VDZ drängt auf ausreichende Übergangsfisten für SEPA-Lastschrift

Die EU-Kommission hat Verordnungsvorschlag für standardisierte europäische Zahlungsinstrumente vorgelegt / Zweijährige Übergangsfrist für Lastschriftverfahren

(PresseBox) ( Berlin, )
Nach dem Willen der EU-Kommission sollen die nationalen Zahlungsverkehrsverfahren nach bestimmten Fristen auf europäische SEPA-Standards umgestellt werden. Dies sieht der kurz vor Ende vergangenen Jahres vorgelegte Vorschlag einer entsprechenden Verordnung vor.

Zeitschriftenverlage sind durch die damit einhergehende Änderung des Lastschriftverfahrens im Abo-Marketing betroffen. Deshalb hat der VDZ bereits in der Vergangenheit sowohl gegenüber der Politik als auch gegenüber der Kreditwirtschaft auf europäischer und nationaler Ebene Stellung bezogen, siehe VDZ-Meldung vom 09.11.2010: "SEPA-Lastschrift: EU-Kommission plant Enddatum.

VDZ und BDZV sehen in dem vorliegenden Verordnungsvorschlag insbesondere den Übergangszeitraum mit zwei Jahren als viel zu kurz bemessen. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme fordern sie, die Übergangsfrist daran auszurichten, dass die Bevölkerung hinreichend über die Neuerungen informiert ist. Die neuen Verfahren müssten in der Übergangsphase ihre Bewährungsprobe bei den Anwendern erst noch bestehen. "Die internationalen Banknummern IBAN und BIC sind in der breiten Bevölkerung noch nicht ausreichend bekannt, geschweige denn geübt, sodass die Unternehmen mit der Verwendung von SEPA-Formaten noch gar nicht beginnen konnten, ohne erhebliche Verwirrung zu stiften", betont Ludwig von Jagow, Geschäftsführer Vertrieb im VDZ.

Desweiteren bleibt mit einem Enddatum das bisher noch nicht geklärte Problem der Überführung von Altmandaten der Bestandsabonnements auf SEPA-Formate.

"Der Umstellungsaufwand kann nicht allein von den Unternehmen getragen werden, und es muss sichergestellt sein, dass ein Enddatum nicht zum Verlust von Kundenabonnenten führt", so von Jagow weiter. Das sei eindeutig Aufgabe der Kreditinstitute, soll SEPA auch in Deutschland ein Erfolgsmodell werden. Der VDZ hatte deshalb mit mehreren Wirtschaftsverbänden und Organisationen des sozialen Sektors im Dezember mit einem Schreiben gegenüber der Kreditwirtschaft nutzerfreundliche und kostensparende Lösungen angemahnt.
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