Deutscher Pkw-Markt gibt im April nach

Drei Arbeitstage weniger wegen Ostern

Berlin, (PresseBox) - Im April wurden in Deutschland 290.700 Pkw neu zugelassen (-8 Prozent). Allerdings standen drei Arbeitstage weniger als im April des Vorjahres zur Verfügung. Aussagekräftiger ist der Zweimonatsvergleich, da Ostern in diesem Jahr in den April fiel: Die Pkw-Neuzulassungen stiegen in den beiden Monaten März/April um knapp 2 Prozent auf 650.400 Einheiten. Seit Januar wurden in Deutschland 1,1 Mio. Pkw neu zugelassen, dies entspricht einem Plus von knapp 3 Prozent und stellt das höchste Marktvolumen in den ersten vier Monaten eines Jahres seit 2009 dar.

Die Neuzulassungen von Diesel-Pkw gingen im April um 19 Prozent zurück. Der Diesel-Marktanteil betrug 41,3 Prozent (Vorjahresmonat: 47,0 Prozent). In den ersten vier Monaten lag er bei 42,3 Prozent (Vorjahrszeitraum 47,3 Prozent).

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA), betonte: „Die Marktentwicklung beim Diesel spiegelt die Verunsicherung der Kunden wider. Eine Versachlichung der Debatte ist dringend notwendig. Der moderne Euro-6-Diesel ist sauber und sparsam. Wir brauchen ihn, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Wenn wir die CO2-Emissionen senken wollen, ist dafür der moderne Diesel unverzichtbar.“

Die geringere Zahl der Arbeitstage führte im April zu einem deutlichen Rückgang bei der Pkw-Produktion: Im Inland wurden 452.100 Einheiten gefertigt (-18 Prozent). Entsprechend ging der Export um 17 Prozent auf 346.100 Pkw zurück. Im Zweimonatsvergleich ergibt sich bei der Pkw-Produktion ein Minus von 5 Prozent, beim Export von 3 Prozent.

Der inländische Auftragseingang lag im bisherigen Jahresverlauf leicht unter Vorjahr (-1 Prozent), der ausländische Auftragseingang überschritt das Vorjahrsniveau leicht (+1 Prozent).

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