Energiedienstleistungen - das Rückgrat der Energiewende

(PresseBox) ( Hannover, )
Die zukünftige Bundesregierung hat einen Entwurf für einen Koalitionsvertrag zum Thema Energie ausgehandelt. Die Energieeffizienz soll mehr Gewicht erhalten und als zweite wichtige Säule neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien dienen. Ebenso gilt der Wärmemarkt als mitentscheidend für eine erfolgreiche Energiewende. Unerwähnt bleibt jedoch, dass der Weg zu mehr Energieeffizienz nur über das Einschalten von spezialisierten Energiedienstleistern möglich ist. Denn die hohen rechtlichen und technischen Hürden, die es beispielsweise beim Einsatz von Blockheizkraftwerken gibt, sind vom Vermieter, Eigenheimbesitzer oder Industrieunternehmer kaum eigenständig zu stemmen. Auch für den optimalen Betrieb und Wartung der Energieanlagen, bedarf es einen Experten, dem Energiedienstleister.

Der geplante Nationale Aktionsplan "Energieeffizienz" ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dabei sollen die Ziele für die verschiedenen Bereiche, die Industrie, die Finanzierung und die Verantwortung der einzelnen Akteure zusammengefasst werden. Geplant ist, die vorzusehenden Mittel für die Energieeffizienz zu erhöhen. Neben der Förderung von Wirtschaft, Kommunen und Haushalten über einen Energie- und Klimafonds wird ein Schwerpunkt auch auf die Förderung von Beratungsleistungen gelegt. Wünschenswert wäre es jedoch, wenn auch Energiedienstleister direkt an der Förderung beteiligt werden.

In Deutschland entfällt der größte Anteil am gesamten Endenergieverbrauch (etwa die Hälfte) auf die Erzeugung von Wärme. Allein der Gebäudebereich verursacht rund 40 % des Endenergieverbrauchs und etwa 1/3 der CO2-Emissionen. Ziel des Koalitionsvertrags ist es daher, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu verwirklichen. Dafür muss der Energieverbrauch der Gebäude, soweit technisch und wirtschaftlich möglich, gesenkt und gleichzeitig der Ausbau Erneuerbarer Energien zur Wärmenutzung vorangetrieben werden.

Birgit Arnold, geschäftsführende Vizepräsidentin: "Für die Erreichung dieser Ziele sind Energiedienstleistungen, die von darauf spezialisierten Unternehmen angeboten werden, prädestiniert. Energiedienstleister verwenden neuste, klimaschonende Technologien und sorgen für einen effizienten Betrieb der energietechnischen Anlagen. Damit Energiedienstleistungen auch in Anspruch genommen werden, ist es notwendig, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen." Der VfW fordert daher in einem aktuellen Eckpunktepapier, dass gesetzliche Regelungen, die den Einsatz von Energiedienstleistungen behindern, angepasst werden müssen.

Weitere Informationen sind auf www.energiecontracting.de zu erhalten.

Direktlink zum Eckpunktepapier: http://www.energiecontracting.de/2-politik-recht/energiepolitik/Energiekonzept-Bundesregierung/2013-11-13-EDL-DasRueckgratderEnergiewende-VfW-Eckpunkte2013.pdf
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