E-PLUS MOBILFUNK GMBH & CO KG (E-PLUS) FÜHRT INTEGRATIONSPLATTFORM IMPRESS ENGINE EIN

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E-PLUS MOBILFUNK GMBH & CO KG (E-PLUS) FÜHRT INTEGRATIONSPLATTFORM IMPRESS ENGINE EIN - DURCHGÄNGIGE UND EINHEITLICHE VERTRIEBSPROZESSE FÜR ÜBER 6000 HÄNDLER

Hannover, 15. März 2002 - (IMPRESS). Die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co KG, Düsseldorf, schließt langfristigen Rahmenvertrag mit der IMPRESS SOFTWARE AG und führt unternehmensweit die Integrationsplattform IMPRESS Engine ein. Bei dem drittgrößten Mobilfunkanbieter wird die durchgängige, internetbasierte Softwarelösung durch die Integration einer heterogene Systemlandschaft zur Optimierung der Vertriebsprozesse der bundesweit über 6000 Händler führen.

E-Plus stellt sich den Herausforderungen wie den Anforderungen des Marktes durch die Integration neuer und bestehender E-Business Applikationen und hat sich das Ziel gesetzt auf diese Weise seine Vertriebsprozesse zu optimieren.

Kernziel des im April 2001 gestarteten Projektes "webSales" war die Einführung einer gemeinsamen, ausbaufähigen e-Commerce Plattform zur Realisierung bzw. Optimierung von Lösungen für die Vertriebskanäle Shops und Händler (Filialvertrieb).

In Anlehnung an die Differenzierung der unterschiedlichen Vertriebskanäle wurden folgende Teilziele definiert:


Einführung eines funktional erweiterten, webbasierten Aktivierungssystems (Teilprojekt webAktiv)
Ablösung des papierbasierten Bestellprozesses durch Einführung eines Ordersystems für Händler (Teilprojekt webOrder)

Die Nutzenaspekte lagen für E-Plus sowohl aus interner Sicht als auch aus externer Sicht auf der Hand. Interne Aspekte zur Einführung einer einheitlichen E-Business Plattform waren z.B. die Reduzierung von Prozesskosten (u.a. Händlerbestellabwicklung, Pflege des Online-Shops, Sofwaredistribution), eine Verringerung der Vertriebskosten, und Verkürzung von Durchlaufzeiten sowie der Investitionsschutz der vorhandenen IT-Landschaft. Aus externer Sicht wurden folgende Nutzenaspekte definiert: Erweiterung des Serviceportfolios, Steigerung sowohl der Händler- als auch der Kundenzufriedenheit und -bindung sowie ein verkürztes "Time-To-Market".

Mit der Erreichung der Ziele weitet E-Plus sein Serviceportfolio nachhaltig aus, setzt auf bestehende Lösungen auf und optimiert diese. Das Projekt leistet somit einen Beitrag zur vermehrten Kunden- und Händlerbindung sowie zur Erweiterung der vorhandenen Kundenbasis.

In der gerade abgeschlossenen Realisierungsphase lag die Priorität auf dem Segment der Händler. Inhalt des Teilprojektes webAktiv ist die Anbindung an das bestehende Aktivierungssystem. Für den Händler besteht die Möglichkeit - nachdem er gemeinsam mit dem Kunden den für ihn passenden Vertrag und das gewünschte Handy zusammengestellt hat - die SIM-Karte online über eine neu eingeführte Java-Applikation zu aktivieren.

Neben der Webaktivierung hat sich E-Plus zum Ziel gesetzt, den Händler einen Online Shop zur Verfügung zu stellen. Den Händlern soll mit der Lösung des Teilprojektes webOrder die Möglichkeit eröffnet werden, neben Fax und Telefon folgende Optionen online nutzen zu können:


Hardwarebestellungen
Informationsabruf
Direkte Kontaktaufnahme mit E-Plus

Prozessbeschreibung des Teilprojektes webAktiv

Die folgenden Schritte sind notwendig, um eine neue SIM-Karten zu aktivieren bzw. freizuschalten:

1. Händler erfasst die Daten des Kunden
2. Anwahl und Übertragung der Daten an das Aktivierungssystem
3. Prüfung der Daten (Vollständigkeit, Plausibilät, Bonität etc.) z.T. manuell
4. Akzeptierung des Status
5. Übermittlung der Telefonnummer vom Aktivierungssystem an den Händler
6. Übergabe des Telefons an den Kunden

Dieser Prozess wurde bisher sehr erfolgreich durch das Aktivierungssystem Aktiv Plus abgebildet. 90% aller Aktivierungen werden schon heute innerhalb von 90 Sekunden abgewickelt. Die Messlatte für die IMPRESS Lösung lag also sehr hoch. Es galt diese Funktionalitäten mit einer webfähigen Softwareanwendung abzulösen und weiteres Optimierungspotenzial aufzuzeigen: Ziel war es den bestehenden administrativen Aufwand (Logistikprozess) zu reduzieren.

Dadurch, dass es sich bisher um eine nicht internetfähige Softwarelösung handelte, erfolgte die Verteilung der Software-Updates über zwei Kanäle. Einerseits hatten die Händler die Möglichkeit, Software-Updates per DFÜ Verbindung vom Aktivierungsserver herunterzuladen. Die Folgen bestanden in einer nicht unerhebliche Belastung des Servers und der freien Ports. Hierdurch wurden die Durchlaufzeiten pro Antrag erhöht. Darüber hinaus entstanden für die Händler durch den Download vermeidbare Kosten. Da die Verteilung der Softwareupdates per DFÜ-Verbindung nicht alle Händler wahrgenommen wurde, erfolgte ein Softwareupdate durch die E-Plus Händlerbetreuung auf postalischem Wege durch das Versenden von CD-ROM. Hierdurch entstanden sehr hohe Aufwände.

Durch die unterschiedliche Verteilung der Software Updates konnte bisher nicht sichergestellt werden, dass alle Händler zu jederzeit mit dem gleichen Release arbeiten. Es wurden unterschiedliche Versionen der Aktivierungsapplikation eingesetzt. Aus diesem Grund musste die neue Lösung ein funktionierendes Versionsmanagement garantieren.

Eine Umstellung auf ein Web-basiertes Frontend führt zu einer Vereinheitlichung der genutzten Version. Veränderungen an der Software werden nur noch auf dem Server gepflegt und sind für den Händler, sobald dieser sich auf den Web-Server anmeldet, wirksam. Dieses führt zu einer deutlichen Senkung des Administrationsaufwandes und der dadurch entstehenden Kosten.

Durch die Einführung der Integrationsplattform IMPRESS Engine und dem Entwickeln eines neuen Frontends in Form einer JAVA-Applikation, gelingt es IMPRESS bei der Optimierung der bewährten Systeme von E-Plus zu helfen. Durch den Einsatz der SUN Web Start-Technologie werden neue Softwareupdates für die Aktivierung der SIM-Karten über das Internet distribuiert und automatisch aktualisiert. Zur Installation der Applikation ist der einmalige Aufruf über einen Internetbrowser und somit automatisch das Herunterladen von Web Start und der reinen Applikation erforderlich. Hierzu sind keine weiteren Kenntnisse seitens des Benutzers notwendig. Im Falle eines Versionswechsels der Applikation werden die benötigten Teile beim Programmstart automatisch heruntergeladen. Der Benutzer muss somit keine weiteren Aktivitäten wahrnehmen um immer mit der aktuellsten Version zu arbeiten.

Prozessbeschreibung des Teilprojektes webOrder

Ziel des Teilprojektes webOrder war die Ablösung des papierbasierten Bestellprozesses durch Einführung eines Ordersystems für Händler.

Vor der Einführung der neuen Integrationsplattform IMPRESS Engine erfolgte der Prozess der Händlerbestellung in teilmanueller Form: Der Händler füllt ein vorgedrucktes Faxformular aus und sendet es an die entsprechende Abteilung für die Auftragserfassung. Dort werden die Aufträge geprüft, erfasst und schließlich der Versand und die Faktura im SAP-System angestoßen. Eine besondere Herausforderung bestand in der Bearbeitung von Sperrbeständen sowie der Regelung der Kreditlimitprüfung.
Die Abwicklung von Sperrbeständen (Endgräte, die nur begrenzt verfügbar sind und somit bei Erfassung der Aufträge Rückstände generieren) wurde bisher so geregelt, dass der Vertrieb hierüber durch eine Rückstandsliste informiert wurde und die Verteilung der Endgeräte über das Nachfrageverhalten der Händler bestimmt wurde. Die durch den Vertrieb zugeordneten Mengen wurden über Umbuchungen im SAP-System zum Versand und zur Faktura angestoßen.

Bei der Kreditlimitprüfung wurden Aufträge, die nicht vom SAP System akzeptiert werden konnten, da der Debitor aufgrund seines Kreditstatus gesperrt war, auf einem Stapel in der Auftragserfassung zwischengelagert und erst bei gültigem Kreditstatus erneut im SAP System als Auftrag erfasst. Hier galt es eine Lösung zu schaffen, mit der Auswertungen aus dem SAP-System bezüglich bereits angelegter Aufträge und noch ausstehender Aufträge möglich sind.

Die Händler haben nun die Möglichkeit ihre Bestellungen online aufzugeben. Die Weiterverarbeitung erfolgt dann vollautomatisch. Der Prozess wird dadurch optimiert. Fehler, die durch das manuelle Erfassen von Daten auftreten, werden vermieden. Die Durchlaufzeiten werden verringert. Aktuelle kundenindividuelle Preise, Verfügbarkeiten und Lieferzeiten können jederzeit von den Händlern geprüft werden. Angebote und Auftragsbestätigungen erhält der Händler auf Wunsch sofort - sie können am Bildschirm betrachtet oder auch ausgedruckt werden. Das Ergebnis sind erhebliche Kosteneinsparungen.

Besondere Herausforderung: heterogene IT-Landschaft

Als besondere technische Herausforderung für die IMPRESS SOFTWARE AG galt es neben einem SAP R/3-System weitere Backendsysteme für die o.g. Szenarien zu integrieren. Dies waren u.a.:


ein Aktivierungssystem
ein Workflow-System zur Antragsprüfung
diverse Legacy Systeme für z.B. Plausibilitätsprüfungen
unterschiedliche Datenbanken (Vertragsdaten und Händlerdaten) wie z.B. Oracle oder MS-SQL

Hierbei war es dem Kunden wichtig, dass die Daten der unterschiedlichen Systeme nicht asynchron per Batch-Übertragung weitergeleitet wurden. Vielmehr sollte die Lösung eine realtime Prozessesintegration über eine multiple Backendlandschaft darstellen. Dies ist mit der IMPRESS ENGINE gelungen.

Gründe warum E-Plus sich für IMPRESS entschieden hat

Auf die Ausschreibung zu diesem Projekt haben ca. 10 Anbieter geantwortet. Für IMPRESS sprachen neben dem breitem Integrations- Know-how durch die Realisierung vieler Projekte mit gleichen Aufgabenstellungen insbesondere die Fähigkeit der synchronen Integration in mehrere Backend-Systeme durch ein standardisiertes, hochwertiges Softwareprodukt. Ein wichtige Anforderung von E-Plus war, dass die Lösung eine zukunftssichere und flexible Technologie darstellen muss. Durch die Unterstützung von aktuellen Technologiestandards, wie etwa J2EE, konnte IMPRESS diese Forderung erfüllen. Ebenso der geforderte Investitionsschutz u.a. durch die Integration der Bestandssysteme und der Flexibilität für zukünftige Systeme wurde gewährleistet. Neben der Bereitstellung der Software liefert IMPRESS die Implementierung, Programmierung und Wartung aus einer Hand.

Personenzitate

“Durch den Einsatz der IMPRESS Technologie ist es uns gelungen, kundenrelevante Prozesse und bestehende Systemstrukturen erfolgreich zu integrieren“
Joachim Depper, Director Process Development, E-Plus Mobilfunk GmbH & Co KG

“IMPRESS hat mit Kompetenz, Leistungsbereitschaft und Kreativität bewiesen, dass auch im schnellebigen Mobilfunkumfeld Lösungen frist- und budgetgerecht umgesetzt werden können.“
Thomas Lau, Projektleiter, PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG
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