ULD veranstaltet Bürgerforum zu Überwachungstechnologien am 29. März 2014

(PresseBox) (Kiel, ) Am kommenden Samstag, den 29. März 2014, veranstaltet das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) im ATLANTIC Hotel Kiel ein ganztägiges Bürgerforum. Erwartet werden zu der ausgebuchten Veranstaltung 200 Bürgerinnen und Bürger, die zum Thema staatliche Überwachung und Privatsphäre gemeinsam diskutieren und Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeiten.

Die Diskussion über das Verhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit wird anhand der Beispiele zweier Sicherheitstechnologien geführt - der Handyortung und der intelligenten Videoüberwachung. Die Teilnehmenden werden in drei Diskussionsrunden ihre Erfahrungen sowie ihre persönlichen Ansichten zu Nutzen und Risiken dieser Technologien austauschen: Am Vormittag gibt es eine Gruppendiskussion zum Thema Handyortung, am frühen Nachmittag zu intelligenter Videoüberwachung, und zum Abschluss der Veranstaltung werden in Gruppen Politikempfehlungen erarbeitet. Daneben werden die Teilnehmenden während des gesamten Veranstaltungstages eine Reihe von Fragen zu ihren Einschätzungen zu diesen Themen beantworten. Die Befragung wird mit einem elektronischen Abstimmungssystem durchgeführt, das die Ergebnisse unmittelbar auswertet und im Saal anzeigt.

Das Bürgerforum ist Teil des von der EU geförderten Forschungsprojekts SurPRISE, an dem das ULD mit Projektpartnern aus unterschiedlichen europäischen Staaten beteiligt ist. Bürgerbefragungen finden im Frühjahr 2014 in neun europäischen Staaten (Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Schweiz, Spanien und Ungarn) statt. Das Ziel ist, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger bei künftigen politischen Entscheidungen in diesem Bereich besser berücksichtigen zu können.

Dr. Thilo Weichert, Leiter des ULD: "Ich freue mich über die große Resonanz, die die Ankündigung der Veranstaltung gefunden hat. Dies zeigt, dass vielen Bürgerinnen und Bürgern das Thema Überwachung und Privatsphäre wichtig ist. Auf die Ergebnisse des Bürgerforums bin ich sehr gespannt. Natürlich gibt es sehr viele Debatten zu diesem Thema, gerade über die Enthüllungen von Edward Snowden wird öffentlich viel diskutiert. Aber noch nie sind die Meinungen des Bevölkerungsquerschnitts zum Verhältnis von öffentlicher Sicherheit und Privatsphäre in diesem Umfang europaweit systematisch untersucht worden. Für politische Entscheidungen wird diese Untersuchung eine wichtige Rolle spielen."

Weitere Informationen zu dem Projekt SurPRISE und ein Programm der Veranstaltung finden Sie unter www.datenschutzzentrum.de/buergerforum/

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