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Pressemitteilung BoxID: 642084 (Toptarif Internet GmbH)
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Strompreise steigen zum Jahreswechsel vielerorts an

(PresseBox) (Berlin, ) .
- Preiserhöhungen von bis zu 9,4 Prozent bei mindestens 282 Versorgern angekündigt
- Rund acht Millionen Haushalte von steigenden Stromkosten betroffen
- Weitere Erhöhungen in den kommenden Monaten erwartet

Für viele Verbraucher wird der Strom im kommenden Jahr wieder teurer. Wie eine aktuelle Erhebung des Berliner Vergleichsportals TopTarif (www.toptarif.de) zeigt, heben mindestens 282 Unternehmen zum Jahreswechsel ihre Strompreise um bis zu 9,4 Prozent an. Im Schnitt steigen die Kosten laut Bekanntmachung der Versorger um 3,3 Prozent. Zuletzt hatten die Strompreise Anfang 2013 fast flächendeckend um durchschnittlich zwölf Prozent zugelegt.

"Von den angekündigten Preiserhöhungen sind bislang rund acht Millionen Haushalte quer durch das Bundesgebiet betroffen", erklärt der Energieexperte Daniel Dodt von TopTarif. "So wird der Strom unter anderem bei den lokalen Versorgern in Frankfurt am Main, Dresden, Hannover, Duisburg, Bochum und Bonn teurer. Auch bei großen Regionalgesellschaften wie der sächsischen ENSO und der Thüringer Energie müssen Kunden im kommenden Jahr wieder tiefer für ihren Strombezug in die Tasche greifen." Daneben gibt es aber auch einzelne Anbieter die ihre Preise gegen den Trend senken. So sinken beispielsweise die Kosten für Kunden der norddeutschen EWE um 1,2 Prozent.

Tabelle: Strompreisänderungen im Januar und Februar 2014

Im Vergleich zum bislang stärksten Strompreisanstieg während des letzten Winters fallen die jetzt angekündigten Erhöhungen deutlich moderater aus. Für einen vierköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom werden 2014 durchschnittlich 38 Euro mehr fällig. Zum Jahresbeginn 2013 kletterten die Stromrechnungen hingegen im Schnitt um mehr als 120 Euro.

"Insgesamt wird die kommende Strompreiswelle erheblich schwächer und weniger umfassend sein als Anfang 2013", macht Dodt deutlich. Während zum letzten Jahreswechsel ein Großteil der Versorger kräftig an der Preisschraube drehte, hält die Mehrzahl der Unternehmen im Moment noch still. "In den kommenden Monaten ist allerdings mit weiteren Preiserhöhungen in der Branche zu rechnen", so Dodt. "Zwar haben viele Anbieter, darunter auch die Branchenriesen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, öffentlich Preiserhöhungen zum Jahreswechsel ausgeschlossen. Ein Preisversprechen für das gesamte nächste Jahr geben bislang aber nur Wenige."

Umlagen steigen, Beschaffungskosten fallen, Netzentgelte uneinheitlich

Im Hinblick auf die anstehenden Preiserhöhungen verweisen die Anbieter in erster Linie auf gestiegene Umlagen und Netzentgelte. Tatsächlich spielen mit der EEG-Umlage, den Beschaffungskosten und den Netzentgelten drei Faktoren bei der aktuellen Bestimmung der Strompreise eine wesentliche Rolle. Während die EEG-Umlage im kommenden Jahr um knapp einen Cent steigt, ist die Entwicklung der Netzentgelte sehr uneinheitlich. Während der Stromtransport bei sechs von zehn Netzbetreibern teurer wird, sinken die Kosten bei rund einem Drittel der Unternehmen.*

Erheblich profitieren konnten die Versorger dagegen von der diesjährigen Entwicklung an den Beschaffungsmärkten. Hier haben sie ihren Strom wesentlich günstiger einkaufen können als in den vergangenen Jahren. Wie stark die Einkaufsvorteile bei den einzelnen Anbietern sind, hängt aber von der jeweiligen Beschaffungsstrategie ab, sprich zu welchem Zeitraum sie wie viel Strom für ihre Kunden gekauft haben.

"Die jetzt sichtbaren Unterschiede in der Preispolitik der Unternehmen lassen sich auf das individuelle Zusammenspiel der drei Faktoren EEG-Umlage, Netzentgelte und Beschaffungskosten zurückführen", hebt Dodt hervor. "Anbieter, die sehr günstig eingekauft haben und im Vertrieb von sinkenden Transportgebühren für Strom profitieren, haben einen entsprechenden Spielraum nach unten. Wer hingegen steigende Netzentgelte in die Preise einkalkulieren muss, der wird diese Preisentwicklung in Kombination mit der höheren EEG-Umlage in der Regel nicht kompensieren können."

Mit Blick auf die kommenden Strompreiserhöhungen raten die Experten von TopTarif beim Tarif- oder Anbieterwechsel zu Produkten mit langfristigen und umfangreichen Preisgarantien. Angesichts unterschiedlicher Preissicherungsmodelle am Markt sollte auch die neue EEG-Umlage bereits in den angebotenen Tarifen enthalten sein.

Hintergrundinformation: Worauf Verbraucher bei der Tarifwahl achten sollten

Durch Verbraucherportale wie TopTarif (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 825 können Verbraucher schnell und unkompliziert verfügbare Stromtarife vergleichen und kostenlos zu preiswerten Angeboten wechseln.

* Vgl. Newsletter der ene't GmbH: Netzentgelte im Niederspannungsnetz steigen deutlicher als zunächst angenommen. http://www.enet.eu/tl_files/enet/newsletter/netznutzung/88-50.html

Toptarif Internet GmbH

TopTarif ist eines der führenden deutschen Vergleichsportale im Internet für den einfachen und bequemen Tarifvergleich. Auf www.toptarif.de können Verbraucher mit minimalem Aufwand attraktive Angebote in den Kategorien Strom, Gas, Versicherungen, Finanzen, DSL und Smartphone recherchieren und auf Wunsch direkt zu einem neuen Anbieter wechseln. Für eine individuelle und transparente Beratung steht das angeschlossene Servicecenter telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 - 10 30 49 825 zur Verfügung. Der gesamte Vergleichs- und Wechselservice ist dabei völlig kostenfrei und unabhängig. Zudem finden Verbraucher auf dem Portal viele nützliche Tipps, News und Informationen rund um die einzelnen Produkte und Tarifrechner.

Das Berliner Unternehmen gehört mehrheitlich zur Holtzbrinck Publishing Group und hat seit der Gründung 2007 über eine Million Verbraucher beraten und beim Wechsel zu preiswerten Anbietern unterstützt.