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Projekt SLAM: Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für Plug-In-Hybrid- und Elektrofahrzeuge

(PresseBox) (Wolfsburg / Berlin, )
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- 150-kW-Schnellladestationen für wichtige Verkehrsachsen und -knotenpunkte
- Grundlage für transeuropäische Elektromobilität
- Anpassung der Zuschussbedingungen
- Aufbau der ersten Station im Herbst 2015

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungskonsortium SLAM ("Schnellladenetz für Achsen und Metropolen") nimmt die nächste Ausbaustufe der Elektromobilität in Angriff: Die Volkswagen AG hat sich mit ihren Projektpartnern (BMW Group, Daimler AG, Porsche AG, Deutscher Genossenschaftsverlag, EnBW, Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement) darauf verständigt, die Dimension von SLAM auszuweiten und die entsprechenden Zuschussbedingungen mit sofortiger Wirkung anzupassen.

So soll es zukünftig an wichtigen Knotenpunkten im deutschen Straßennetz möglich sein, Plug-In-Hybrid- und Elektrofahrzeuge mit bis zu 150 kW Leistung aufzuladen. Das entspricht der dreifachen Leistung heutiger DC-Schnellladestationen, verkürzt die Ladedauer entsprechend auf ein Drittel üblicher Ladezeiten und gestaltet dadurch längere Reisen in Elektrofahrzeugen komfortabler.

Vorteile für Investoren - Geschäftsmodelle für Standortbetreiber

Die Definition der Verkehrsknotenpunkte ("Hot Spots") erfolgt durch Standort-Potenzialprüfungen der am Projekt beteiligten Universitäten. Private Investoren könnten damit schon heute ihre Ladestationen so vorbereiten, dass eine nachträgliche Aufrüstung von 50 auf 150 kW Ladeleistung problemlos und kosteneffizient möglich ist. In zwei Jahren sollen die ersten Hochleistungs-Schnellladestationen in Betrieb gehen und in der Folgezeit für wissenschaftliche Untersuchungen und als Erprobungsmodell für die beteiligten Automobilhersteller genutzt werden. Eine stark ansteigende Nachfrage nach 150 kW-Schnellladestationen könnte nach erreichter Serienreife schnell bedient werden.

Private Investoren können als assoziierte Partner und Betreiber von Schnellladestationen verschiedene Vorteile in Anspruch nehmen. So bezuschusst der Projektfonds des Bundeswirtschaftsministeriums die Installation von 50-kW-Ladesäulen mit bis zu 50 Prozent und die Vorbereitung für 150-kW-Ladestationen mit bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten. (Details dazu unter http://www.slam-projekt.de/investoren.php). Potenzielle Investoren nahmen die Erweiterung des Projekts in Deutschland sehr positiv auf, schon jetzt liegt eine große Zahl von Bewerbungen für den Aufbau hochleistungsfähiger Stationen vor.

Die Inbetriebnahme des ersten Standorts ist nach derzeitigem Stand für September 2015 geplant.

SLAM eines von sieben "Leuchtturmprojekten der Elektromobilität"

Der Auftrag von SLAM umfasst den Aufbau eines Netzwerks von Schnellladestationen, um Datengrundlagen zur Erforschung und Analyse geeigneter Ladeinfrastrukturen nach CCS-Gleichstromstandard (Combined Charging System) zu erhalten. Dazu gehören auch Simulations- und Standortkonzepte zur Bedarfsprognose für neue Ladesäulen, die Entwicklung von Geschäftsmodellen für Standortbetreiber und ein einheitliches Zugangs- und Abrechnungssystem.

Den Automobil- und Ladesäulenherstellern geht es darüber hinaus um die Entwicklung eines standardisierten Testgerätes ("Golden Test Device"), um Neuentwicklungen schnell und kostengünstig auf Systemkonformität überprüfen zu können. Untersucht werden auch die Auswirkungen des Hochleistungs-Schnellladens auf das Stromnetz und die daraus resultierenden Anforderungen an Stromnetze der Zukunft im Hinblick auf Energie- und Lastmanagement.

Der Aufbau eines bundesweiten Gleichstrom-(DC)-Forschungs-Schnellladenetzes würde Bestrebungen unterstützen, die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen in Deutschland deutlich zu erhöhen, den Rückstand auf andere Märkten aufzuholen und das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge in den Verkehr zu bringen, noch zu erreichen. Außerdem wollen Konsortium und Ministerium mit dieser Initiative rechtzeitig eine Weichenstellung vornehmen, die Deutschland auch zukünftig als führend im Bereich der Elektromobilität positioniert.

Das Projekt SLAM ist mit einem Gesamtbudget von 12,9 Millionen Euro ausgestattet und wird vom Bundeswirtschaftsministerium mit insgesamt 8,7 Millionen Euro bis August 2017 gefördert. Die Bundesregierung hat SLAM im Rahmen der "Nationalen Konferenz Elektromobilität" im Juni 2015 in Berlin als eines von sieben "Leuchtturmprojekten der Elektromobilität" benannt.
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