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Pressemitteilung BoxID: 438147 (Wall Aktiengesellschaft)
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Umsatz im ersten Halbjahr wächst um 5,3% auf 1.170 Mio. Euro - Deutliche Steigerung des Nettogewinns

(PresseBox) (Köln, ) .
- Organischer Umsatz im zweiten Quartal 2011 wächst um 4,3%, im ersten Halbjahr um 5,8%
- Operative Marge verbessert sich um 5,4% auf 260,0 Millionen Euro
- EBIT steigt um 20,1% auf 136,5 Millionen Euro
- Nettogewinn auf Konzernebene steigt um 46,3% und erreicht 95,1 Millionen Euro
- Frei verfügbarer Cash-Flow beträgt 106,9 Millionen Euro
- Für das dritte Quartal gleichbleibendes organisches Umsatzwachstum wie im zweiten Quartal erwartet

JCDecaux SA (Euronext Paris: DEC), die Nummer 1 der Außenwerbung weltweit, legte heute die Unternehmenszahlen für das erste Halbjahr 2011 vor.

In den ersten sechs Monaten des Jahres (Stichtag 30. Juni) stieg der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,3% auf 1.170,0 Millionen Euro. Bereinigt um Zukäufe und Wechselkurseffekte wuchs der organische Umsatz um 5,8%. Die Umsatzentwicklung wurde hauptsächlich durch negative Wechselkursschwankungen beeinflusst. Der Umsatz im Kerngeschäft, d.h. die Werbeeinnahmen ohne Umsätze aus Verkauf, Vermietung und Wartung von Stadtmöbeln, wuchs im Berichtszeitraum organisch um 5,7%.

Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz um 1,8% auf 634,7 Millionen Euro, wobei ein organisches Umsatzwachstum von 4,3% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnet wurde. Die organischen Umsätze im Kerngeschäft wuchsen im zweiten Quartal um 4,1%.

Die operative Marge verbesserte sich um 5,4% auf 260,0 Millionen Euro nach 246,6 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte 2010. Die operative Marge bezogen auf den Konzernumsatz betrug 22,2% und blieb damit gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 stabil.

Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzender und Co-CEO von JCDecaux SA:

"Unsere Zahlen für das erste Halbjahr 2011 zeigen, dass es JCDecaux gelungen ist, trotz der verhaltenen makroökonomischen Entwicklung ein gesundes Umsatzwachstum und signifikante Gewinne zu erzielen. Das organische Umsatzwachstum im ersten Halbjahr verdanken wir vor allem unseren guten Ergebnissen im asiatisch-pazifischen Raum und in den weiteren Schwellenländern, wo wir unsere Position weiter ausbauen konnten. In Europa standen gute Ergebnisse in einigen Märkten, wie in Deutschland, einer fortgesetzten Schwäche in Südeuropa und einem verlangsamten Wachstum in Großbritannien und Frankreich gegenüber.

Auch wenn die kurzfristigen Konjunkturaussichten teilweise kritisch bleiben, sind wir zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, gestützt auf unsere ausgewogene geographische Präsenz und die hervorragende Qualität unserer Werbenetze, ein solides Umsatzwachstum zu erzielen. Wir erwarten im Moment für das dritte Quartal ein etwa gleichbleibendes organisches Wachstum wie im zweiten Quartal.

Wir sind davon überzeugt, dass die Außenwerbung strukturell gut für die Zukunft aufgestellt ist und dass JCDecaux seine führende Position in der Branche weiter ausbauen wird. Wir gehen davon aus, dass es uns, dank unserer internationalen Präsenz, unserer soliden Unternehmensbilanz, unseres diversifizierten Angebots und unserer weltweit erfolgreichen Vermarktungsteams gelingen wird, weitere Marktanteile zu gewinnen, sowohl in der Konkurrenz mit anderen Werbemedien wie auch in unserem eigenen Marktsegment."

Stadtmöblierung:

Im ersten Halbjahr 2011 stiegen die Umsätze in diesem Segment um 2,9% auf 566,1 Millionen Euro gegenüber 550,1 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieses Ergebnis resultiert aus einem organischen Umsatzwachstum von 2,4%, zu dem vor allem Frankreich und Nordeuropa beitrugen. Skandinavien, Zentral- und Osteuropa meldeten ein organisches Umsatzwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Bereich, wohingegen in Südeuropa die Umsätze zurückgingen. Bereinigt um Wechselkurseffekte blieben die Umsätze in Großbritannien gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 gleich, während Nordamerika - aufgrund der Entscheidung, einen wenig profitablen Vertrag mit 60 US-amerikanischen Einkaufszentren nicht zu verlängern - einen leichten Rückgang der organischen Umsätze verzeichnete.

Im zweiten Quartal gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,2% auf 304,3 Millionen Euro (+0,3% organisch) zurück, wobei der Umsatz im Kerngeschäft, d.h. die Werbeeinnahmen ohne Umsätze aus Verkauf, Vermietung und Wartung von Stadtmöbeln, um 0,1% zunahm.

Transportmedien:

In der ersten Jahreshälfte stiegen die Umsätze um 14,6% (+16,9% organisch) auf 402,0 Millionen Euro, gegenüber 350,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010.

Motor des organischen Umsatzwachstums im ersten Halbjahr 2011 war vor allem ein zweistelliges organisches Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum, Großbritannien und dem Nahen Osten, während Nordamerika ein organisches Umsatzwachstum im oberen einstelligen Bereich verzeichnete. Das trotz hoher Vergleichszahlen starke Ergebnis im asiatisch-pazifischen Raum fußt auf dem günstigen wirtschaftlichen Umfeld in China und dem kontinuierlichen Anstieg des Passagieraufkommens in dieser geografischen Region. Der Start von in jüngster Zeit abgeschlossenen Werbeverträgen (Singapur und Saudi-Arabien) und eine Trendwende bei der Flughafenwerbung in Dubai wirkten sich ebenfalls positiv auf die Umsätze im Bereich Transportmedien aus.

Im zweiten Quartal wuchsen die Umsätze um 9,2% auf 220,7 Millionen Euro (+15,5% organisch).

Großflächenwerbung:

Die Umsätze im ersten Halbjahr gingen um 3,7% (-3,6% organisch) auf 201,9 Millionen Euro gegenüber 209,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zurück.

Dieser Umsatzrückgang ist hauptsächlich auf die schwache Nachfrage und den scharfen Wettbewerb in den europäischen Märkten für Großflächenwerbung, in denen die Gruppe tätig ist, zurückzuführen. Beide Faktoren übten einen erheblichen Druck auf die Preisgestaltung aus. Insbesondere in Großbritannien und Südeuropa war die Nachfrage der Werbekunden nach Großflächen zurückhaltend. In Frankreich wirkte sich darüber hinaus die Reduzierung von Großflächenstandorten weiterhin auf den Umsatz aus.

Im zweiten Quartal gingen die Umsätze um 5,9% auf 109,7 Millionen Euro zurück (-4,9% organisch).

OPERATIVE MARGE(1)

Die operative Marge der Gruppe verbesserte sich um 5,4% auf 260,0 Millionen Euro gegenüber 246,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010. Die operative Marge auf den Konzernumsatz blieb mit 22,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil.

Stadtmöblierung:

Die operative Marge in diesem Segment wuchs im ersten Halbjahr 2011 um 3,4% auf 177,9 Millionen Euro. Die operative Marge auf den Umsatz lag bei 31,4%, gegenüber 31,3% in der ersten Jahreshälfte 2010. Diese leichte Steigerung resultierte aus einem verbesserten Verhältnis von Umsätzen und Betriebskosten im Berichtszeitraum.

Transportmedien:

Die operative Marge legte im ersten Halbjahr 2011 um 23,8% zu und erreichte 55,2 Millionen Euro. Die operative Marge auf den Umsatz betrug 13,7% (gegenüber 12,7% im ersten Halbjahr 2010).

Das starke Umsatzwachstum in diesem Segment wurde teilweise durch steigende Betriebskosten neutralisiert, die aus in Transportwerbeverträgen festgeschriebenen Umsatzbeteiligungen resultierten. Angesichts eines überdurchschnittlichen Engagements in Wachstumsmärkten wirkten sich darüber hinaus hohe Inflationsraten negativ auf das Ergebnis des Geschäftsbereiches aus.

Großflächenwerbung:

Die operative Marge ging im ersten Halbjahr um 10,0% auf 26,9 Millionen Euro zurück. Die operative Marge auf den Umsatz betrug 13,3% gegenüber 14,2% in der ersten Jahreshälfte 2010. Trotz erfolgreicher Senkung der Kostenbasis machte sich der Umsatzrückgang in diesem Geschäftsbereich bemerkbar.

EBIT(2)

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um 20,1% auf 136,5 Millionen Euro, gegenüber 113,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010. Die Konzernmarge lag bei 11,7% der konsolidierten Umsätze (1. Halbjahr 2010: 10,2%). Das höhere Betriebsergebnis ist vor allem auf die verbesserte operative Marge zurückzuführen. Zudem waren die Kosten für Ersatzteile und Abschreibungen geringfügig niedriger als im Vorjahr.

FINANZERGEBNIS(3)

Das Finanzergebnis belief sich auf - 2,7 Millionen Euro gegenüber - 15,5 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte 2010, was unter anderem auf den Gewinn aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an einem chinesischen Unternehmen zurückzuführen ist.

EQUITY-BETEILIGUNGEN

Der Nettogewinn aus Unternehmensbeteiligungen der Gruppe, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, wuchs um 5,0 Millionen Euro auf 6,1 Millionen Euro, gegenüber 1,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dies ist vor allem auf einen höheren Beitrag der Affichage Holding zurückzuführen, der sich auf wichtige, strategische Entscheidungen im vergangenen Jahr zurückführen lässt.

NETTOGEWINN AUF KONZERNEBENE

Der Nettogewinn auf Konzernebene verbesserte sich von 65,0 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte 2010 auf 95,1 Millionen Euro. Dieser Anstieg spiegelt vor allem das Wachstum des EBIT, das verbesserte Finanzergebnis und den höheren Ergebnisbeitrag der Equity-Beteiligungen wieder.

INVESTITIONEN

Die Nettoinvestitionen (Erwerb von Sachwerten und immateriellen Gütern abzüglich Veräußerungen) beliefen sich auf 56,9 Millionen Euro und blieben damit gegenüber der ersten Jahreshälfte 2010 stabil (57,2 Millionen Euro). Die Investitionen für das gesamte Geschäftsjahr 2011 werden sich voraussichtlich auf maximal 175 Millionen Euro belaufen.

FREI VERFÜGBARER CASH-FLOW(4)

In der ersten Jahreshälfte 2011 ging der frei verfügbare Cash-Flow im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 106,9 Millionen Euro (1.HJ 201: 119,0 Millionen Euro) zurück, was in der Hauptsache auf eine Erhöhung des Working Capital zurückzuführen ist.

NETTOVERSCHULDUNG(5)

Die Nettoverschuldung zum 30. Juni 2011 verringerte sich um 94,6 Millionen Euro auf 264,2 Millionen Euro, gegenüber 358,8 Millionen zum 31. Dezember 2010.

(1) Operative Marge = Umsatz abzüglich der direkten betrieblichen Aufwendungen (außer Wartung/Ersatzteile), abzüglich der allgemeinen Betriebsaufwendungen (SG&A-Aufwendungen)
(2) EBIT = Earnings Before Interests and Taxes = Operative Marge abzüglich Abschreibung, Amortisierung und Rückstellungen, abzüglich Goodwill-Abschreibung, abzüglich Wartungs- und Ersatzteile, abzüglich aller sonstigen Einnahmen und Ausgaben
(3) Finanzergebnis = ohne den Effekt der 2011 aktualisierten Verkaufsoptionen für Minderheitsanteile (put on minorities) und den Effekt der Verkaufsoption für Anteile an der Gewista im Jahr 2010
(4) Frei verfügbarer Cash-Flow = Betrieblicher Netto-Cash-Flow abzüglich der Netto-Investitionen (materielle und immaterielle Vermögenswerte)
(5) Nettoverschuldung = Verschuldung abzüglich der liquiden Mittel, einschließlich der unbaren Auswirkungen von IAS39 (auf Schulden und Nebenkosten) und ausgenommen der unbaren Auswirkungen von IAS32 (Schulden aus Verpflichtungen zum Kauf von Minderheitsanteilen)