Besser sehen: So werden Brillenträger lästige Reflexionen endgültig los

Autoscheinwerfer oder PC-Bildschirm: Lichtspiegelungen auf Brillengläsern behindern die Sicht - darum sind entspiegelte Gläser nicht nur für guten Durchblick sinnvoll, sondern auch für Sicherheit im Alltag

(PresseBox) ( Viersen, )
Kaum etwas scheint durchsichtiger als ein Brillenglas. Ist eine Brille jedoch nicht entspiegelt, kann schnell das Gegenteil der Fall sein und störende Reflexionen behindern das Sichtfeld. Doch wie funktionieren eigentlich Entspiegelungen auf Brillengläsern? Und sind sie für alle Brillenträger empfehlenswert?

Die Fakten: Entspiegelung für jeden?

Die Frage, ob eine Entspiegelung für jeden Brillenträger sinnvoll ist, lässt sich einfach mit „Ja“ beantworten. Denn intensive Lichtquellen treten in vielen Alltagssituationen auf und sorgen bei Brillenträgern durch Reflexionen für unklare Sichtverhältnisse. Besonders gefährlich kann dies etwa im Straßenverkehr werden. Denn vor allem bei Dunkelheit reflektieren Scheinwerferlichter von nachfolgenden Autos in der Innenseite des Brillenglases und behindern so das Blickfeld. Auch am Tag kann sich heller Sonnenschein störend in der Brille spiegeln. Die Folge ist eine stark eingeschränkte Sicht des Fahrers, die sogar zu Unfällen führen kann. Im Berufsalltag hingegen häufen sich Reflexionen von PC- oder künstlichem Licht, die das Auge irritieren und somit ermüden. Kopfschmerzen sind dann nicht selten die Folge. Ebenso sollte, wer viel hinter oder auch vor der Kamera steht, in eine Brillenglasentspiegelung investieren, denn auch dort treten sehr häufig Reflexionen auf. 

Den Durchblick behalten: Die Entspiegelung

Doch wie funktionieren entspiegelte Brillengläser? Sie filtern vor allem Reflexionen, die das Auge beim Sehen stören und es dadurch ermüden. Dafür werden spezielle, ultradünne Entspiegelungsschichten auf das Brillenglas aufgebracht. Diese sorgen dafür, dass bestimmte Anteile des Lichtes nicht wie beim verwendeten Glasmaterial normal reflektiert werden, sondern durch das Glas hindurchgehen. Je nach Anzahl, Art und Dicke der aufgetragenen Schichten, kann die Wirkung der Entspiegelung beeinflusst werden. Hier gilt die Faustformel: Je mehr Entspiegelungsschichten, desto geringer die Reflexion. Marktübliche Superentspiegelungen reduzieren die Reflexion das Glasmaterials um etwa 50 Prozent. Die neu entwickelte Entspiegelung Saphir X Zero der Firma Wetzlich reduziert die Reflexe nun sogar um 90 Prozent. Das heißt, hier sind so gut wie keine Restreflexe mehr sichtbar. 

Sehen und gesehen werden: Kosmetische Gründe für eine Entspiegelung

Doch nicht nur die Sicherheit und das Sehvermögen werden durch entspiegelte Gläser positiv beeinflusst, sondern auch die eigene Optik. Denn wenn Brillengläser nicht entspiegelt sind, wirken sie oft wie ein Fremdkörper im Gesicht. Durch die Reflexionen sieht das Gegenüber dort, wo eigentlich die Augen sein sollten, nur sich selbst gespiegelt. Mit entspiegelten Gläsern sieht man also nicht nur selber besser, sondern wird auch besser gesehen. Das ist ebenso im Job von Vorteil wie auch in der Freizeit oder beim Date. 

Brillenveredelung: Mehr als nur reflexionsfrei

Eine Entspiegelung ist eine Veredlung des Brillenglases und gehört heutzutage bei den meisten Optikern zum Standardprogramm. Wie bei jeder Veredelung gibt es aber auch hier verschiedene Versionen und Abstufungen zur Auswahl. 

Viele Beschichtungen haben zudem noch weitere positive Eigenschaften, die den Alltag von Brillenträgern verbessern. So sorgen sie etwa dafür, dass Brillengläser schmutz-, wasser- und fettabweisend sowie antistatisch sind. Ein vollständiger UV-Schutz gewinnt bei normalen Brillengläsern zudem zunehmend an Bedeutung, dies ist bei Sonnenbrillen schon länger der Fall. 

Weitere Informationen zu Brillengläsern von Wetzlich sowie zu der Neuentwicklung „Saphir X Zero“ gibt es beim Optiker sowie auf http://www.wetzlich.de/beschichtungen/.
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