Electronic Sports League-Community stärkster Unterstützer von „Rosetta@Home“

Computerspieler beteiligen sich am verteilten Rechnen für die wissenschaftliche Forschung – Gebündelte Kraft von fast 13.000 Computerspielern bringt dem Projekt die stärkste Rechenpower

(PresseBox) ( Köln, )
Die User der Electronic Sports League (ESL), der größten Computerspieleliga Europas, haben es geschafft den ersten Platz des „Rosetta@Home“-Projektes zu erklimmen. Über 12.500 Computerspieler beteiligen sich in einem gemeinsamen Team an dem medizinischen Forschungsprojekt. Knapp sechs Monate nach dem Aufruf der ESL an ihre User, sich bei „Rosetta@Home“ zu engagieren, rückt das Team „Electronic Sports League“ nun auf Platz eins der Rangliste der stärksten Unterstützer vor.

Das nicht-kommerzielle Forschungsprojekt „Rosetta@Home“ wird unter anderem vom US-Gesundheitsministerium und der Universität Washington betreut. Die Wissenschaftler nutzen die Leerlaufzeit der Computer ihrer Teilnehmer, um Proteinstrukturen zu berechnen. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung von Heilverfahren für verschiedene Krankheiten ein, darunter Krebs und HIV.

Die Berechnung komplexer biochemischer Strukturen erfordert große Rechenkraft. Deshalb entschieden sich die Forscher für das Konzept des „distributed computing“ (verteiltes Rechnen), um die Last auf möglichst viele Computer zu verteilen. Da die Spieler der ESL zumeist über sehr gut ausgestattete PCs verfügen, lag es nahe, deren ungenutzte Kapazitäten in das „Rosetta@Home“-Projekt einzubringen. Auch nachdem das Team der ESL den ersten Platz erreicht hat, wird das Projekt fortgeführt.

„Rosetta@Home“
Das medizinische Forschungsprojekt „Rosetta@Home“ versucht, mit Hilfe der Technik des „distributed computing“ (verteiltes Rechnen) verschiedene Proteinstrukturen zu berechnen. Die Ergebnisse dieser Forschung werden bei der Entwicklung von Heilverfahren u.a. für Krebs, HIV, Malaria und Alzheimer verwendet. An dem Projekt beteiligen sich das US-Gesundheitsministerium, die nationale Wissenschaftsstiftung der USA (US NSF), das Howard Hughes Medical Institute und die Universität Washington. Die Wissenschaftler entschieden sich für „distributed computing“, um die großen Datenmengen schneller und günstiger verarbeiten zu können.

Weiter Informationen über das „Rosetta@Home“-Projekt finden Sie unter: http://boinc.bakerlab.org/rosetta/

Alle Links auf einen Blick:
- Diese Pressemitteilung als PDF: www.turtle-entertainment.de/Dateien/rosetta.pdf
- Derzeitige Rangliste des Rosetta@Home-Projektes: http://boinc.bakerlab.org/rosetta/top_teams.php?sort_by=total_credit
- Turtle Entertainment GmbH: www.turtle-entertainment.de
- Electronic Sports League: www.esl.eu
- Rosetta@Home: http://boinc.bakerlab.org/rosetta/
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