12. Gebäudeenergietag Rheinland-Pfalz

Mittwoch, den 3. Mai 2017 an der TH in Bingen (Campus Büdesheim)

(PresseBox) (Bingen am Rhein, ) Zum 12. Gebäudeenergietag Rheinland-Pfalz lädt die Transferstelle Bingen (TSB) gemeinsam mit dem Umwelt-ministerium Rheinland-Pfalz an die TH in Bingen ein.

Gebäude sind einer der größten Energieverbraucher in Deutschland. Die Politik verschärft dazu die gesetzlichen Rahmenbedingungen, EnEV und EEWärmeG werden zum GEG (Gebäudeenergiegesetz). Um diesen Änderungen und Verschärfungen nachzukommen, müssen neue Ansätze gefunden und intelligente Wege beschritten wer-den. Dazu möchten wir Ihnen an diesem 12. Gebäudeenergietag RLP Praxisbeispiele vorstellen und Impulse zum Nachdenken geben.

Grußwort von Frau Ministerin Ulrike Höfken, Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rhein-land-Pfalz im Tagungsflyer:

Auf der Klimakonferenz 2015 in Paris hat die globale Staatengemeinschaft das gemeinsame Ziel formuliert, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Ein Jahr später in Marrakesch haben 48 Staaten angekün-digt, dass sie aus Kohle, Öl und Gas völlig aussteigen wollen und das bis zur Mitte des Jahrhunderts. Auch Rheinland-Pfalz verfolgt diese Ziele auf Grundlage des Klimaschutzgesetzes. Um unsere klimapolitischen Ziele zu erreichen, müssen wir zügig und vollständig auf eine klimaneutrale Energieversorgung umstellen und zwar in allen Anwendungsbereichen: also bei Strom, Verkehr und Wärme. Gerade der Wärmebereich hat eine große Bedeutung für den Klimaschutz. In Deutschland verursacht die Erzeugung von Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme insgesamt rund 40 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen. Dieser hohe Anteil liegt nicht zuletzt an Defiziten bei der Gebäudedämmung sowie dem verbreiteten Einsatz veralteter und ineffizienter Heizungsanlagen.

Mit unserem Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz bündeln wir Maßnahmen, die zur Energieeinsparung und Umstellung der Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien beitragen. Davon profitierten nicht nur Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch die Verbraucherinnen und Verbraucher, Kommunen und Handwerksbetriebe. So werden Kosten gespart, die regionale Wertschöpfung wird gesteigert und wir werden unabhängiger von teuren fossilen Energien, die vielfach zu Lasten von Umwelt-, Klima-, Arbeitsschutz und internationaler Sicher-heit importiert werden. Das Wärmekonzept reicht von der energetischen Quartiers- und Gebäudesanierung, über Nahwärmenetze und Förderung effizienter Öfen bis zur Verknüpfung von Strom und Wärme vor Ort.

Die Veranstaltung soll einen Beitrag dazu leisten, den Anteil der Erneuerbaren Energien in der Wärmeversor-gung weiter zu steigern, hocheffiziente Heizungstechnologie verstärkt in den Markt einzuführen und den Ge-bäudebereich an die Anforderungen eines zukünftig vollständig regenerativen Energieversorgungssystems anzupassen. Hierzu lade ich Sie herzlich ein!

Weitere Informationen finden Sie im beigefügten Programmflyer oder auf der TSB Webseite (www.tsb-energie.de).

Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion, knüpfen Sie neue Kontakte und pflegen Sie bestehende. Parallel zu den Vorträgen wird eine Fachausstellung angeboten. Die Teilnehmer erhalten in den Pausen die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch zu informieren.

Die Tagung richtet sich an Gebäudeenergieberater, Fachplaner wie Architekten und Ingenieure, Behörden, Bauunternehmen und Handwerk, Energieversorger, Facilitymanagement, Contractoren sowie Wissenschaft und Fachverbände für die weitere Begleitung und Wissensvermittlung.

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