Teradata Database 15 schließt Lücke zum Logical Data Warehouse

Kunden können mit der neuen Database-Version verschiedene Systeme, Analyseverfahren, Programmiersprachen und Datentypen integriert nutzen

(PresseBox) ( PRAG, )
Der Trend weg vom einzelnen Data Warehouse hin zum Logical Data Warehouse, das verschiedenste Systeme, Analyseverfahren, Programmiersprachen und Datentypen zu einer logischen Einheit zusammenführt, ist für die IT-Branche eine grundlegende Veränderung. Mit der neuen Teradata Database 15 stellt Teradata (NYSE: TDC) seinen Kunden die geeignete Software zur Verfügung, um in dieser Entwicklung führend zu sein. Die Teradata Database 15 ist ab sofort weltweit verfügbar.

"Mit der Teradata Database 15 realisiert Teradata die Vision einer agilen und reibungslosen Technologienutzung", sagte Hermann Wimmer, Vorstand International, Teradata. "Anwender können ihre Analyseabfragen über diverse Systeme hinweg ausführen und in-database sogar non-SQL Sprachen nutzen. Sie haben ungehinderten Zugang zu allen Daten, um ein besseres Verständnis über die Organisation, ihre Prozesse und Kunden zu gewinnen und damit entscheidende Wettbewerbsvorteile zu erzielen."

Diese Neuerungen können Kunden sowohl innerhalb der Teradata Unified Data Architecture (UDA) als auch darüber hinaus, in Verbindungen zu anderen Datenbanken, nutzen. Für übergreifende Datenarchitekturen wie die UDA hat das Analystenhaus Gartner den Begriff Logical Data Warehouse eingeführt.

Eine der neuen Lösungen, die die Analysemöglichkeiten der Teradata Database 15 erweitern, ist die Software Teradata QueryGrid. Sie stellt in der Teradata UDA und darüber hinaus virtuelle Rechenleistung bereit. So sind Unternehmen in der Lage, ihre Queries über unterschiedliche Systeme hinweg zu verarbeiten. Durch die Integration von JSON können Unternehmen Daten in diesem Format problemlos einbinden und für ihre Analysen nutzen. Die Einbettung und parallele Ausführung von SQL und non-SQL Sprachen in der Datenbank verschafft Entwicklern von Anwendungen zusätzliche Flexibilität. Darüber hinaus bietet die Teradata Database nun erweiterte Möglichkeiten bei temporalen Daten und Nutzer können geospatiale Daten dreidimensional darstellen und verarbeiten. Auch das Workload-Management und die Systemverfügbarkeit wurden verbessert.

JSON-Integration - schnell auf dynamische Daten reagieren

Teradata ermöglicht es, Daten im JSON-Format in das Data Warehouse zu laden. JSON ist ein kompaktes Datenformat, das für Nutzer einfach anzuwenden und gleichzeitig für Maschinen einfach zu generieren und zu analysieren ist. Es gewinnt vor allem mit Hinblick auf das sogenannte Internet der Dinge an Bedeutung, weil es den Zusammenschluss verschiedener Geräte über das Internet ermöglicht, die mit Sensoren und integrierten Mikroprozessoren ausgestattet sind. Durch die Integration von JSON in die Teradata Datenbank können Kunden die vollen Funktionalitäten und Features auch bei der Analyse dieses Datentyps einsetzen. Unternehmen können Daten in ihrer nativen JSON-Struktur analysieren und sich mit ihren Geschäftsmodellen schneller auf eine veränderte Datenlage einstellen. Die Daten werden direkt im JSON-Format eingebunden, so dass ein Redesign der Datenbank und Änderungen in der physischen Tabelle entfallen. Durch die Möglichkeit, Schema-on-Read und Schema-on-Write simultan zu verwenden, können Daten einfacher hinzugefügt werden. Der Ablauf wird noch reibungsloser.

Flexible Architektur - mehr Freiheit für Entwickler

Oftmals unterscheiden sich die Anforderungen von Applikationsentwicklern und -Programmierern erheblich. Entwickler benutzen andere Tools, Techniken und Programmiersprachen als Programmierer, welche im Business Intelligence-Bereich (BI) mit SQL arbeiten. Teradata hat es sich zum Ziel gesetzt, beiden Nutzergruppen mehr Möglichkeiten an die Hand zu geben. Verbesserungen bei der Teradata Database 15 verschaffen Anwendungsentwicklern Zugang zu einer größeren Bandbreite an Datentypen, einer flexibleren Anwendungsarchitektur sowie einer robusten Entwicklungsumgebung, ohne dass sie sich dafür neue Programmierkenntnisse aneignen müssten. Entwickler können mit Perl, Ruby, Python und R aus einer Vielfalt an Skriptsprachen wählen. Sowohl Entwickler als auch BI-Programmierer können ihre Applikationen in-database entwickeln, einbetten und ausführen. Dabei profitieren sie von der hohen Performance der Teradata Database, ohne Daten auf einen isolierten Server extrahieren zu müssen.

Queries über verschiedene Plattformen hinweg ausführen

Aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Datenbanken und analytischen Umgebungen benötigen Anwender intelligente Verbindungen zwischen ihren Plattformen. Die QueryGrid-Funktionalität der Teradata Database 15 ermöglicht eine Verschiebung von Daten in beide Richtungen sowie Push down-Processing zwischen der Database und open-source Hadoop. Ohne Unterstützung durch die IT-Abteilung können Anwender direkt von der Teradata Database aus Queries initiieren, um auf Teilmengen von Daten aus der Hadoop-Umgebung zuzugreifen, sie zu filtern und zurück zu verschieben. So können auch aktuell nicht im Data Warehouse vorgehaltene Daten in der Teradata Database analysiert werden. Eine derartige Organisation der Queries ist auch bei Verbindungen zu anderen Datenbanken außerhalb der Teradata UDA möglich. Die Teradata QueryGrid-Funktionalität wird ab dem dritten Quartal 2014 verfügbar sein.

3-D Fragestellungen bearbeiten

Teradata erweitert mit der neuen Database-Version auch die Möglichkeiten, dreidimensionale (3-D) geospatiale sowie temporale Analytics in-database auszuführen. Geospatiale Analytics können nun auch die Z-Koordinate wiedergeben, wodurch Anwender auch die relativen Höhen von Orten oder Objekten analysieren und somit Fragestellungen in Bezug auf alle drei Dimensionen bearbeiten können. Auf diese Weise sind beispielsweise Telekommunikationsunternehmen in der Lage, die Höhe von Netzstörungen um einen Funkturm zu bestimmen. Anbieter von Schadens- und Unfallversicherungen können bei einer Überschwemmung die überfluteten Gebiete abschätzen und anhand des Wasserstands den potentiellen finanziellen Schaden in versicherten Gebäuden kalkulieren.

Die Syntax von Teradata Temporal entspricht den gängigen Standards. Die Performance der ausgewählten Temporal-Queries verbessert die Teradata Database signifikant. Anwender können so mehr Queries ausführen, um Antworten auf zeitkritische Fragen zu erhalten.

Systemverbesserungen

Durch eine ganze Reihe an Features in den Bereichen Verfügbarkeit und Support ist die neueste Version der Teradata Database noch zuverlässiger und einfacher in der Anwendung. Die Systemverfügbarkeit ist durch die hohe Performance noch höher. Darüber hinaus sorgen optimierte Features dafür, dass Queries im erwarteten Zeitraum ausgeführt werden. Weiterhin können die Experten von Teradata Customer Services eventuell auftretende Probleme jetzt schneller identifizieren und beheben. Verschiedene Neuerungen verbessern auch das Teradata Active System Management und das Integrated Workload Management. Kunden verfügen über bessere Kontrollmöglichkeiten und können Guidelines definieren, die sich an ihren Zielen, Workload-Kriterien und ihrer Ressourcennutzung orientieren.
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