Angriff auf die Industrie 4.0: Angriffsszenarien auf Industrieroboter und Möglichkeiten, diese zu schützen

Hallbergmoos, (PresseBox) - Sicherheitsrisiko Industrieroboter – die Forschungsabteilung von Trend Micro, führender Anbieter von mehrschichtigen IT-Sicherheitslösungen, testet mögliche Angriffsszenarien auf industrielle Robotersysteme und erläutert die wichtigsten Schwachstellen.

Bis 2018 wird es weltweit schätzungsweise 1,3 Mio. industrielle Robotersysteme geben, die eine breite Palette von Aufgaben in den verschiedensten Industrien übernehmen – vom Schweißen in der Automobilindustrie über das Verpacken in der Lebensmittelherstellung bis hin zum Druckguss in der Metallindustrie. Im Zeitalter von Industrie 4.0 sind die Robotersysteme in automatisierten Produktionsanlagen zunehmend miteinander vernetzt. Doch sobald die Roboter bzw. das System, in dem sie arbeiten, mit dem Internet verbunden sind, können sie zum Einfallstor für Cyber-Angriffe werden. Der neue Bericht von Trend Micro untersucht die Relevanz von Sicherheit bei modernen Industrierobotern. Die Ergebnisse zeigen, dass roboterspezifische Angriffe durchaus im Bereich des Möglichen sind und eine ernstzunehmende Gefahr für die Smart Factory darstellen.

Durch die Vernetzung und externe Zugriffsmöglichkeiten wird auch die Angriffsfläche der Industrieroboter immer größer: Web Services ermöglichen den externen Zugriff auf den Roboter-Controller und es gibt bereits Apps, mit denen die Mitarbeiter die Roboter in der Fabrik über ihr Smartphone steuern können. Manche Industrieroboter können sogar direkt über das öffentliche Internet erreicht werden, um Monitoring und Fernwartung durchzuführen.

An einem konkreten Fall demonstrieren die Sicherheitsforscher von Trend Micro, wie ein Angriff auf einen typischen Industrieroboter, in diesem Fall der ABB IRB140, erfolgreich durchgeführt werden kann.

Die Sicherheitslücken reichen von technischen Dokumenten, die auf öffentlich zugänglichen Websites verfügbar sind, über Zertifikate, die über alle Produktinstanzen wiederverwendet werden, ungepatchte und veraltete Softwarekomponenten und fehlerhafte Credentials bis hin zu ungenügenden Authentifizierungspraktiken, schlechter Transportverschlüsselung, unsicheren Web Interfaces und leicht zugänglichen Firmware-Bausteinen.

Es bedarf einer ganzheitlichen Anstrengung von Roboter- und Software-Entwicklern, Betreibern und Sicherheitsexperten, um die sensiblen Robotersysteme zu schützen. Trend Micro möchte mit diesem Report dabei helfen, einen Prozess anzustoßen, um für die Zukunft eine sichere Industrie 4.0 zu schaffen.

Den Report finden Sie unter folgendem Link zum Download: https://documents.trendmicro.com/...
Weitere Infos zum Thema finden Sie unter https://www.trendmicro.com/...
Ein Video, das einen realen Angriff auf einen Roboter zeigt finden Sie unter folgendem Link: https://youtu.be/BxHYtFlKruY

TREND MICRO Deutschland GmbH

Trend Micro, einer der international führenden Anbieter für Cloud-Security, ermöglicht Unternehmen und Endanwendern den sicheren Austausch digitaler Informationen. Als Vorreiter bei Server-Security mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung bietet Trend Micro client-, server- und cloud-basierte Sicherheitslösungen an. Diese Lösungen für Internet-Content-Security und Threat-Management erkennen neue Bedrohungen schneller und sichern Daten in physischen, virtualisierten und Cloud-Umgebungen umfassend ab. Die auf der Cloud-Computing-Infrastruktur des Trend Micro Smart Protection Network basierenden Technologien, Lösungen und Dienstleistungen wehren Bedrohungen dort ab, wo sie entstehen: im Internet. Unterstützt werden sie dabei von mehr als 1.000 weltweit tätigen Sicherheits-Experten. Trend Micro ist ein transnationales Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio und bietet seine Sicherheitslösungen über Vertriebspartner weltweit an.

Weitere Informationen zu Trend Micro sind verfügbar unter http://www.trendmicro.de.

Anwender informieren sich über aktuelle Bedrohungen unter http://blog.trendmicro.de.

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