Webroot®-Studie zeigt: PC-Nutzer laufen Gefahr. digitale Dateien auf ihren privaten Computern zu verlieren

2007 gingen jede Minute Dateien von fast 90 Anwendern verloren - derzeitige Sicherheitsvorkehrungen reichen nicht mehr aus

(PresseBox) ( Boulder, Colorado, )
Webroot, ein führender Anbieter von Sicherheitslösungen für Verbraucher, KMUs und Großunternehmen, hat heute seine jüngste Studie "State of Internet Security: Protecting Your Digital Life" veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass PC-Benutzer große Mengen persönlicher, beruflicher und finanzbezogener Daten auf ihren Heim-PCs speichern und dass im letzten Jahr 46 Mio. Anwender ihre wertvollen Daten teilweise oder sogar ganz verloren haben, weil sie ihren Computer nicht vor den Folgen von Hardwarefehlern, korrupter Software und menschlichem Versagen geschützt hatten.

"Unseren Untersuchungen zufolge haben letztes Jahr in jeder Minute fast 90 Menschen persönliche Daten verloren", sagte Paul Lipman, Senior Vice President and General Manager des Desktop-Geschäftsbereichs bei Webroot. "PC-Sicherheit konzentriert sich traditionellerweise auf den Schutz des Computers und nicht auf den Schutz der darauf gespeicherten Daten. Doch genau diese wertvollen privaten Dateien - digitale Fotos, Musik und Finanzinformationen - lassen sich bei Verlust nicht ersetzen."

Der Webroot-Studie zufolge haben PC-Nutzer durchschnittlich fast 2.000 Digitalfotos und knapp 2.500 digitale Musikdateien auf ihren Computern gespeichert. Am meisten Sorge bereitete den befragten Benutzern der Gedanke, Familienfotos zu verlieren, gefolgt vom Verlust von Finanzinformationen, Textdokumenten und Arbeitsunterlagen.

"Die Durchschnittszahl der gespeicherten Digitalfotos entspricht ungefähr einem aufgenommenen Bild pro Tag über einen Zeitraum von fünf Jahren. Das sind viele persönliche Erinnerungen, die unwiederbringlich verloren sein können, falls diese Dateien plötzlich vernichtet werden", so Lipman weiter. "Gleichermaßen besorgniserregend war allerdings die Feststellung, dass mehr als die Hälfte der von uns befragten Benutzer Finanzinformationen auf ihren PCs speichern und viele davon keinerlei Vorkehrungen zur Datenwiedergewinnung getroffen haben."

Zwar schützen 98 Prozent der befragten PC-Benutzer ihren Computer mit einer Antiviren-Lösung, und 95 Prozent verwenden eine Firewall, doch nur wenige haben Sicherheitsmaßnahmen für ihre Daten getroffen. Nur 18 Prozent führen derzeit regelmäßig Daten-Backups durch, und fast ein Fünftel der Befragten haben überhaupt noch nie Backups für ihre persönlichen Dateien erstellt. Als Hauptgründe für die fehlende Sicherung wird angegeben, dass man sie vergesse, dass die Backups nicht automatisch durchgeführt würden und dass sie zu lange dauerten.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Datenverluste - Zahlen und Fakten im Überblick
- Wie die Untersuchungen von Webroot zeigen, haben im vergangenen Jahr jeden Tag mindestens 126.000 Menschen in den USA und in UK persönliche Daten verloren, die auf ihren PCs gespeichert waren. Das entspricht der Gesamtbevölkerungszahl der Stadt Hartford, Connecticut.
- Fast die Hälfte aller PC-Benutzer (43 Prozent) haben irgendwann schon einmal digitale Dateien oder Daten verloren.
- Einer von fünf Benutzern hat in den letzten zwei Jahren Dateien verloren.
- Einer von zehn Benutzern hat allein in den letzten neun Monaten Dateien verloren.
- Mehr als 80 Prozent aller Zwischenfälle wurden durch Hardwarefehler, menschliches Versagen oder korrupte Software verursacht.
- Rund 9 Prozent der Datenverluste sind auf Diebstahl zurückzuführen und 3 Prozent auf Naturkatastrophen.

Heim-PCs speichern riesige Datenmengen
- Mehr als 90 Prozent der Benutzer speichern Fotos auf ihren Computern. Im Durchschnitt hat ein Benutzer 1.788 Bilder gespeichert - das entspricht Aufnahmen aus fast fünf Jahren.
- Fast 70 Prozent der Befragten haben Musik gespeichert, im Durchschnitt 2.420 Titel. Das entspricht Musikaufnahmen im Wert von mehr als 2.400 Dollar bei angenommenen 1 Dollar pro Titel oder rund 125 Stunden Zeit für das Überspielen von Musik-CDs.
- Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass sie Finanzinformationen auf ihrem Heim-PC gespeichert haben.
- Fast drei Viertel speichern Arbeitsunterlagen auf ihrem privaten PC.

Derzeitige Schutzmaßnahmen reichen nicht aus
- 98 Prozent der PC-Nutzer haben eine Virenschutzlösung auf ihren privaten PCs installiert, 93 Prozent eine Anti-Spyware-Lösung und 95 Prozent eine Firewall
- Trotz dieser Maßnahmen haben allein im Jahr 2007 46 Mio. Menschen in den USA und im UK private Dateien verloren, die auf ihren PCs gespeichert waren
- Nur 6 Prozent der Befragten sichern ihre Dateien täglich gegen Verlust
- 20 Prozent haben noch nie ein Backup der Daten auf ihren PCs durchgeführt

Tipps zum Schutz wertvoller Dateien
Um die Sicherheit Ihrer Fotos, Musiktitel und anderer wertvoller Daten zu gewährleisten, empfiehlt Webroot folgende Maßnahmen:
1. Installieren Sie Sicherheitssoftware. Viren und andere Online-Bedrohungen können ihre Dateien korrumpieren und Systemschäden oder -versagen verursachen. Sorgen Sie dafür, dass Sie über aktuellen Spyware-, Viren- und Firewallschutz verfügen.
2. Führen Sie automatische Online-Backups durch. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Benutzer trotz bester Absichten vergessen, ihre Daten regelmäßig zu sichern. Verwenden Sie ein Online-Backup-Programm, das eine "Set it and forget it"-Lösung bietet und ihre Dateien täglich automatisch sichert.
3. Gratis ist nicht besser. Verlassen Sie sich nicht auf Websites, die ihre digitalen Fotos kostenlos archivieren. Einige davon löschen die Bilder, wenn Sie nicht innerhalb eines festgelegten Zeitraums auf Ihr Konto zugreifen.
4. Führen Sie Backups für Ihre Laptops und sonstigen Mobilgeräte durch. Viele Benutzer sichern zwar die Daten auf ihrem meistgenutzten Computer, vergessen aber ihre Laptops und sonstigen mobilen Geräte. Dabei ist das Risiko von Verlust und Diebstahl bei solchen Geräten höher - denken Sie also speziell an deren Sicherung.
5. Vermeiden Sie Verhaltensweisen, die Daten gefährden. Öffnen Sie keine Mail-Anhänge von unbekannten Absendern, besuchen Sie keine fragwürdigen Websites und laden Sie Software nur von Websites herunter, denen Sie vertrauen.

In der vierteljährlich erscheinenden Studie "State of Internet Security" werden die dringendsten Probleme im Bereich Computer- und Datensicherheit eingehend beleuchtet und analysiert. Jede Studie widmet sich einem speziellen Aspekt der IT-Sicherheit und informiert über Branchendaten, Trends und Best Practices vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohungslandschaft.

Für "State of Internet Security: Protecting Your Digital Life" hat Webroot rund 1.200 PC-Benutzer in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich befragt.
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