Extreme Prozesszeitverkürzungen

Superfinish-Bearbeitung weiter verbessert

(PresseBox) ( Stuttgart/Wuppertal, )
Mit einer vielbeachteten Innovation in der Superfinish-Oberflächenfeinstbearbeitung hat Thielenhaus Technologies die Fachwelt auf der AMB in Stuttgart begeistert: Bis zu 35 Prozent kürzere Bearbeitungszeiten sind jetzt mit dem neu entwickelten Verfahren HyperFinish möglich. Je nach Werkstück und Aufgabe können nach Angaben des Wuppertaler Herstellers von Höchstpräzisions-Werkzeugmaschinen zudem auch bessere Qualitäten erreicht werden.

Bei dem neuen HyperFinish-Verfahren wird die konventionelle Superfinish-Oszillation des Werkzeugs mit einer zusätzlichen, hochfrequenten Radial- oder Linearschwingung überlagert, die über 3.600 Doppelhübe pro Minute (60 Hz) betragen kann. Durch die höheren Oszillationsfrequenzen ergibt sich ein wesentlich größerer Abtrag pro Zeiteinheit. So können die Bearbeitungszeiten im Vergleich zum konventionellen Superfinish z. B. bei Wälzlagern im Durchschnitt um 20 Prozent, teilweise sogar bis zu 35 Prozent, verkürzt werden. Durch die höhere Produktivität lassen sich weitere Bearbeitungsstationen und/oder Maschinen sowie die damit verbundenen Betriebskosten einsparen.

HyperFinish bedeutet aber nicht nur kürzere Prozesszeiten, sondern meistens auch eine Steigerung der Werkstückqualität: Durch die besondere Oszillationsmethode lassen sich mit konventionellen Werkzeugen bessere geometrische Werte hinsichtlich Rundheit und Feinwelligkeit erzielen. Mit der HyperFinish-Kinematik ergibt sich darüber hinaus beim Bürstentgraten von Bohrungen in Planflächen eine gleichmäßigere Kantenverrundung.

Thielenhaus ist davon überzeugt, dass die Vorteile der neuen Technologie - bis zu 35 Prozent kürzere Bearbeitungszeiten, verbesserte Werkstückqualitäten und weniger Investitionskosten - sich auch auf andere Anwendungen übertragen lassen. Vor allem bei der Stein- oder Bandbearbeitung von Funktionsflächen an Nocken- und Antriebswellen verspricht sich das Unternehmen ein großes Verbesserungspotenzial. In den kommenden Monaten sollen weitere Anwendungen systematisch getestet werden.
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