Volz möchte Flüchtlinge integrieren

Spenden allein reicht nicht

(PresseBox) ( Deilingen, )
Unter dem Motto „Helfen statt Schenken“ hat die Volz Gruppe zum Jahreswechsel ihre Kunden und Geschäftspartner dazu aufgerufen, für Flüchtlinge zu spenden, statt einzelnen Volz-Mitarbeitern Geschenke zu machen. Das Geld kam der Diakonie für die Region Deilingen, dem Stammsitz des Unternehmens, zu, die Familien und alleinstehende Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern betreut.

„Wir danken allen Geschäftspartnern, die sich beteiligt haben“, sagt Dr. Christoph Fleig, „aber Spenden allein reicht uns nicht.“ Der Geschäftsführer der Volz Gruppe, die sich auf die Fertigung von Rohrverbindungskomponenten in der Hydraulik und Kugeln für die Kugelhahnindustrie spezialisiert hat, möchte Flüchtlinge in sein Unternehmen integrieren und vom Praktikum über Ausbildungsplätze bis zu Festanstellungen alle Formen der Mitarbeit anbieten. Allerdings ist der bürokratische Aufwand enorm und aus seiner Sicht für mittelständische Unternehmen nicht zu leisten. „Allein die verschiedenen Aufenthaltstitel und die damit verbundenen unterschiedlichen Zugangsbedingungen zum Arbeitsmarkt sind schwer zu durchschauen“, so Fleig weiter. „Uns fehlt es einfach an Rechtssicherheit.“

Innerhalb jedes einzelnen Aufenthaltsstatus kann eine Einzelfallentscheidung mehrerer Behörden notwendig sein. „Es ist absurd, dass auf der einen Seite Unternehmen, gerade im ländlichen Raum, Mitarbeiter suchen, die Bürokratie aber integrationswillige und -fähige Unternehmen daran hindert, Menschen einzustellen. Hier ist die Politik gefordert, Klarheit zu schaffen.“

Volz ist geradezu prädestiniert für die Aufnahme von Flüchtlingen. 19 Nationalitäten sind unter den insgesamt 400 Mitarbeitern, die überwiegend am Stammsitz des Unternehmens in Deilingen arbeiten, teilweise aber auch in Niederlassungen und Vertriebsgesellschaften auf der ganzen Welt. Die Sprachen der wichtigsten Herkunftsländer sind vertreten und die Mitarbeiter bereit, zu übersetzen und ihr Wissen weiterzugeben. Diese Bereitschaft entspringt einer Unternehmenskultur, die seit vielen Jahren mit außergewöhnlichen Konzepten Mitarbeiter an sich bindet: vom betriebseigenen Kindergarten bis zu attraktiven Ausbildungskonzepten. „Unternehmen möchten nicht über den wachsenden Fachkräftemangel jammern, während gleichzeitig ein großes Potential vor unserer Haustür wartet“, unterstreicht Fleig seine Forderung an die Politik, die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu vereinfachen.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.