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Pressemitteilung BoxID: 129140 (Universität Oldenburg)
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"Der Klimawandel vor Gericht"

Deutsche Bundesumweltstiftung fördert Bildungsprojekt zum Klimawandel der Universitäten Oldenburg und Bremen

(PresseBox) (Oldenburg, ) Bei jungen Menschen Bewusstsein und Verständnis für die Zusammenhänge beim Klimawandel entwickeln: Das ist das Ziel eines Gemeinschaftsprojekts der Universitäten Oldenburg und Bremen, das von Deutsche Bundesumweltstiftung (DBU) mit 250.000 € gefördert wird. Beteiligt sind die Biologiedidaktik der Universität Oldenburg (Prof. Dr. Corinna Hößle), die Chemie- und Physikdidaktik am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen (Prof. Dr. Ingo Eilks, Dr. Dietmar Höttecke) und ein Vertreter des Unterrichtsfachs Politik (Dr. Jürgen Menthe, Universität Oldenburg).

In den Schulen findet – ebenso wie in der breiteren Öffentlichkeit – eine fundierte Auseinandersetzung und Bewertung des Klimawandels nur begrenzt statt. Vor diesem Hintergrund wollen die WissenschaftlerInnen gemeinsam mit LehrerInnen neue Unterrichtseinheiten und Lehrmaterialien entwickeln und deren Wirkung auf das Lernen von SchülerInnen untersuchen. Hier geht es einerseits um die wissenschaftlichen Grundlagen für ein Verständnis des Klimawandels, andererseits um eine Förderung der Kompetenzen von jungen Menschen, Entscheidungen rund um den Klimawandel und den Klimaschutz besser verstehen und bewerten zu können. Darauf nimmt auch der Titel des Projekts Bezug: "Der Klimawandel vor Gericht": Die SchülerInnen sollen lernen nachzuvollziehen, wie die Gesellschaft etwa in parlamentarischen Gremien Entscheidungen über Klimaschutzmaßnahmen trifft oder auch verwirft.

Dabei richtet sich das Augenmerk nicht nur auf die Schulen, sondern auch auf außerschulische Bildungsorte, wie Umwelthäuser oder Science Center, und auf die Jugendarbeit von Umweltverbänden.

"Es wird spannend sein zu sehen, wie unterschiedlich die beteiligten Fächer Biologie, Chemie und Physik in der Schule, aber auch in der Öffentlichkeit mit dem Klimawandel umgehen", bewertet die Oldenburger Biologiedidaktikerin Hößle das Projekt.