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Pressemitteilung BoxID: 587378 (WAN-IFRA)
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Weltkongress der Zeitungen: dmg media präsentiert Erfolgsfaktoren

(PresseBox) (Paris / Darmstadt, ) Kevin Beatty, CEO des Verlagsunternehmens dmg media, das kürzlich erstmals mit den Einnahmen aus dem Digitalwerbegeschäft verloren gegangene Printeinnahmen kompensieren konnte, wird beim 65. Weltkongress der Zeitungen, dem vom 2. bis 5. Juni 2013 in der thailändischen Hauptstadt Bangkok stattfindenden Jahrestreffen der internationalen Zeitungs- und Nachrichtenbranche, in einer Session zum Thema "Neue Geschäftsmodelle für Nachrichtenmedien" sprechen.

dmg media, die Consumer-Medien-Sparte des britischen Medienunternehmens DMGT (Daily Mail & General Trust), umfasst Marken wie Metro und Daily Mail, die im Printbereich nach wie vor erfolgreich sind und zugleich beeindruckende Ergebnisse im Digitalbereich erzielen. Erstmals konnten zum Stichtag Ende Februar die in den zurückliegenden fünf Monaten erzielten Einnahmen aus Digitalwerbung den Rückgang der Printwerbe-Erlöse der Daily Mail und der Mail on Sunday ausgleichen.

MailOnline.com ist die weltweit meistgenutzte Zeitungswebsite. Mehr als 60 Prozent ihrer Online-Nutzer kommen von außerhalb Großbritanniens.

Zum 65. Weltkongress der Zeitungen, dem 20. World Editors Forum und dem 23. World Advertising Forum sowie der Info Services Expo 2013, die Anfang Juni parallel in Bangkok stattfinden, werden insgesamt mehr als 1200 Verleger, Chefredakteure, Geschäftsführer und andere führende Zeitungsvertreter und deren Gäste erwartet.

Neue Geschäftsmodelle zur Steigerung der Einnahmen aus dem Digital Publishing - ein Anliegen von Verlagen in aller Welt - ist nur eines der angebotenen Kongressthemen. Umfassende Informationen zur Konferenz, zum Programm, den Abendveranstaltungen sowie zur Anmeldung sind unter http://www.wan-ifra.org/bangkok2013 abrufbar.

Kevin Beatty wird zum "publikumszentrierten Modell" von dmg media in einer Kongress-Session sprechen, in der überdies folgende Referenten vertreten sind: Ahmet Dalman, Stellvertretender Leiter des Exekutivkomitees der Hürriyet-Gruppe in der Türkei, die einen neuen Ansatz bei Nachrichten, Inhalten und Mehrwertdiensten verfolgt; sowie Guy Crevier, President der Zeitung La Presse in Kanada, die 40 Mio. Dollar in die Entwicklung von Tablet-Produkten und -Diensten investiert hat.

Zu den weiteren Highlights des vom Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) veranstalteten Jahreskongresses zählen:

- Eine Themensession, in der die neue Generation von Zeitungsmanagern aus Asien zu Wort kommt, wo die Medienindustrie nach wie vor floriert - sowohl im Printbereich in Ländern wie Indien oder Indonesien als auch im Online-Sektor in hoch entwickelten digitalen Märkten wie Korea oder Japan. Zu den Sprechern zählen: Azrul Ananda, Leitender Direktor von Jawa POS in Indonesien; Jeongdo Hong, Geschäftsführender Direktor des JoongAng Media Network, Südkorea; Robin Hu, CEO der South China Morning Post, Hongkong; Sandy Prieto, CEO des Philippine Daily Inquirer, und Supakorn Vejjajiva, President und COO von Post Publishing in Thailand.

- Eine anregende Themensession über Innovation, bei der die Erfolgsstorys von Unternehmen vorgestellt werden, die manches einfach ein wenig anders angehen. Referenten bei dieser Session sind: Ole Mølgaard, Programmdirektor bei CBS Executive in Dänemark; Eduardo Sirotsky Melzer, CEO des Medienunternehmens RBS in Brasilien, sowie Eskoensio Pipatti, verantwortlicher Koordinator des Forschungsprogramms Next Media in Finnland.

- Die Vorstellung des internationalen Reports "Innovations in Newspapers", der alljährlich von Juan Señor und dem Team von Innovation Media Consulting für WAN-IFRA verfasst wird. Der Report bietet einen Überblick über die vielversprechendsten Innovationen, die derzeit von Zeitungsunternehmen entwickelt werden.

- Eine Session zum Thema "Bezahlschranken: Für Inhalte Geld verlangen oder nicht?". Hier wird ein breites Spektrum von Konzepten und Erfahrungen aus umgesetzten Strategien in aller Welt vorgestellt. Es werden folgende Referenten sprechen: Geir Engen, Direktor für Digitalmedien beim Norwegischen Verband der Medienunternehmen; Caspar de Bono, Leiter des B2B-Geschäfts bei der Financial Times; John Stackhouse, Chefredakteur der überregionalen kanadischen Zeitung The Globe and Mail, und Stig Nordqvist, Executive Director, Publishing & Digital bei WAN-IFRA.

- Die aktuellen Trends der Zeitungs- und Nachrichtenbranche weltweit, basierend auf der jährlichen WAN-IFRA-Branchenerhebung World Press Trends, präsentiert von Vincent Peyrègne, CEO von WAN-IFRA, sowie regionale Entwicklungen, die in einer Session unter dem Titel "In 60 Minuten um die Welt" von führenden Zeitungsvertretern präsentiert werden: Pichai Chuensuksawadi, Chefredakteur bei Post Publishing, Thailand; Patrick Daniel, Chefredakteur für Zeitungen in Englisch und Malaiisch, Singapore Press Holdings, Singapur; Tobias Trevisan, Sprecher der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Deutschland; Amadou Mahtar Ba, CEO der African Media Initiative, Kenia, und Michael Chalhoub, CEO von Sport360 in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Ausführliche Informationen sind abrufbar unter: http://www.wan-ifra.org/bangkok2013

Begleitend zum Kongress, dem Editors Forum und dem Advertising Forum wird die Info Services Expo 2013 innovative Lösungen von international tätigen Branchenanbietern präsentieren. Die Messe bietet Besuchern die Möglichkeit, direkt mit führenden Lieferanten der Zeitungsbranche in Kontakt zu treten und sich über deren zukunftsweisende Produkte, Dienstleistungen und Technologien zu informieren.

Auch in diesem Jahr umfasst das Konferenzprogramm ein Galadiner sowie weitere Abendveranstaltungen und Mittagessen, die eine hervorragende Möglichkeit bieten, Kontakte mit Fachkollegen aus aller Welt zu knüpfen und zu pflegen.

WAN-IFRA, mit Sitz in Paris, Frankreich, und Darmstadt, Deutschland, sowie Regionalbüros in Singapur und Indien, ist der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien und vertritt mehr als 18.000 Publikationen, 15.000 Online-Sites und über 3000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern. Vorrangiges Ziel des Verbandes ist die Verteidigung und Förderung von Pressefreiheit, Qualitätsjournalismus und redaktioneller Integrität sowie die Entwicklung von erfolgreichen Geschäftsaktivitäten.