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Pressemitteilung BoxID: 904223 (WAVEMAKER GmbH)
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Influencer in der Vertrauenskrise: Unpassende Marken-Kooperationen haben negativen Einfluss auf die Glaubwürdigkeit

Aktuelle Studie "Influencer 2.0" von WAVEMAKER powered by [m]Science zeigt

(PresseBox) (Düsseldorf , ) • 71 Prozent der deutschen Konsumenten kennen Influencer, folgen ihnen aber nicht
• Mehr als jeder Zweite empfindet Influencer als unglaubwürdig und nicht authentisch
• Drei Viertel kritisieren insbesondere Influencer-Kooperationen mit Marken

Vorbei sind die Zeiten, in denen Konsumenten Influencer als unabhängige Ratgeber ansehen: Für 57 Prozent sind Influencer in erster Linie Personen, die mittels sozialer Medien Geld verdienen. Die Folge dieses schlechten Images: 71 Prozent der Nutzer kennen zwar Influencer, folgen ihnen aber nicht. Für über zwei Drittel der Influencer-Verweigerer (68 Prozent) sind sie nur eine Art Werbeform. Sie empfinden Influencer generell als unglaubwürdig (61 Prozent) und nicht authentisch (57 Prozent). Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Influencer 2.0“, die [m]Science als zentrale Forschungsunit der GroupM für WAVEMAKER durchgeführt hat. Im Zentrum der Kritik stehen demnach insbesondere Kooperationen mit Marken: Die große Mehrheit findet, dass Influencer durch diese Marketingaktivitäten deutlich an Glaubwürdigkeit verlieren.

Influencer im Kampf um Glaubwürdigkeit und Sympathie
Rund drei Viertel der Befragten (74 Prozent) sind der Meinung, dass Influencer ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie mit Marken kooperieren, die nicht zu ihrem Image passen. Generell verlieren Influencer durch Markenkooperationen bei 41 Prozent der Konsumenten an Sympathie. Ein Drittel der Verbraucher (33 Prozent) lehnt Kooperationen zwischen Influencern und Marken grundsätzlich ab. Um die Glaubwürdigkeit zu wahren, ist es den Followern besonders wichtig, dass die Influencer die Kooperationen bzw. Werbung sichtbar kennzeichnen (66 Prozent) und sie in ihren Beiträgen nicht ständig Produkte bewerben (64 Prozent). Insgesamt sollten Influencer nur Produkte vorstellen, die zu ihrer Persönlichkeit und ihrem Leben passen (63 Prozent).

„Die Ergebnisse unserer aktuellen Studie zeigen vor allem eines: Generisches Influencer Marketing um jeden Preis kommt bei den Followern längst nicht mehr an! Plumpe Markenbotschaften bleiben auch beim reichweitenstärksten Influencer plump und werden von den Verbrauchern als nicht glaubwürdig entlarvt“, so Karin Immenroth, Chief Analytics Officer bei WAVEMAKER und Leitung der neu entstandenen, gruppenübergreifenden Forschungsunit [m]Science. Hanno Stecken, COO WAVEMAKER, ergänzt: „Mit Blick auf diese Entwicklung setzen wir nur dann auf Influencer, wenn diese Option auch sinnvoll ist. Gemeinsam mit unseren Kunden schauen wir sehr genau, welche Influencer für die jeweilige Marke, das entsprechende Produkt und die jeweilige Kampagnenzielsetzung passen. Nur so können wir glaubwürdig und erfolgreich kommunizieren.“

Kanäle, Themen, Bekanntheit: Darauf stehen die deutschen Follower
Die Wahl des richtigen Kanals ist im Influencer Marketing nicht zuletzt eine Frage des Geschlechts: Während Frauen Influencern eher auf Instagram folgen (83,7 Prozent), liegen YouTube und Facebook bei den Männern vorn (78,2 Prozent bzw. 57,1 Prozent). In der jungen Altersklasse der 14- bis 29-Jährigen fällt Facebook (38 Prozent) deutlich hinter YouTube (77 Prozent) und Instagram (81 Prozent) zurück. Unabhängig vom Kanal sind besonders Influencer gefragt, die sich in den Themenwelten Essen (58 Prozent), Reisen & Urlaub (56 Prozent) und Sport (45 Prozent) bewegen. Mode (40 Prozent) und Make-up (34 Prozent) sind für die Befragten in Bezug auf Influencer nicht so interessant.

Obwohl die Konsumenten Mode und Kosmetik als weniger interessant empfinden, werden in diesen Bereichen die meisten Produkte aufgrund von Influencer-Empfehlungen gekauft (20 bzw. 41 Prozent). Insgesamt hat rund jeder zweite von ihnen in den vergangenen zwölf Monaten ein Produkt gekauft, das von einem Influencer beworben wurde. Die älteren Follower finden Produkttests von Influencern dabei deutlich weniger glaubwürdig als die jüngeren. In der allgemeinen Bekanntheit liegt Lena Meyer-Landrut (66,1 Prozent) bei den deutschen Influencern über alle Altersklassen hinweg ganz weit vorne – gefolgt von Stefanie Giesinger (36,4 Prozent) und Dagi Bee (35,7 Prozent).

Über die Studie
Die Studie „Influencer 2.0“ wurde vom 19. bis 27. März 2018 durch m[Science] als zentrale Forschungsunit der GroupM für WAVEMAKER durchgeführt. In einer Online-Survey wurden in diesem Zeitraum mehr als 1.450 Personen ab einem Alter von 14 Jahre befragt, die regelmäßig soziale Netzwerke nutzen.

WAVEMAKER GmbH

WAVEMAKER ist eine globale Media-, Content- und Technologie-Agentur, die im Juni 2017 aus dem Zusammenschluss von MEC und Maxus entstanden ist. Angetrieben von der Vielfalt der Purchase Journey und von ihrer Entschlüsselung versteht sich WAVEMAKER als "Future Makers" und hilft Kunden, das Verhalten auf dieser Journey in smarte Entscheidungen und relevante Kommunikation umzusetzen. Das Leistungsspektrum von WAVEMAKER umfasst Kommunikationsberatung, Consulting, Media- & Kommunikationsstrategie, Mediaplanung/-optimierung, Research & Analytics und Creative Solutions (Live, Social Media, Influencer, Mobile etc.). WAVEMAKER integriert MEDIA - CONTENT - TECHNOLOGY zum besten Operating System für den Kunden. Die zur GroupM (WPP) gehörende Kommunikationsagentur ist in Deutschland mit insgesamt 580 Mitarbeitern an den Standorten Düsseldorf, Hamburg, München und Berlin vertreten. Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) ist Matthias Brüll. Mehr unter www.wavemakerglobal.com/de-de/