High-Tech Unternehmen WAGO tritt nationalem Pakt "Komm, mach MINT." bei

(PresseBox) ( Minden, )
Elektrische Verbindungstechnik und Automation sind die zwei zentralen Geschäftsbereiche der WAGO Kontakttechnik GmbH. Das 1951 gegründete Familienunternehmen mit Stammsitz im ostwestfälischen Minden hat mit der Federklemmtechnik den weltweiten Markt erobert. Als kontinuierlich wachsendes Unternehmen benötigt WAGO qualifizierte und engagierte Fachkräfte. "Bei der Personalrekrutierung setzen wir mittlerweile ganz gezielt auf die Anwerbung von Frauen", berichtet Eckhard Stach, Leiter Recruiting und Personalmarketing bei WAGO. "Hier sehen wir ein großes Potenzial, weshalb wir dieses Jahr zum Beispiel mit einigen weiblichen Fachkräften beim Kongress "WoMenPower" im Rahmen der Hannover Messe vertreten sind."

Generell setzt WAGO bei Berufs- und Jobmessen verstärkt auf Ingenieurinnen als Ansprechpartnerinnen. "Damit wollen wir deutlich machen, dass bei uns weibliche Fachkräfte willkommen sind und insbesondere die Messebesucherinnen zu Beratungsgesprächen an unserem Stand ermutigen", so Stach. Auch Personalleiterin Tordis Eulenberg freut sich über ein Umdenken in den Köpfen vieler junger Frauen, die sich immer häufiger für eine technische Ausbildung oder ein technisch-naturwissenschaftliches Studium entscheiden. "Wir sind ein Technik-Unternehmen und es ist kein Geheimnis, dass in unserer Branche Frauen unterrepräsentiert sind." Deshalb unterstützt WAGO Frauen unter anderem mit Mentoring-Programmen, flexiblen Arbeitszeiten und Betreuungskostenzuschüssen für noch nicht schulpflichtige Kinder, um sie zu gewinnen.

Das Ziel, Frauen für eine technische Karriere bei WAGO zu begeistern, verfolgt das Unternehmen nicht erst seit gestern. Es wird bereits früh angesetzt - in den Schulen. Regelmäßig werden Neuntklässlerinnen in die Firmenzentrale eingeladen. Engagierte Ingenieurinnen und Technikerinnen geben ihnen in der Entwicklung oder Produktion Einblicke in Einsatzmöglichkeiten und zeigen auf, dass das Tüfteln an Leiterplattenklemmen, an hochtechnologischen Computer-Chips und komplexen Automatisierungslösungen bei WAGO spannend ist und eben nicht nur den Männern überlassen wird. Dies geschieht zum einen am "Girls’ Day - Mädchen-Zukunftstag", zum anderen an einem regelmäßig stattfindenden Technik-Tag, an dem Schüler einen technisch orientierten Arbeitsalltag in der Ausbildungswerkstatt erleben. Besonders die Kooperation mit einem Mindener Gymnasium hat sich bewährt: Interessierte Schülerinnen werden zu einem Impulstag ins Unternehmen eingeladen und haben die Möglichkeit, Ingenieurinnen aus u
nterschiedlichen Unternehmensbereichen über die Schulter zu schauen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Auf Grund der positiven Resonanz will WAGO dieses Projekt mittelfristig auf alle Gymnasien in Minden erweitern und bietet zudem Schülerinnenpraktika im MINT-Bereich an. "Ein toller Beitrag zu "Komm, mach MINT.", der deutlich macht, wie viele Möglichkeiten Unternehmen haben, um junge Frauen für MINT zu begeistern", so Dr. Ulrike Struwe, Leiterin der Geschäftsstelle von "Komm, mach MINT.".

Über "Komm, mach MINT."

"Komm, mach MINT." - der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien will das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern. "Komm, mach MINT." ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung" und wurde 2008 auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen. Bereits über 100 Partner unterstützen aktuell diese Zielsetzung mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung junger Frauen. Die Geschäftsstelle von "Komm, mach MINT." ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt.

Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet einen Überblick über das breite Spektrum von Angeboten zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte mit konkreten Tipps, Handlungsempfehlungen und einer bundesweiten Projektlandkarte. Mit bisher 1.000 Projekten ist es gelungen, bis heute insgesamt 436.800 Teilnahmen von Mädchen und jungen Frauen zu erzielen.
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