Zukunftsmobilität im Fokus

Jürgen Scheins, Geschäftsführer und Partner von VALTEQ

(PresseBox) ( Berlin, )
Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren. Damit verfolgt die Bundesregierung hehre Ziele. Wobei sich Herausforderungen derzeit an zahlreichen Stellen ergeben. Haupthandlungsbedarf besteht bei der Reduzierung der Aufladezeiten, Kostensenkung bei den Fahrzeugen und im Aufbau einer flächendeckenden intelligenten Ladeinfrastruktur, die sich nach der Erzeugungs- und Verbrauchssituation richtet. Mit geplanten 7.000 öffentlichen Ladestationen bis 2014 wird ein erster wichtiger politischer Grundstein für eine positive Entwicklung hin zur Ökomobilität gelegt. Das kann und darf aber nur der Anfang sein. Ein intelligentes, dezentralisiertes Stromnetz ist erforderlich, das in der Lage ist, die heterogene Erzeugerlandschaft zu kontrollieren und Schwankungen in der Stromerzeugung sowie im Strombedarf zu erkennen und auszugleichen.

Hier ist auch die Immobilienwirtschaft gefragt: Zunächst werden Aufladestationen im öffentlichen und privaten Raum die Ladeinfrastruktur der Markthochlaufphase bestimmen. Zukünftig sind innovative Konzepte wie beispielswiese der Berliner Prototyp der Bundesregierung, das "Energieeffizienzhaus Plus", unverzichtbar. Hier bieten sich besonders sogenannte Smart Home Solutions wie das Home Charging an, weil sie es ermöglichen, den durch Photovoltaikanlagen gewonnenen regenerativen Strom direkt im e-Auto zu nutzen. Damit wird in Zeiten von Stromüberangebot die Speicherkapazität der e-Autos ein wichtiges Instrument zur Lastkompensation der Netze. Stromtankstellen im Gebäude wirken sich darüber hinaus positiv bei Green Building Zertifizierungen aus, vor allem gemäß LEED. Im Zuge des Ausbaus regenerativer Energien fordert die Ökomobilität auch die Immobilienwirtschaft - Bauherren, Investoren, Betreiber und Nutzer sowie Versorger und Netzbetreiber - zum Handeln auf.

Die Kooperationen von Industrie und Wirtschaft sowie die Zusammenführung und aktive Einbindung von öffentlichen und privaten Partnern auch über Public-Private-Partnership-Projekte sind eine grundlegende Voraussetzung für die Finanzierung solcher Mobilitätskonzepte. Dadurch erweitert sich das Beratungsportfolio in Immobilienwirtschaft und Facility Management.

Die diversen Anforderungen aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenzubringen, erfordert ein breitgefächertes Wissen und die Fähigkeit, diffizile Zusammenhänge zu vernetzen. Alle müssen an einem Strang ziehen, um 2020 die Million zu erreichen.
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