Aussichten für die Allgemeine Lufttechnik bleiben gut

(PresseBox) ( Frankfurt, )
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Umsatzplus von 3 Prozent für 2019 erwartet
Branche mit hoher Bedeutung für den Maschinen-Welthandel
Umwelt-, Klima- und Arbeitsschutz treiben Geschäfte


Die Allgemeine Lufttechnik als Querschnittstechnologie, die in einer Vielzahl von Kundenbranchen zum Einsatz kommt, konnte im ersten Quartal 2019 erneut einen Zuwachs des Auftragseingangs um 1 Prozent verbuchen. Diese positive Entwicklung präsentierte der Fachverband Allgemeine Lufttechnik im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main.

Auch für den weiteren Verlauf des Jahres erwartet ein Großteil der Unternehmen ein positives Ergebnis, wie die VDMA-Blitzumfrage des Fachverbands Allgemeine Lufttechnik zeigt. So geht die Branche derzeit für 2019 insgesamt von einem Umsatzplus von 3 Prozent aus. Jedoch entwickelt sich das Geschäft uneinheitlich. Der Anteil der Unternehmen, die für 2019 mit Umsatzrückgängen rechnen, ist deutlich angestiegen. Gingen in der Herbstumfrage noch 90 Prozent der Betriebe von einem Wachstum in diesem Jahr aus, waren es im Frühjahr nur noch 75 Prozent der beteiligten Unternehmen.

Ungeachtet dessen liegt der erwartete Umsatz über den Erwartungen der Blitzumfrage vom Herbst 2018. Hier waren die Unternehmen noch von einem Plus von 2 Prozent ausgegangen.

Eine Begründung für die gestiegenen Erwartungen liegt in der Verschiebung von Umsätzen, sagt Guntram Preuß, Referent für Marktinformationen. 2018 konnten nicht alle geplanten Aufträge durchgeführt werden, so dass entsprechende Umsätze 2019 zu verbuchen sind.  Gründe für diese Verschiebungen können Engpässe im Materialfluss sowie Personalmangel sein. Aber auch Verzögerungen im Projektverlauf, teilweise bedingt durch langwierige Genehmigungsprozesse bei Bauvorhaben, können als Ursache herangeführt werden.

Wichtige Treiber für die Entwicklung in der Allgemeinen Lufttechnik sind Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt-, Klima- und Arbeitsschutz sowie die Digitalisierung. „Im Zuge einer fortschreitenden Digitalisierung, steigt auch die Nachfragen nach Produkten unserer Branche. Eine wachsende Zahl von Rechenzentren und Serverräumen muss mit hoher Zuverlässigkeit gekühlt und ein umfangreicher Service angeboten werden“, erklärt Dr. Thomas Schräder, Geschäftsführer des Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik. „Hierin besteht, insbesondere für Anbieter qualitativ hochwertiger Systemlösungen, ein kontinuierlich wachsender Markt“.

Die Bedeutung der Branche wird deutlich durch den Anteil der Allgemeinen Lufttechnik am gesamten Maschinen-Welthandel. Mit weltweiten Exporten von mehr als 100 Milliarden Euro nehmen Lufttechnikprodukte einen Anteil von annähernd 10 Prozent am Welthandel des Maschinenbaus von 1.050 Milliarden Euro (2017) ein. 

BarCamp „Arbeit 4.0“ mit reger Beteiligung
Ein besonderer Fokus der Mitgliederversammlung galt der Frage, wie die Arbeit der Zukunft organisiert wird. Wie integriert man Menschen in die Arbeitswelt 4.0 und was sind wichtige Voraussetzungen für die neue digitale Arbeitswelt? Welche Änderungen ergeben sich aus der Digitalisierung für die Arbeitgeber und was ändert sich für den Arbeitnehmer?

Die Teilnehmer widmeten sich diesen Fragen in einem BarCamp-Format und diskutierten über Mitarbeiterführung, digitalen Wandel der Arbeitswelt und Zukunftskompetenzen. „Für unsere Mitgliedsunternehmen hat die Zukunft unserer Arbeitswelt hohe Priorität. Die Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel. In immer kürzeren Abschnitten ergeben sich fundamentale Veränderungen“, erläuterte Dr. Schräder. „So hat künstliche Intelligenz selbstredend Einfluss auf unsere gesamte Arbeitsweise“.

Europas gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Herausforderungen
Wiederholt aufgegriffen in den einzelnen BarCamp-Sessions wurde der Vortrag „Europas gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Herausforderungen“ von Dr. Christoph von Marschall, diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner Tagesspiegels, Historiker, Autor und preisgekrönter Journalist. Von Marschall beleuchtete die Aufgaben Deutschlands in Europa und auf internationaler Ebene, die damit verbundenen Herausforderungen in der Außen- und Wirtschaftspolitik sowie das komplexe Verhältnis zu globalen Partnern.

Dr. Hugo Blaum, GEA Group Aktiengesellschaft und Vorsitzender des Fachverbandes, resümierte die Veranstaltung: „Wir sollten lernen, die Welt mit europäischen Augen zu sehen und bei der Digitalisierungsentwicklung nicht nur Schritt zu halten, sondern diese nach Möglichkeit mit zu prägen“.
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