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Pressemitteilung BoxID: 457633 (Universität Oldenburg)
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Auszubildende der Universität erhalten Ausbildungspreis des Alfred-Wegener-Instituts

(PresseBox) (Oldenburg, ) Der erste und der dritte Preis des AWI-DKB-Ausbildungspreises ist gestern an Auszubildende der Universität Oldenburg verliehen worden. Die feierliche Überreichung fand im Klimahaus Bremerhaven statt. Lene Meiners, Auszubildende am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), erhielt den ersten Preis im Wert von 2.500 Euro. Der dritte Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an Hauke Fieber, Auszubildender der Elektronikwerkstatt. Mit dem AWI-DKB-Ausbildungspreis zeichnet der Förderverein des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Kooperation mit der Deutschen Kreditbank (DKB) erstmalig außergewöhnliche Leistungen in der beruflichen Ausbildung in Einrichtungen der Polar- und Meeresforschung aus. Er wird künftig alle zwei Jahre vergeben.

Meiners ist Chemielaborantin im dritten Lehrjahr. Sie habe durch ihre Mitarbeit einen hohen Beitrag zum Fortschritt und zur Qualität der Forschung am ICBM geleistet, so die Begründung der fünfköpfigen Jury. Die Chemielaborantin ist maßgeblich an der chemischen Analyse von Tiefseesedimenten des Südostatlantiks beteiligt. Mit Hilfe der so gesammelten Daten soll die klimagesteuerte Verschiebung der Vegetationsgürtel im südlichen Teil Afrikas in den letzten beiden Warm-/Kaltzeitzyklen rekonstruiert werden. "Die Spurenanalyse, die Frau Meiners für unsere Forschungsgruppe durchführte, erfordert ein Höchstmaß an Präzision und Geschick", betont Prof. Dr. Jürgen Rullkötter, Direktor des ICBM und Leiter der Arbeitsgruppe für Organische Geochemie.

Hauke Fieber ist Systemelektroniker im 3. Lehrjahr. Er erhielt den dritten Preis für die Erstellung eines Perimeters. In der Elektronikwerkstatt der Universität werden elektronische Geräte und Schaltungen konzipiert und konstruiert, die im Handel nicht erhältlich sind und exakt an die Anforderungen der ForscherInnen angepasst werden. "Die Ansprüche der Wissenschaftler an ihr Forschungsmaterial ist ebenso hochkomplex wie ihre Forschung. Ich freue mich, dass mit dem Preis Herrn Fiebers exakte und differenzierte Arbeit gewürdigt wird", erklärt Claudia Lemos, Leiterin der Elektronikwerkstatt.