PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 238844 (ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union))
  • ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union)
  • Paula-Thiede-Ufer 10
  • 10179 Berlin
  • http://www.verdi.de
  • Ansprechpartner
  • Bodo Moray
  • +49 (171) 3321582

1.500 beteiligen sich an ver.di Warnstreiks beim Land und bei der Telekom

(PresseBox) (Stuttgart, ) 1.500 Beschäftigte beteiligten sich heute an den ver.di Warnstreiks in der Tarif- und Besoldungsrunde der Länder und bei der Telekom. Die ver.di Landesbezirksleiterin Leni Breymaier sagte auf der zentralen Kundgebung in Stuttgart vor rund 1.000 Streikenden: "Heute haben wir uns warm angezogen. Wenn morgen in Potsdam nichts Ordentliches auf dem Tisch liegt, müssen sich auch die Arbeitgeber warm anziehen." ver.di sieht sich durch die gute Beteiligung heute auch für eine längere Auseinandersetzung gerüstet.

Betroffen waren unter anderem das Statistisches Landesamt, die Universitäten in Stuttgart, Ulm und Hohenheim, das Landesmuseum, die Staatliche Münze, die Wilhelma, das Regierungspräsidium, die Staatsgalerie und die Staatstheater sowie die Zentren für Psychiatrie in Winnenden, Weissenau und Bad Schussenried. In der Region Stuttgart beteiligten sich über 1.000 Beschäftigte, in Oberschwaben waren es rund 400. Die Warnstreiks bildeten den vorläufigen Schlusspunkt der Aktionen in der Tarif- und Besoldungsrunde der Länder, bevor ab morgen in Potsdam weiterverhandelt wird. An den Aktionen beteiligten sich wie in den vergangenen Tagen wieder zahlreiche Beamtinnen und Beamte.

ver.di fordert 8 % mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro, sowie eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf die Beamtinnen und Beamten der Kommunen und des Landes.

Auch bei der Telekom streikten heute morgen an den Standorten Karlsruhe und Stuttgart rund 150 Beschäftigte. Störungen bei den Festnetzanschlüssen und im Internetverkehr konnten während der Warnstreiks nicht zeitnah bearbeitet werden, Termine von Kundenbesuchen wurden nicht eingehalten.