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So fährt das Auto sicher ins neue Jahr

Toroleo-Silvestertipps für Fahrzeugbesitzer

(PresseBox) (Berlin, ) Autos unter Beschuss - so sieht für viele Fahrzeugbesitzer die Realität zum Jahreswechsel aus. Von Raketen, die auf der Motorhaube landen über Kanonenschläge, die im Auspuff explodieren bis hin zu unzähligen Glasscherben auf der Fahrbahn: Die Silvesternacht hinterlässt alljährlich an zahlreichen Fahrzeugen ihre schädigenden Spuren. Doch wie kann man sich gegen die Invasion der Feuerwerker schützen? Und zahlt die Kfz-Versicherung, wenn eines der pyrotechnischen Erzeugnisse eine Delle, einen Kratzer oder eine Schmauchspur am Fahrzeuglack hinterlässt?

Mit den Silvestertipps für Autobesitzer verrät Toroleo wie man den Pkw effektiv vor Raketen und Böllern schützt, um ihn unversehrt ins neue Jahr zu bringen.

Gefahrenzonen meiden

Wer ein Zusammentreffen mit feuerwerkenden Personen vermeidet, minimiert die Gefahr, eine Rakete oder einen Knaller abzubekommen. Gerade in der "heißen" Zeit (etwa zwischen 22 und zwei Uhr) sind die Straßen - insbesondere in den größeren Städten - fest in der Hand des Partyvolks. Dass man um Mitternacht nicht mit seinem Pkw durch die Innenstadt fahren sollte, versteht sich natürlich von selbst. Doch auch Parkgelegenheiten sind sorgfältig zu wählen: Lieber am nächsten Morgen den zehnminütigen Fußweg zum nächsten Parkhaus oder zur abgelegenen Seitenstraße in Kauf nehmen, als das Auto direkt an der Hauptstraße abzustellen.

Lässt sich keine "sichere" Abstellmöglichkeit finden, sollten Sie das Fahrzeug zumindest mit einer Abdeckplane schützen. Grundsätzlich gilt: Kommunikation ist Trumpf. "Besser vorher freundlich mahnen als später anzeigen", empfiehlt der Auto Club Europa (ACE) auf seinen Webseiten. Wer also seine "knallenden" Nachbarn höflich um Vorsicht bittet, findet sicherlich Gehör.

Das Auto nicht als Abschussrampe nutzen

Viele Autobesitzer fürchten vor allem die Silvesterraketen, welche nach ihrem aufsehenerregenden Aufstieg wieder zurück zur Erde fallen. Doch bengalische Fackeln, glühende Wunderkerzen, brennende Vulkane oder feuerspeiende Fontänen bergen eine viel höhere Gefahr. Denn während die Überreste einer Rakete nur aus Holz und Pappe bestehen (und bei ihrer Rückkehr zur Erde zumeist vollständig erkaltet sind), verbrennen die Treibsätze des sogenannten "Leuchtfeuerwerks" bei sehr großer Hitze.

Geschieht dies zu dicht am Autolack, können tiefe Brandlöcher entstehen.

Keine Angriffsflächen bieten

Einer frisch gewachsten Lackschicht droht durch DIN-genormte Feuerwerkskörper (sowohl Raketen als auch Böller) in der Regel keine Gefahr. Denn von der glatten Oberfläche lassen sich entstandene Schmauchspuren problemlos mit einer Autopolitur entfernen. Aus diesem Grund ist eine Lackpflege vor der großen Partynacht unbedingt zu empfehlen.

Neben der Pyrotechnik kann allerdings auch die große Menge an alkoholischen Getränken Ihr Fahrzeug gefährden. Denn betrunkene Personen greifen - sei es aus motorischen oder randalierenden Gründen - gern einmal nach einer Antenne oder stützen sich auf einen Außenspiegel. Daher gilt: Antenne einfahren und die Seitenspiegel umklappen, damit das Fahrzeug den feiernden Passanten keinerlei Angriffsfläche bietet.

Zahlt die Versicherung bei Silvesterschäden?

Knapp 40 Millionen Euro müssen deutsche Versicherungsgesellschaften alljährlich für Feuer- und Feuerwerksschäden zahlen, die während der Adventszeit und in der Silvesternacht verursacht werden. Entsteht ein Silvesterschaden an einem Fahrzeug, haftet derjenige, welcher den Böller oder die Rakete gezündet hat. Zumeist allerdings bleiben die Feuerwerkstäter unerkannt. In solch einem Fall springt die eigene Kfz- Versicherung ein.

Eine Teilkasko-Versicherung übernimmt dabei alle "Brand- und Explosionsschäden" sowie zerstörte Scheiben. Dies beinhaltet beispielsweise einen Feuerschaden, der durch eine fehlgeleitete Rakete im Fahrzeuginneren entsteht. Detoniert jedoch ein Kanonenschlag im Auspuffrohr, handelt es sich um "Vandalismus". In einem solchen Fall greift nur die Vollkasko-Versicherung.

Im Schadensfall die Meldefrist einhalten

Ist im Zuge der nächtlichen Party ein Schaden entstanden, sollte dieser unverzüglich bei der Polizei angezeigt werden. Die Meldefrist bei der Versicherung beträgt dann eine Woche. Zusätzlich ist der Versicherungsgesellschaft die Möglichkeit einzuräumen, den entstandenen Schaden zu begutachten. Wer seine Vollkasko einschaltet, sollte unbedingt die resultierende Prämienerhöhung berücksichtigen. Denn bei kleinen Schäden, die sich günstig auf eigene Kosten beheben lassen, ist eine Inanspruchnahme der Versicherung unter Umständen ein Verlustgeschäft.

Am ersten Januar ist daher eine sorgfältige Kontrolle des Fahrzeugs zu empfehlen. Wer einen Silvesterschaden entdeckt, sollte sich jedoch vorsichtshalber zu Fuß zur nächsten Polizeidienststelle aufmachen. Denn ob Feuerwerker oder nicht: Fahrtauglich sind am Neujahrsmorgen erfahrungsgemäß nur die Wenigsten.

TyresNET GmbH

Toroleo ist das unabhängige und kostenlose Produkt- und Preisvergleichsportal rund ums Automobil. Gegründet wurde das Unternehmen im Mai 2012 von Manuel Hinz, der Launch der Website erfolgte im September 2012. Heute beschäftigt Toroleo rund 20 Mitarbeiter.