WEILER ist "Sicher mit System": neues Arbeitsschutz-Management prämiert

Verantwortung für Sicherheit und Gesundheit ruht auf vielen Schultern

Emskirchen, (PresseBox) - Mit dem Gütesiegel „Sicher mit System“ wurde das neue Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) des Maschinenbauers WEILER ausgezeichnet. Das Zertifikat erteilte die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), die das Unternehmen bereits beim Aufbau und der Umsetzung des AMS begleitet hatte. Bei einer Regionaltagung im März erhielten die Emskirchener nun das begehrte Siegel.

„Gesundheit und Sicherheit waren schon immer ein zentrales Thema in unserem Unternehmen“, erzählt Volker Preisig, Bereichsleiter Produktion und Montage. „Doch wir wollten einen klaren Leitfaden schaffen, der alle Mitarbeiter und Führungskräfte in die Lage versetzt, Arbeitsschutz täglich zu leben und umzusetzen.“

Spürbare Unterschiede im Arbeitsalltag

Das neue AMS bewirkt spürbare Unterschiede im Arbeitsalltag. Ruhte die Verantwortung für nötige Sicherheitsmaßnahmen früher vor allem auf den Schultern der Sicherheitsfachkraft Jakob Frank, so ist nun die ganze Belegschaft für die Themen Sicherheit und Gesundheit sensibilisiert. „Die Mitarbeiter sind hochmotiviert und achten zum Beispiel darauf, ob der Kollege die nötige Schutzausrüstung trägt. Vergisst jemand, seine Sicherheitsschuhe anzuziehen, dann wird er gleich daran erinnert“, so Preisig.

Außerdem bildet das AMS die perfekte Grundlage, um den unternehmenseigenen Arbeitsschutz kontinuierlich zu verbessern. Denn es regt dazu an, vorhandene Strukturen zu bewerten, neue Präventionsmaßnahmen und Lösungen zu finden und diese zu optimieren. Bereichsleiter Preisig bringt es auf den Punkt: „Jeder Arbeitsunfall ist einer zu viel.“

Bei 700 bis 900 Maschinen pro Jahr waren viele Arbeitsabläufe zu berücksichtigen

Deshalb beschloss die Geschäftsleitung Anfang des vergangenen Jahres, ein zertifiziertes AMS einzuführen, das aktuelle Anforderungen mit der Struktur eines Managementsystems verbindet. Außerdem sollten vorhandene Elemente genutzt und weiterentwickelt werden können. Schließlich fiel die Wahl auf das Gütesiegel „Sicher mit System“ der Berufsgenossenschaft. Startschuss war im April, bis zum Jahresende wollte das Unternehmen für die Schlussbegutachtung bereit sein. „Ein sportlicher Zeitplan“, gibt Preisig zu, denn „normalerweise rechnet die Berufsgenossenschaft etwa neun bis 18 Monate, je nach bisheriger Aufstellung des Betriebs.“

Führungskräfte und Mitarbeiter engagierten sich für eine rasche Umsetzung

Um dieses Ziel zu erreichen, setzte Sicherheitsfachkraft Jakob Frank auf die Mitarbeit aller: Führungskräfte und Mitarbeiter engagierten sich und wurden aktiv in die verschiedenen Aufgaben eingebunden.

Vor allem galt es, bisherige Dokumentationen, Handlungsvorgaben und Richtlinien zu vereinheitlichen und zu ergänzen. Zudem wurden neue Gefährdungsbeurteilungen erstellt und ergänzt. „Das hat einiges an Zeit in Anspruch genommen. Da wir unsere Maschinen komplett in Emskirchen fertigen – etwa 700 bis 900 im Jahr, meist in kundenindividueller Ausführung – gibt es viele unterschiedliche Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze, die bewertetet werden mussten.“

Das Engagement der Emskirchener zahlte sich aus: Bereits im September fand bei WEILER eine Vorbegutachtung statt, im November war schließlich die endgültige Abnahme. „Wir waren unserem Plan sogar ein paar Wochen voraus“, freut sich Preisig.

 

 

 

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.