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Pressemitteilung BoxID: 825034 (VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.)
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VDMA: Dezentrale Erzeugung - Einer der Schlüssel für die Energiewende

Die Klimaziele Deutschlands lassen sich ohne das große Einsparungspotenzial der dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung in Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft nicht realisieren

(PresseBox) (Hannover, ) Kraft-Wärme-Kopplung kann als hocheffiziente Erzeugungstechnologie einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten. Dies in Deutschland ebenso wie in ganz Europa, wo es noch erhebliche Potentiale gibt. Da aber insbesondere Impulse für Klimaschutz aus dem Emissionshandel ausbleiben, ist es richtig und wichtig, dass mit dem kürzlich von der EU notifizierten deutschen KWK-Gesetz ein stabiler Rahmen für wichtige Anwendungsbereiche wieder wirksam ist. So stehen nun endlich die Rahmenbedingungen für die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung bis 1 Megawatt fest. Für größere Anlagen gibt es Übergangsbedingungen. „Hierauf hat die Branche in Deutschland lange gewartet; sie erhält den erhofften Impuls“, sagt der Geschäftsführer von VDMA Power Systems, Matthias Zelinger, auf der Energy Decentral in Hannover.

Die Hersteller von KWK-Anlagen haben ihre Produkte weiterentwickelt. Kosteneffiziente flexible Lösungen mit optimierten Servicekonzepten sind eine wichtige Ergänzung zur zunehmenden Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie. Zusammen mit der Hoffnung auf die Ausschreibung von neuen und modernisierten Biogasanlagen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt wurde und in 2017 beginnt, wird so ein Rahmen für den weiteren Ausbau dezentraler Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung geschaffen. „Denn eins ist klar, die Klimaziele in Deutschland können nicht eingehalten werden ohne einen verstärkten Zubau von KWK-Anlagen und ohne die Sicherung jener Anlagen, die im Biogasbereich in den letzten Jahren entstanden sind“, sagt Matthias Zelinger. Das größte Wachstum erwarten die Hersteller aber in Branchen, welche neben Strom auch Wärme für ihre Prozesse benötigen. Die Ernährungswirtschaft ist hierfür ein gutes Beispiel.

„Es wird in den nächsten Jahren darauf ankommen, bestehende Hürden für den Ausbau der KWK in Deutschland und Europa zu beseitigen“, betont Zelinger. „Wir setzen uns für weitere Impulse ein: Einerseits durch die KWK-Ausschreibungen für Anlagen über 1 Megawatt, die im nächsten Jahr in Deutschland erfolgen, andererseits durch die Heating und Cooling Strategy der EU.“