler besonderen Wert darauf, dass ihr IT-Dienstleister über ausgezeichnete Branchenkenntnisse verfügt. Rund 70 Prozent der Händler erhoffen sich von ihm Unterstützung sowohl bei der Strategieentwicklung als auch bei der Anpassung interner Prozesse und Organisationsstrukturen. "Der Dienstleister muss ein tiefes branchen- und segmentspezifisches Know-how besitzen und die Fähigkeit, in allen Projektstufen Unterstützung leisten zu können", so Thorsten Braun, Leiter der D/A/CH Retail-Organisation.

Bei aller Zukunftsrelevanz von E-Commerce und Omnichannel-Strategien ist aus Sicht der Unternehmer keineswegs das Ende des stationären Einzelhandels eingeläutet. Denn 98 Prozent der Händler sind überzeugt, dass die stationäre Filiale auch künftig die zentrale Rolle für den Kundenkontakt spielen wird. Klar ist ihnen aber auch, dass sich das Bild der Filiale vom reinen Verkaufskanal hin zum unterstützenden Element für das digitale Geschäft wandelt: Denn die Filiale wird laut Studie künftig verstärkt als "Showroom" sowie als "Touch Point" für die Abholung und Bezahlung online bestellter Ware fungieren.

Download Studie

Informationen zur Studie: Für die Studie "Omni-Channel Commerce in Deutschland - Integrierte Einkaufskonzepte sind die Zukunft im Handel" wurden ca. 100 Entscheider in deutschen Einzelhandelsfirmen mit mehr als 50 Mitarbeitern befragt, die mindestens zwei Verkaufskanäle - darunter mindestens ein digitaler Kanal - bereits nutzen oder bei denen die Bedeutung des zweiten Verkaufskanals an Bedeutung gewinnen wird.

Diese Information enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Wincor Nixdorf AG beruhen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Wincor Nixdorf AG und seinen verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von Wincor Nixdorf und können nicht präzise vorausgeschätzt werden, wie z.B. das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt Wincor Nixdorf hierzu eine gesonderte Verpflichtung.