Siemens AG setzt bei der Industrialisierung von Big Data Analytics auf Architektur von Teradata

Internationaler Technologiekonzern setzt Teradata Unified Data Architecture zur Optimierung von Serviceprozessen und Produktqualität ein/ Integrierte Test- und Entwicklungsplattform für spartenübergreifende Forschungsabteilung implementiert

(PresseBox) ( München/Prag, )
Die Siemens AG verstärkt ihre Aktivitäten zu Big Data. Um den Wert von Daten jeglicher Art voll auszuschöpfen, hat sich der Technologiekonzern für eine integrierte Lösung von Teradata (NYSE: TDC) entschieden. Die Plattform wird unter anderem Sensor-, Prozess- und Maschinendaten mit weiteren Daten aus diversen Quellsystemen kombinieren und insbesondere zur fortlaufenden Verbesserung der Serviceprozesse und der Produktqualität auswerten. 

Das Internet der Dinge und die vierte industrielle Revolution werden Zug um Zug Wirklichkeit: Der Integration und Analyse von Daten unterschiedlicher Herkunft und Struktur - Stichwort Big Data - kommt gerade bei Industrieunternehmen eine wachsende Bedeutung zu. Siemens hat nun im Rahmen einer konzernweiten Initiative eine zukunftsweisende Investitionsentscheidung getroffen: Die globale Konzernforschung Corporate Technology implementiert eine einheitliche Datenarchitektur (Unified Data Architecture, UDA) von Teradata. 

Siemens will Sensor-, Prozess- und Maschinendaten zukünftig noch stärker nutzen. Vor allem die Integration, das Management und die Analyse dieser Daten sollen optimiert werden. Dazu setzt Corporate Technology die UDA als Test- und Entwicklungsplattform ein. Interne und externe Experten können auf der neuen Plattform zusammen beispielsweise Analysemodelle und analytische Anwendungen für Produktivsysteme entwickeln, testen und sie dann für operative Prozesse bereitstellen. Vorteil für die Anwender: Neue Ideen für Analyseanwendungen können schnell und ohne großen Aufwand erprobt werden. Das Ziel: Mit der neuen Plattform kann Siemens die Analyse unterschiedlich strukturierter Daten aus vielerlei Quellen als permanenten Innovationsprozess im Unternehmen etablieren. 

"Mit der neuen Lösung können wir die Datenquellen unterschiedlichster Herkunft und Struktur, zum Beispiel Sensordaten, die in unseren Produkten generiert werden, in einer einheitlichen Architektur zusammenführen. Das ermöglicht es, schneller und effizienter zu erkennen, welchen Wert die Daten enthalten", sagte Dr. Michael May, Head of Technology Field Business Analytics & Monitoring (BAM) bei Siemens. "Wir kommen so von Big Data zu Smart Data. Damit optimieren wir die Qualität unserer Produkte und können unseren Kunden zukunftsweisende Serviceangebote anbieten." 

Nach eingehender Prüfung und Bewertung einschlägiger Big Data-Technologien auf dem Markt entschied sich Siemens für die UDA von Teradata. Mit diesem Framework können Organisationen die ganze Vielfalt von Big Data, also klassisch strukturierte und neuartige Datenformate, kombinieren und je nach Analyseziel auf der geeignetsten Plattform von Teradata und seinen Partnerfirmen analysieren. Die UDA nutzt damit den komplementären Mehrwert der best-in-class-Technologien von Teradata, Teradata Aster und Hadoop, um die Qualität von Dienstleistungen und Produkten kontinuierlich zu optimieren. Sie sollen Daten aus bestehenden Quellen aufnehmen und integrieren, den Konzern aber auch für weiteres Datenwachstum durch die Integration immer neuer Datenquellen rüsten. Absehbar werden damit noch komplexere Analysen möglich sein, deren Ergebnisse sowohl die strategische Planung als auch die operativen Prozesse weiter verbessern können. 

"Die UDA von Teradata versetzt das Unternehmen in die Lage, Industriedaten, darunter auch multistrukturierte Big Data, mit herkömmlichen Daten zusammenzuführen und in jeder erdenklichen Kombination zu analysieren", sagte Hermann Wimmer, Vorstand International, Teradata. "Somit kann Siemens den maximalen Wert aus seinen Daten schöpfen und den Grundstein für weitere Innovationen legen." 

Die von Siemens implementierte Lösung umfasst eine Teradata Data Warehouse Appliance 2750, eine Teradata Aster Plattform sowie eine Teradata Appliance für Hadoop. Mit dieser Kombination ist Siemens in der Lage, Daten jeglicher Art integriert vorzuhalten und zu analysieren. Teradata Professional Services unterstützte Siemens bei der Implementierung der Lösung und der Integration der verschiedenen Datenquellen und führte Mitarbeiter in ergänzenden Schulungen in die neue Datenarchitektur ein. So erzielt Siemens von Anfang an eine hohe Akzeptanz und Nutzungsrate der neuen Analyseplattform. 

Kurzportrait Siemens AG

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie, Energie sowie im Gesundheitssektor tätig und liefert Infrastrukturlösungen, insbesondere für Städte und urbane Ballungsräume. Siemens steht seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit einer der größten Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2013 endete, auf fortgeführter Basis einen Umsatz von 75,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,2 Milliarden Euro. Ende September 2013 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 362.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

 

 

 

 

 

 
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