Raus mit dem Hund: Beim Gassi gehen die Augen vor der Sonne schützen

Warum die richtige Sonnenbrille beim Spaziergang mit dem besten Freund des Menschen nicht fehlen darf

(PresseBox) ( Viersen, )
Die große Kälte ist vorbei, der Frühling lockt nach draußen: Nach dem langen Winter freuen sich viele Hundefreunde darauf, endlich wieder länger mit ihren Gefährten draußen zu sein, ausgiebig spazieren zu gehen und auf der großen Wiese zu spielen. Weil die Sonne bereits im März und April auch in Deutschland oft schon intensiv scheint, sollten Hundebesitzer beim Gassi gehen stets ausreichend Sonnenschutz für Haut und Augen im Gepäck haben.

Was strahlt denn da?

Viele Menschen kennen die Gefahr von UV-Strahlung für Haut und Augen, jedoch nicht die von Infrarotstrahlen. Dabei machen sie über 40 Prozent des Sonnenlichts aus. Zum Vergleich: Der Anteil von UV-Strahlen am Sonnenlicht liegt bei weniger als 10 Prozent. UV- und Infrarotstrahlen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar – anders als beispielsweise Blaulicht, das Computer und andere Bildschirme abstrahlen. Infrarotstrahlen kennen wir im Alltag unter anderem von der Fernbedienung des TV-Gerätes oder von speziellen Wärmelampen gegen Schmerzen. Denn Infrarotstrahlung wird auch als Wärmestrahlung bezeichnet. Für das menschliche Auge bedeutet das: Dringen die Strahlen ungehindert durch die Pupille in das Augeninnere ein, erhitzen sie Linse und Netzhaut und können dort – genau wie UV-Strahlen – langfristig irreparable Schäden hervorrufen. Weil Hundebesitzer oft mehrmals täglich draußen in der Sonne unterwegs sind, sollten gerade sie ihre Augen besonders schützen.

Die richtige Sonnenbrille für Hundeliebhaber: mit UV- und Infrarotschutz

Den wirksamsten Schutz vor gefährlichen Sonnenstrahlen beim Gassi gehen bietet für Haut und Augen neben Sonnencremes die klassische Sonnenbrille. Damit diese auch wirklich schützt, sollten Hundefreunde jedoch ein paar Punkte beachten. Wer sich eine neue Sonnenbrille zulegt, wählt am besten ein Modell, das die Augen von allen Seiten gut abschirmt und auch seitlich vor der Sonneneinstrahlung schützt. Das ist wichtig für den einfachen Aufenthalt in der Sonne ebenso wie für Orte, an denen Sonnenstrahlen besonders stark reflektiert werden wie beim Spaziergang am See oder am Meer. Eine gute Sonnenbrille sollte zudem über einen ausreichenden UV-Schutz verfügen, erkennbar an dem UV 400-Aufkleber. Die CE-Kennzeichnung gibt darüber hinaus Auskunft, ob das Modell den EU-Richtlinien entspricht. Florian Gisch, Geschäftsführer beim Brillenglashersteller Wetzlich Optik-Präzision, rät: „Damit die Augen umfassend geschützt sind, raten wir immer zu einem zusätzlichen Infrarotschutz im Glas. Ich vergleiche das gerne mit Sonnencreme: Wer zu wenig aufträgt, schützt sich nicht vollständig. Und ohne Infrarotblocker schützt auch eine Sonnenbrille nicht umfassend vor den schädlichen Bestandteilen des Sonnenlichts.“ Mit speziellen Glasbeschichtungen wie beispielsweise Saphir X IR von Wetzlich lässt sich der Infrarotschutz unsichtbar und ohne Einschränkungen für das Sehen auf unterschiedliche Brillengläser auftragen.

Beratung zu passenden Sonnenbrillenmodellen und Gläsern gibt es beim nächstgelegenen Optiker.
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