PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 369046 (Universität Hamburg)
  • Universität Hamburg
  • Edmund-Siemers-Allee 1
  • 20146 Hamburg
  • http://www.uni-hamburg.de
  • Ansprechpartner
  • +49 (40) 42838-2968

Gipfeltreffen der Laserphysik an der Universität Hamburg

(PresseBox) (Hamburg, ) Gesellschaft veranstalten vom 29. August bis zum 3. September die internationale Lasertagung "Europhoton 2010", die aktuelle Spitzenresultate der Laserforschung vorstellt.

Prof. Dr. Robert Byer, Stanford University, wird im Rahmen der Konferenz am Donnerstag, dem 2. September, um 19.30 Uhr im Ernst-Cassirer-Hörsaal (A) im Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, einen öffentlichen Vortrag zum Thema "50 years of lasers: meeting the challenges of the 21st century" halten. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Konferenz wird u.a. von dem Landesexzellenz-Cluster der Freien und Hansestadt Hamburg "Frontiers in Photon Science" und von der Joachim Herz Stiftung gefördert. Durch diese Unterstützung kann im Rahmen der Tagung eine international hochkarätig besetzte Sommerschule angeboten werden, die der Weiterbildung junger Nachwuchskräfte in der Laserphysik dient.

Moderne Laser - Festkörper- und Faserlaser - verwenden zur Erzeugung der Laserstrahlung in erster Linie mit speziellen Atomen versehene Kristalle bzw. Gläser in zahlreichen Ausführungsformen. So entsteht eine große Vielfalt unterschiedlicher Lasertypen für verschiedenste Anwendungen, wie z.B. in den Fertigungstechniken im Automobil-, Flugzeugund Schiffsbau sowie der Mikroelektronik, in der Kommunikations- und Messtechnik und in der Medizin. Diese Bandbreite der Laserforschung wird auf der Tagung wider gespiegelt.

"Bislang ist nur ein kleiner Teil der Laseranwendungen erschlossen; Laserforschung und - entwicklung bergen noch ein ungeheures Potenzial", so Tagungsleiter Prof. Dr. Günter Huber vom Institut für Laser-Physik der Universität Hamburg.

"Es ist wichtig, junge Forscherinnen und Forscher, z.B. durch Sommerschulen, möglichst früh in den Wissenschaftsaustausch einzubeziehen und ihnen Zugang zu internationalen Experten zu geben", betont Petra Herz, Vorsitzende des Vorstands der Joachim Herz Stiftung, die Bildung, Wissenschaft und Forschung u.a. in den Naturwissenschaften fördert. Ein Schwerpunkt ist die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern.