STASA QC spart Kosten und macht Prozessparameter transparent

Karlsruhe, (PresseBox) - Kunststofffertigungstechnologien bedürfen einer exakten Prozessparameter-Steuerung. Ohne hochentwickelte Software-Tools ist diese Forderung heute nicht mehr wirtschaftlich umsetzbar. Aus diesem Grunde wurde vom Steinbeis-Transferzentrum Angewandte Systemanalyse (STASA) die Software STASA QC entwickelt. Vertrieben wird das System unter anderem vom Steinbeis-Transferzentrum Kunststofftechnik (STKT), Karlsruhe. STASA QC deckt vier Hauptfunktionen ab: Untersuchung der Prozessfähigkeit, Prozessoptimierung hinsichtlich Zykluszeit, Qualitätskontrolle/-prognose und Prozessüberwachung. Beispielsweise amortisiert sich die Software durch Optimierung der Zykluszeiten schon nach kurzer, oft noch während eines Projektes (s. a. Grafik, Bild 1).

Bereits 2004 mit dem doIT Software Award ausgezeichnet, hat STASA QC inzwischen mehrere Pilotphasen durchlaufen und ist bei einigen Unternehmen erfolgreich im Einsatz. Das System ermöglicht dem Anwender, sämtliche Prozessparameter, z. B. den Arbeitspunkt beim Spritzgießen, genau zu ermitteln resp. zu optimieren. Die Einflüsse einzelner Prozessparameter werden in übersichtlichen und leicht zu verstehenden Masken transparent gemacht. Die Software ist überdies in der Lage, Prozesse online zu überwachen und Prozessdriften zu erkennen. Weitere Einsatzfelder, außer Kunststoffspritzguss, sind Aluminiumdruckguss, Schweißen und Kleben, Keramikdruckguss, Extrusionsverfahren, Herstellung von Kunststofffolien u. a. Obwohl im Programm sehr komplexe Berechnungen ablaufen, benötigt der Anwender keine besonderen mathematischen Vorkenntnisse. „STASA QC sichert zum einen die Produktqualität durch Ermittlung der optimalen Prozessparameter, zum anderen lassen sich Rüst und Fertigungszeiten minimieren und damit Kosten sparen“, betont Gunter Fischer, Leiter des STKT.

Transcat Software

Das 1990 in Karlsruhe gegründete Steinbeis-Transferzentrum Kunststofftechnologie (STKT) ist eines von über 700 Know-how-Transferzentren des international tätigen Steinbeis-Netzwerks. Das STKT bietet diese Unterstützung bei sämtlichen Fragen im Bereich Kunststoffe. Zu den Hauptarbeitsbereichen gehören Produkt-Vorentwicklung, Produktentwicklung, Qualitätssicherung, Softwarevertrieb sowie Schulung und Beratung. Auf Wunsch werden die Kunden von der Idee bis zum fertigen Produkt mit Spezialwissen, Analysen, Prototypen-Herstellung, Gutachten oder sonstigen Dienstleistungen unterstützt. Im Bereich Forschung arbeitet das STKT mit der Hochschule für Technik in Karlsruhe zusammen. Für die praktische Umsetzung besteht ein intensiver Kontakt zur Transcat Kunststofftechnik GmbH mit Zugriff auf die entsprechenden technologischen Ressourcen wie Maschinen und Software (CAE, Analyse/Simulation). Für die Herstellung von Mustern verfügt das STKT über zwei Spritzgießmaschinen, zur Qualitätskontrolle steht ein eigenes Prüflabor zur Verfügung. Weitere Info: www.stkt.de

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