Mercator-Professor in der Verhaltensforschung

Professor Tamas Szekely forscht für ein Jahr an der Universität Bielefeld

(PresseBox) ( Bielefeld, )
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine Mercator-Gastprofessur für die Verhaltensforschung der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld bewilligt. Professor Tamas Szekely von der englischen Universität in Bath wird im akademischen Jahr 2012 bis 2013 in Bielefeld forschen und auch zum Thema Naturschutzökologie lehren.

Der Verhaltensökologe arbeitet in Bielefeld in den Bereichen Verhaltensökologie und Verhaltensgenetik. Der britische Forscher möchte die interdisziplinären Möglichkeiten in Bielefeld nutzen, um diese Arbeitsbereiche für seine Forschung miteinander zu verknüpfen. Szeleky will beispielsweise untersuchen, welche genetischen Ursachen der Variabilität (Verschiedenheit) in der Paarbildung und im Brutpflegeverhalten von Regenpfeifern zugrunde liegen. Er hat verschiedene Vogelpopulationen auf der ganzen Welt untersucht und festgestellt, dass manchmal die Männchen, manchmal die Weibchen und manchmal beide Eltern diese Aufgaben übernehmen. Er arbeitet eng mit Professor Dr. Oliver Krüger - mit ihm hat er bereits in Bath zusammen geforscht -, Professor Dr. Fritz Trillmich und Dr. Joe Hoffman zusammen. Der gebürtige Ungar findet die Bielefelder Verhaltensforschung einzigartig und freut sich auf das Forschungsjahr in Bielefeld: "Kaum eine Universität besitzt solche Möglichkeiten der Tierhaltung und so viel wissenschaftliche Expertise im Feld der Evolution und Ökologie von Verhalten. Dazu kommen noch die Möglichkeiten, die das Centrum für Biotechnologie für die Analysen in der Verhaltensgenetik bietet."

Mit dem Mercator-Gastprofessurenprogramm bietet die DFG deutschen Hochschulen die Möglichkeit, hochqualifizierte, im Ausland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem von der DFG finanzierten Aufenthalt in ihren Instituten einzuladen. Im Vordergrund des Gastaufenthaltes soll die Zusammenarbeit an gemeinsamen Forschungsvorhaben stehen; mit der Übernahme von Aufgaben in der Lehre soll zudem die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine deutliche internationale Komponente erhalten.
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