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Pressemitteilung BoxID: 88959 (Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA))
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VDA kritisiert voreiliges Urteil der Allianz pro Schiene über EuroCombis

Innovative Nutzfahrzeugkonzepte mit neuester Sicherheitstechnologie

(PresseBox) (Frankfurt, ) Mit Unverständnis und großer Verwunderung reagiert der Verband der Automobilindustrie (VDA) auf die jüngsten Äußerungen der Allianz pro Schiene zu 60-Tonnen-Lastzügen. "Mit ihren vorschnellen Bewertungen rangiert sich die Allianz pro Schiene selbst aufs Abstellgleis. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) liegen noch nicht vor, da meint die Allianz pro Schiene bereits, im Alleingang das Signal für die EuroCombis auf Rot stellen zu können", sagte VDA-Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk zu den Äußerungen der Schienenfraktion nach der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von FDP-Abgeordneten zur BASt-Studie: "Die Allianz pro Schiene will of-fensichtlich davon ablenken, dass mit den EuroCombis tatsächlich eine verkehrspolitisch sinnvolle Lösung für das steigende Straßengüterverkehrsaufkommen in Fahrt kommt." Auch habe sie keine Einblicke in die Pilotprojekte, die derzeit in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen reibungslos laufen.

"Der VDA ist überzeugt, dass die BASt-Studie zu einem differenzierteren Ergebnis kommen wird", betont Prof. Gottschalk. Erst bei der Vorstellung der Untersuchung im Februar werden zum Beispiel die endgültigen Ergebnisse zur Brückenbelastung vorliegen. Bei den 25-Meter-Zügen der VDA-Gemeinschaftsinitiative mit dem Namen "EuroCombi" handelt es sich nicht ausschließlich um 60-Tonnen-Kombinationen, sondern um eine ganze Palette von Lösungsvorschlägen, unter anderem Volumenzüge mit bis zu 48 Tonnen Gesamtgewicht. Zudem lassen die Antworten der Bundesregierung den Schluss zu, dass die Standsicherheit der Brückenbauwerke nicht gefährdet sei.

Ein entscheidendes Argument für den EuroCombi, das sich auf Wirtschaftlichkeit und Ökologie auswirkt, kommt von der Sicherheit: Die Anzahl der notwendigen Fahrzeuge für die gleiche Transportmenge sinkt - von drei auf zwei Lkw. Damit reduziert sich zugleich die Unfallwahrscheinlichkeit. Modernste aktive und passive Sicherheitssysteme sowie ein qualifizierter Fahrer tragen dazu bei, dass es gar nicht erst zu Unfällen kommt. Das zeigt zum Beispiel der große Feldversuch in den Niederlanden: Dort hat es keine Unfälle gegeben, die mit dem Projekt in Verbindung zu bringen sind.

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