10,4 Millionen Euro für VoiceObjects

Wellington Partners baut Portfolio weiter aus

(PresseBox) ( München, )
Wellington Partners beteiligt sich als Lead-Investor gemeinsam mit T-Venture und SAP Ventures mit EUR 10,4 Millionen an VoiceObjects. Der Softwareanbieter für automatisierte Sprachsysteme wird mit diesem Kapital seine führende Position auf dem europäischen Markt ausbauen und den Markteintritt in den USA beschleunigen. Mit VoiceObjects unterstreicht Wellington Partners seine Vorreiterrolle bei der Early-Stage-Finanzierung: Seit Anfang 2003 beteiligte sich Wellington an sechs neuen Technologieunternehmen und 20 Folge-Finanzierungsrunden. Zwei bis drei weitere neue Beteiligungen sollen in den kommenden Monaten folgen.

Wellington Partners beteiligt sich gemeinsam mit T-Venture und SAP Ventures an der zweiten Finanzierungsrunde der VoiceObjects AG in Höhe von EUR 10,4 Millionen. Das im Frühjahr 2001 gegründete Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung von Software zum Design und Management von Sprachdialogsystemen, wie sie beispielsweise in Call-Centern zum Einsatz kommen. Zu den Kunden zählen bereits heute die Postbank und T-Mobile. „Der Zeitpunkt der neuen Finanzierungsrunde ist perfekt“, betont Karl-Heinz Land, CEO der VoiceObjects AG. „Der Markt für automatisierte Sprachanwendungen steht vor einem Wachstumsschub, und wir sind jetzt in der Lage, unsere Marktführerschaft auszubauen.“
Der Vorsprung der Software VoiceObjects Factory beruht auf zwei Faktoren: Zum einen reduziert sie die Total Cost of Ownership über die gesamte Anwendungsdauer hinweg für Betreiber von Call-Centern oder Informationsportalen um bis zu 75 Prozent. Zum anderen ermöglicht ihr objektorientierter Aufbau eine kundenfreundliche Individualisierung der Dialoge in einem heute noch nicht bekannten Maß. So erkennt z.B. das System den Anrufenden und kann anhand bekannter Präferenzen individuelle Dialoge anbieten. Solche Dialoge werden aus modularen Bausteinen nach dem Baukastenprinzip ohne aufwändige Programmierung zusammengestellt – und lassen sich binnen kürzester Zeit problemlos ändern. Bislang erfordert dies noch eine zeit- und kostenintensive Neuprogrammierung.
„VoiceObjects steht für die Industrialisierung von Sprachanwendungen“, erklärt Wellington Partner Jörg Überla. „Dies öffnet dem Unternehmen einen Milliardenmarkt.“ Neben den klassischen Call-Centern verweist er auf die wachsende Zahl sprachgesteuerter Informationsportale sowie firmeninterne Anwendungen wie die Zeiterfassung oder die Vertriebssteuerung. Sein Fazit: „Wir investieren in ein Unternehmen mit einem ausgereiften Produkt, einem fundierten technologischen Vorsprung und einem sehr guten Management-Team, das einen wachstumsstarken Markt anführt.“
Mit VoiceObjects setzt Wellington Partners seine kontinuierliche Investitionspolitik fort. Trotz äußerst schwacher Konjunktur beteiligte sich das Unternehmen seit Anfang 2003 an sechs neuen Hightech-Firmen. Erst im Februar 2004 leitete Wellington Partners gemeinsam mit 3i bei dem Tübinger Hochschul-Spin-off immatics die größte Erstrundenfinanzierung eines deutschen Biotech-Unternehmens seit 2002. Seit dem Ende der Boomphase im Frühjahr 2000 war Wellington Partners mit einem eigenen Fondsvolumen von EUR 265 Millionen insgesamt an rund 60 Finanzierungsrunden mit einem Gesamtvolumen von mehr als EUR 250 Millionen beteiligt.
„Nur wer auch in Rezessionsphasen investiert, kann vom kommenden Aufschwung richtig profitieren“, begründet Wellington-Gründer Rolf Christof Dienst seine Strategie. Mit derzeit rund 25 aktiven Portfolio-Unternehmen sieht er Wellington Partners gut aufgestellt: „Der Verkauf unseres Investments Cobion an ISS im Januar 2004 zu sehr attraktiven Konditionen zeigt, welches Potenzial unser heutiges Portfolio birgt“, so Dienst. Zugleich betont er, dass Wellington in den kommenden Monaten weitere zwei bis drei Investments plant: „Wie im Falle von VoiceObjects oder immatics sehen wir verstärkt junge deutsche Technologieunternehmen, die das Zeug haben, in ihrem Markt weltweit Standards zu setzen.“
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