Civil Society Driving Change: Für eine neue Qualität der afrikanisch-europäischen Zusammenarbeit

(PresseBox) ( Berlin, )
Am 16. Oktober veranstaltet der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die hybride Konferenz „Civil Society Driving Change: Towards a New Quality of the Africa-Europe Partnership“ mit rund 400 Teilnehmer_innen aus Afrika und Europa. Unter Beteiligung von Jutta Urpilainen, der EU-Kommissarin für Internationale Partnerschaften, stehen dabei die vielfältigen Beiträge zivilgesellschaftlicher Akteur_innen für eine faire und gleichberechtigte Zusammenarbeit im Mittelpunkt.

„Afrika und Europa müssen sich einer ständig wachsenden Zahl gemeinsamer Herausforderungen und Probleme stellen – von der Eindämmung der Corona-Pandemie über den Klimaschutz bis hin zu fairen Handelsbeziehungen und Ernährungssicherheit. Zu diesen Themen gibt es starke Allianzen und gemeinsame Beiträge der Zivilgesellschaften auf beiden Kontinenten“, erklärt Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO.

„Trotz gegenteiliger Ankündigungen ist weder den Institutionen der Afrikanischen und Europäischen Union noch der deutschen EU-Ratspräsidentschaft oder nationalen Regierungen in den Beziehungen ein qualitativer Sprung nach vorne gelungen. Es ist höchste Zeit, die afrikanischen und europäischen Zivilgesellschaften in ihrer gesamten Breite substanziell einzubinden in gemeinsame Prozesse wie die Vorbereitung des verschobenen AU-EU-Gipfels und der neuen AU-EU-Strategie.“

Die Bedeutung einer engeren Partnerschaft zwischen Afrika und Europa wird durch das „Africa-Europe Civil Society Survey“ bestätigt. An der Umfrage haben mehr als 360 Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Organisationen von beiden Kontinenten teilgenommen. 97 Prozent der Befragten sehen eine engere Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ an. Doch mehr als zwei Drittel sind der Auffassung, dass die interkontinentale Zusammenarbeit „nicht gut“ oder „überhaupt nicht“ funktioniert.

Die Ergebnisse der Umfrage werden im Rahmen der Konferenz ausführlich vorgestellt. Neben Diskussionen mit EU-Kommissarin Urpilainen und Georges Rebelo Chikoti, Generalsekretär der Organisation Afrikanischer, Karibischer und Pazifischer Staaten, sowie den Staatssekretär_innen für Entwicklungszusammenarbeit der EU-Trio-Präsidentschaftsländer (Deutschland, Portugal, Slowenien) werden parallel zwölf thematische Workshops stattfinden, die hauptsächlich von afrikanischen Expert_innen durchgeführt werden.

Das Konferenzprogramm dauert von 10:00 bis 17:45 Uhr. Die Veranstaltung wird ab 09:55 Uhr per Livestream im Internet übertragen.

 
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