VCD gibt Tipps für ökologisch mobile Senioren - und solche, die es werden wollen

Im Alter unterwegs

(PresseBox) ( Berlin, )
Mobil sein - auch für ältere Menschen bedeutet dies Selbstständigkeit, Freiheit und ein hohes Maß an Lebensqualität. Doch während unter 25-Jährige in Großstädten immer seltener einen Führerschein machen, steigt der Anteil der über 65-jährigen Stadtbewohner mit Fahrerlaubnis seit Jahren stetig an. Dabei ist ein eigenes Auto trotz des wachsenden Mobilitäts-bedürfnisses kein Muss, um in Bewegung zu bleiben: Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt, wie Senioren auch im hohen Alter umweltfreundlich und sicher mobil sein können.

Ein Auto bringt nach VCD-Angaben nicht nur Freiheit mit sich. Selbst für viele routinierte Autofahrer komme die Zeit, zu der sie sich hinter dem Lenkrad nicht mehr sicher fühlen: Vorfahrtfehler gibt es bei über 65-Jährigen doppelt so häufig wie bei jüngeren Fahrern, mehr Unfälle mit Blechschäden sind die Folge. Dabei stünden zahlreiche Alternativen bereit. Insbesondere kurze innerstädtische Wege könnten zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Dabei müsse der Umstieg vom Auto kein Verzicht sein - ganz im Gegenteil: Durch ihn könnten auch ältere Verkehrsteilnehmer ihre Gesundheit verbessern, ihr Selbstbewusstsein stärken und bares Geld sparen, ohne in ihrer Mobilität einge-schränkt zu werden.

Indem Senioren zu Fuß einkaufen gehen, bleiben sie beweglich, pflegen Kontakte und unterstützen darüber hinaus die Geschäfte im eigenen Viertel, so der VCD. Um das mühsame Tragen der Einkäufe zu ersparen, lieferten viele Supermärkte die ausgesuchten Waren nach Hause. Alternativ könne ein Shopper, eine Einkaufstasche auf Rädern, die Besorgungen erleichtern. Die körperliche und geistige Fitness werde auch durch die Fortbewegung via Fahrrad gefördert. Wem die nötige Routine fehlt, dem empfiehlt der VCD, in Radfahrkursen Sicherheit zu sammeln. Wenn das Aufsteigen zu mühsam geworden ist, dem seien Tiefeinsteiger zu empfehlen: Fahrräder, bei denen der Rahmen zwischen Sattel und Lenker weit heruntergezogen ist. Dahingegen seien Dreiräder für all diejenigen eine optimale Lösung, die befürchten, auf einem normalen Rad das Gleichgewicht zu verlieren. Fehlende Muskelkraft bei Hügeln und Gegenwind könne durch die Nutzung von Pedelecs, Fahrräder mit Elektrounterstützung, ausgeglichen werden. Einen Vorteil haben laut VCD all die Zweiräder gemeinsam: Mit ihnen entfalle die lästige Parkplatzsuche.

Wie beim Radfahren gibt es auch für Bus und Bahn Schulungen, die nach jahrelanger Autofixie-rung den Einstieg erleichtern, so der VCD weiter. In vielen Verkehrsverbünden werde Senioren die Nutzung des ÖPNV durch ermäßigte Fahrkarten schmackhaft gemacht. Zu Zeiten und in Gegenden, in denen Busse nur selten fahren, seien auf Bestellung fahrende Anrufsammeltaxis oder Rufbusse gute Möglichkeiten, um von A nach B zu kommen. Auf die Eigeninitiative rüstiger Rentner setzte die Idee der Bürgerbusse: Hierbei steuern ehrenamtliche Fahrer mit Führerschein Klasse B Kleinbusse mit maximal acht Plätzen auf Strecken, die der Linienverkehr vernachlässigt.

Im Fernverkehr sei die Bahn auch für Rentner die bessere Alternative zum Pkw. So hält die Deutsche Bahn auf ihren Internetseiten in der Rubrik »55 plus« Angebote bereit, die das Reisen angenehmer machen sollen. Beispielsweise können Senioren ab 60 Jahren die Bahncards zu den gleichen vergünstigen Konditionen wie Jugendliche und Studenten erhalten.

Beim VCD setzt sich der Arbeitskreis Seniorenmobilität für bessere Bedingungen für ältere Fußgänger, Radler, Bus- und Bahnnutzer und auch Autofahrer ein. Weitere Informationen und ein Positions-papier gibt es unter http://www.vcd.org/seniorenmobilitaet.html.
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