MathWorks: Simulink-Targets für die Codegenerierung in der neuen Motor Control Development Toolbox von Freescale integriert

Ingenieure können mit Simulink und Embedded Coder Produktionscode für Freescale-MCUs für Systeme erstellen, die die Standards IEC 61508 (SIL3) und ISO 26262 (ASIL-D) erfüllen

(PresseBox) ( Aachen / München, )
MathWorks hat Simulink-Targets für die Codegenerierung mittels Embedded Coder in die neue Motor Control Development Toolbox von Freescale integriert. Die Toolbox umfasst Blöcke zur Entwicklung von Motorsteuerungen in Simulink und unterstützt optimierte Codegenerierung für Hardware-Targets. So können Ingenieure in der Automobilindustrie und Industrieautomation Motorregelungen unter Verwendung von Freescale-Mikroprozessoren für Systeme entwerfen, die den Standards IEC 61508 (SIL3) und ISO 26262 (ASIL-D) entsprechen.

Mithilfe der Motor Control Development Toolbox können Ingenieure Algorithmen für Motorregelungen entwickeln und die gesamte Software konfigurieren und generieren, die zum Ausführen der Algorithmen auf den Freescale-Hardwareplattformen MPC5643L bzw. PXS20 erforderlich ist. In der Toolbox ist eine Motorsteuerungsbibliothek inbegriffen, die vom Motor Control Center of Excellence von Freescale entwickelt wurde. Diese Bibliothek ermöglicht Ingenieuren, ihre Designs mit Blöcken zu modellieren, die für eine schnelle Ausführung auf Freescale-MCUs optimiert sind. Zudem sind sie in der Lage, bitgenaue Simulationen dieser Entwürfe auszuführen. Mittels Embedded Coder von MathWorks bietet die Toolbox eine optimierte Codegenerierung sowie Unterstützung für Model-in-the-Loop- (MIL), Software-in-the-Loop- (SIL) und Processor-in-the-Loop-Tests (PIL).

"Unsere Prozessoren für die Automobilindustrie und Industrieautomation werden zunehmend von Ingenieuren eingesetzt, die Model-Based Design verwenden", so Steve Pancoast, Vice President für Product Solutions der Automotive, Industrial & Multi-Market Solutions Group von Freescale. "Die Blöcke in der Motor Control Development Toolbox sind das Ergebnis jahrelanger Motorsteuerungs-IP, und mit der Toolbox können Ingenieure ihre Entwürfe jetzt automatisch für die neuesten Freescale-Prozessoren implementieren, verifizieren und optimieren."

Tom Erkkinen, Embedded Applications and Certification Manager bei MathWorks, ergänzt: "Die Reaktion der Kunden auf die Breite und Tiefe der in der Motor Control Development Toolbox verfügbaren Funktionen war bemerkenswert und zeugt davon, wie stark sich Freescale mit Investitionen und Unterstützung für das Model-Based Design einsetzt."

Die Motor Control Development Toolbox unterstützt die MCU-Familien MPC564xL, MPC567xK, PXS30 und PXS20.

Blockbibliotheken in der Motor Control Development Toolbox bieten mathematische Basisfunktionen inklusive trigonometrischer Funktionen. Darüber hinaus werden PI-Regler, FIR- und IIR-Filter, sowie Motorsteuerungsoperationen wie Park- und Clarke-Transformationen bereitgestellt. Die Peripherieblock-Unterstützung umfasst ADC und PWM sowie SPI- und CAN-Busse.

Der generierte C-Quellcode kann automatisch mit der CodeWarrior®-IDE von Freescale, mit Diab von Wind River, MULTI von Green Hills Software und weiteren Compilern übersetzt werden. Zur Untersuchung von Software auf der Target-Hardware bietet die Toolbox FreeMASTER, das Einstellen von Parametern, Echtzeitüberwachung sowie Datenprotokollierung ermöglicht.

Weitere Informationen zur Motor Control Development Toolbox von Freescale erhalten Sie unter http://cache.freescale.com/files/32bit/doc/fact_sheet/MTRCTRTLBXFS.pdf?fsrch=1&sr=1:
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