Das Klimaschutzziel 2050 braucht die Effizienzdienstleistung Contracting

(PresseBox) ( Hannover, )
Nach dem aktuellsten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlichten „Wärmemonitor 2015“ ist der Verbrauch an Heizungsenergie in Mehrfamilienhäusern in Deutschland erfreulicherweise um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der Wärmemonitor zeigt ebenfalls, dass es interessanterweise deutliche Regionale Unterschiede bei der Sanierung gibt, so liegt der durchschnittliche Heizenergiebedarf (klimabereinigt) im Süden und Südosten Deutschlands bei unter 120 KWh pro m², im Norden und Nordwesten dagegen bei über 150 KWh pro m².

Es besteht also in Deutschland noch immer deutlicher Sanierungsbedarf. Auch wenn der Rückgang des Heizenergiebedarfs erfreulich ist, da immerhin die Richtung der Entwicklung stimmt, ist dennoch das Klimaziel mit dem aktuellen Trend nicht zu erreichen. Um die geplante Einsparung von 80 Prozent gegenüber 2008 bis zum Jahr 2050 zu erreichen, muss der Primärenergieverbrauch noch deutlich gesenkt werden.

Jetzt ist ein stärkeres Engagement der Politik dringend notwendig. Instrumente um die Klimaziele im Wärmesektor zu erreichen existieren bereits. Moderne Heizungsanlagen und Technologien wie KWK und Umweltwärmepumpen erlauben das höchst effiziente und CO2-arme Erzeugen von Nutzwärme. Leider herrscht in Deutschland Sanierungsstau im Wärmesektor. Um hier Abhilfe zu schaffen, ist die Energiedienstleistung Contracting das richtige Instrument. Aber die Rahmenbedingungen für Effizienzdienstleistungen sind momentan schwierig, was eine weitere Verbreitung verlangsamt und damit auch die Wärmewende ausbremst. Durch Verbesserung der Rahmenbedingungen für Effizienzbedingungen kann die Politik den Klimaschutz ankurbeln.

Der VfW bietet eine Reihe von Seminaren zum Contracting an, in denen interessierte Anbieter und Kunden in den Grundlagen des Contracting geschult werden. Weitere Informationen sind auf der VfW Website verfügbar.
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