WM 2010: Ein Fußballfest auch für Werber und Sponsoren

Hamburg, (PresseBox) - Die Fußball-WM in Südafrika hat weltweit mit sportlichen Höchstleistungen und einem großen Fußballfest beeindruckt. Werbungtreibende und Sponsoren setzten bereits im Vorfeld auf die Vermarktung ihrer Produkte im Zusammenhang mit dem sportlichen Großereignis und hofften dabei auf Umsatzerfolge. Insgesamt wurde dadurch im ersten Halbjahr 2010 ein Bruttowerbedruck in Höhe von 295,6 Millionen Euro ausgeübt, der positive Impulse für den deutschen Werbemarkt erzeugte. Dennoch blieben die Werbespendings deutlich hinter den Ausgaben im Umfeld der Fußball-WM 2006 zurück: Damals wurden im Vergleichszeitraum Werbespendings im Bruttowert von 562,6 Millionen Euro getätigt. Das Markt- und Medienforschungsunternehmen Nielsen hat das WM-Werbeverhalten detailliert untersucht und dabei auch die Online-Resonanz betrachtet. Die Analyse verdeutlicht, dass sich werbliche Anstrengungen und Sponsorentätigkeiten in der Diskussion von Fußball-Fans im Internet widerspiegelten und Interessierte verstärkt die Webseiten der Sponsoren besuchten.

Die offiziellen FIFA-Partner und Sponsoren investierten im Zeitraum vom 01.01.2010 bis zum 30.06.2010 insgesamt 59,8 Millionen Euro in die Bewerbung ihrer Produkte und Services mit WM-Bezug. Das sind rund 20 Prozent des gesamten monetären WM-Werbevolumens. Damit entfällt der Großteil des WM-Werbedrucks auf Ambush-Kampagnen von Unternehmen, die thematisch mit Bezug zur Fußball-WM warben.

Top-5-WM-Werber der offiziellen FIFA-Sponsoren (1.Hj. 2010)

Rang Firma MEUR

1 Hyundai Motor Dt., Neckarsulm 16,2

2 McDonald's Dt., München 14,1

3 Coca-Cola, Berlin 7,9

4 Sony Dt., Berlin 7,1

5 Visa Europe Services, Frankfurt 6,4

Quelle: The Nielsen Company

Die Analyse des Online-Gesprächsvolumens zeigt, dass die offiziellen Sponsoren der Fußballweltmeisterschaft auch im Internet häufig von den Usern in Verbindung mit der WM thematisiert wurden. Die stärkste Resonanz erzielte hier der Sportartikelhersteller Adidas. Er fungierte u .a. als Teamausrüster für die deutsche Fußballnationalmannschaft in Südafrika und investierte nur in geringem Umfang in darüber hinaus gehende Werbemaßnahmen (0,5 Millionen Euro). Sony, Coca-Cola und McDonald's, die in umgekehrter Reihenfolge im Ranking der Sponsoren mit den höchsten Bruttowerbeausgaben zu finden sind, folgen auf Platz zwei bis vier der meistdiskutierten Sponsoren im Internet. Auch Hyundai schafft es als Top-Werbungtreibender der WM-Sponsoren unter die Top-5 in der Online-Diskussion.

Die repräsentative Internetnutzerstatistik von Nielsen weist für die deutschen Zugriffszahlen auf die Sponsoren-Webseiten eine positive Tendenz zur Fußball-WM aus: Die Top-5-Sponsorenseiten im Internet nach Unique Audience verzeichneten im Juni 2010 deutlich höhere Zugriffszahlen als im Vorjahresmonat.

Besucherzahlen der Websites der Top-5-Sponsoren nach Unique Audience

Brand Juni 2009 Unique Audience

[000]

Juni 2010 Unique Audience

[000]

McDonald's 490 644

Coca-Cola 307 494

SONY 424 494

Visa 31 168

Adidas 121 149

Quelle: The Nielsen Company

Die deutschen Besucherzahlen der offiziellen FIFA-Website stiegen im Vorjahresvergleich sogar um fast 2000 Prozent. Während in anderen Ländern das Internetpublikum auf FIFA.com überwiegend männlich war, wurde die Site in Deutschland im Juni von mehr weiblichen (54 Prozent) als männlichen (46 Prozent) Fans besucht. Dieses Ergebnis ist für Werbungtreibende und Sponsoren der Fußball-WM ein wichtiges Indiz, denn die exemplarische Auswertung der im Umfeld der Achtelfinalspiele am 26. und 27. Juni geschalteten Werbespots weist aus, dass hier vor allem männlich geprägte Produkte, z.B. aus den Bereichen Automobil, Technik, Finanzen, Bier und Männerkosmetik positioniert wurden. Mit diesen Produkten wird vornehmlich die traditionelle Zielgruppe der fußballbegeisterten Männer angesprochen, wobei hierzulande auch Frauen besonders Interesse an der Fußball-WM zeigten.

Weitere internationale Analysen rund um die Fußball-WM in Südafrika finden Sie unter http://blog.nielsen.com/nielsenwire/.

Anmerkung: Die von Nielsen Media erhobenen Bruttowerbedaten geben den Werbedruck wieder, den die Werbungtreibenden auf ihren Produkten und Services beim Konsumenten entfachen. Aus den Bruttowerbedaten lässt sich detailliert ablesen, welche Mediastrategie die Werbungtreibenden verfolgen. Der Bruttowerbemarkt erhebt keinen Anspruch, die individuellen, monetären Geldflüsse zwischen den Marktteilnehmern widerzuspiegeln, deren Konditionen naturgemäß von der Marktmacht des Werbungtreibenden bzw. der Agentur sowie der allgemeinen Nachfrage am Werbemarkt bestimmt wird. Diese individuellen Geldflüsse zwischen den Marktteilnehmern werden auch nicht öffentlich bekannt gegeben.

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