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Pressemitteilung BoxID: 527899 (WIEGEL Verwaltung GmbH & Co KG)
  • WIEGEL Verwaltung GmbH & Co KG
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Wiegel, Klimaschutz ganz praktisch

(PresseBox) (Nürnberg, ) Wie Klimaschutz wirklich geht, das konnten zahlreiche Persönlichkeiten aus allen Ebenen der Politik, Kunden und weitere Gäste anlässlich der Regionalveranstaltung der Unternehmensinitiative der Nichteisen(NE)-Metallindustrie "Metalle pro Klima" für Klimaschutz, Energie- und Ressourceneffizienz am 26. Juli in Nürnberg eindrucksvoll erleben.

Anhand dreier Best-Practice-Beispiele aus der Produktion und der Produktpa-lette des Familienunternehmens verdeutlichten erfahrene Praktiker der Wiegel-Gruppe, einem der führenden Feuerverzinker Europas, wie die systematischen und kontinuierlichen Anstrengungen des Unternehmens zur Einsparung von Energie, wertvollen Ressourcen und CO2-Minderung führen.

Dr.-Ing. Thomas Happle, der technische Geschäftsführer der Wiegel Verwal-tung, machte anschaulich klar, wie es Wiegel gelungen ist, durch die weitere Optimierung seiner Prozesse - von der Feinsteuerung der Verzinkungstempe-ratur, über die optimale Tauchzeit bis hin zur optimierten Vor- und Nachbe-handlung durch die Einsparung der Ressource Zink - nochmals 3.000 t CO2 pro Jahr einzusparen.

Dipl.-Ing. Peter Zorn, Abteilungsleiter Technik der Wiegel Verwaltung GmbH & Co.KG, zeigte, wie die Technik-Crew von Wiegel mittels unternehmenseigener Entwicklung und Installation einer intelligenten Ofensteuerung innerhalb der Unternehmensgruppe nochmals jährlich rund 3.400 Tonnen CO2 einspart.

Konsequente Dämmung ist bei Wiegel seit Jahren Standard. Die Investition in moderne Isolierstoffe und innovative Technologien bei den Verzinkungsöfen führen in den 27 Werken der Wiegel-Gruppe dabei zu einer Energieeinsparung in der Größenordnung von umgerechnet 1.000 t CO2 pro Jahr.

Mit dem Einbau von Luft-Wasser-Wärmetauschern wird Verlustwärme zu-rückgewonnen. So wird der heißen Abluft wertvolle Energie entzogen und zurückgespeist. Durch den Einbau von Wärmetauschern in allen Wiegel-Werken werden jährlich rund 8.000 t CO2 eingespart. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von annähernd 2.150 gasbeheizten Einfamilienhäusern.

Die zusätzliche Investition in eine innovative Messtechnologie, das in Zusam-menarbeit mit dem Bundesamt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelte Verfahren zur Ultraschallmessung, kurz USI (ultra sonic measuring), erlaubt die sichere Verlängerung der Einsatzdauer der Verzinkungskessel und eine nochmalige Einsparung von mindestens 29 Tonnen CO2 im Jahr.

Dr.-Ing. Birgit Postrach, kaufmännische Leiterin von Wiegel Parey, lenkte den Blick schließlich zurück auf den speziellen Beitrag, den das Verfahren Feuer-verzinken bei der Herstellung von Strommasten bei der CO2-Reduzierung zu leisten imstande ist. Wiegel Parey ist einer der wichtigsten Hersteller von Git-termasten in Europa. Gittermasten von Wiegel Parey ermöglichen als Strom-masten eingesetzt, den Transport von Windenergie von der Nordseeküste zu den Verbrauchern im Süden der Republik. Die feuerverzinkten Bauteile der Masten erhöhen den optimalen Korrosionsschutz und damit deren Lebens-dauer um ein mehrfaches gegenüber unverzinkten Masten. Feuerverzinkte Masten, die das Werk in Parey verlassen, erwirtschaften eine jährliche Einspa-rung von über 12.000 t CO2.

Alexander Hofmann, Dipl.-Wirtschaftsingenieur und Gesellschafter und Mit-glied des Verwaltungsrats der Wiegel Gruppe stellte diese Best-Practice-Beispiele in den Zusammenhang der Gesamtentwicklung des fränkischen Familienunternehmens. Er betonte, dass die Schonung von Umwelt und Res-sourcen bei Wiegel kein Modethema sei. Umweltschutz und Ressourcenscho-nung stehen bei Wiegel schon seit jeher im Vordergrund. Mit der kompletten Einhausung der Verzinkungskessel und der Einhausung der gesamten Vorbe-handlungslinie bei ständiger Abluftfilterung und der konsequenten Trennung der Produktionsanlagen von der öffentlichen Kanalisation im Werk Nürnberg sei man bereits 1991, ein Jahr vor der Weltumweltkonferenz in Rio, absoluter Pionier in Sachen Umweltschutz gewesen.

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Als erster Feuerverzinker überhaupt wurde Wiegel entsprechend mit Umwelt-preisen ausgezeichnet: 1991 mit dem Umweltschutzpreis der Stadt Nürnberg und 1994 mit der Umweltmedaille des Freistaats Bayern.

In mehreren Führungen durch alle Teile der Anlage konnten sich anschließend alle Teilnehmer selbst ein Bild von der konsequenten Umsetzung der Maß-nahmen zur Ressourcen- und Energieeffizienz bei Wiegel machen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wiegel.de und www.metalleproklima.de