Gigabit-Tarife gibt es (noch) nicht in jeder Region

Wer einen Highspeed-Internetanschluss will, muss erst die Verfügbarkeit prüfen

(PresseBox) ( Berlin / Göttingen, )
Immer mehr Nutzer bevorzugen eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit, um entspannt im Internet surfen zu können. Höhere Übertragungsraten ermöglichen auch die flüssigere Parallel-Nutzung von Anwendungen, die viel Volumen benötigen, wie Video-Streaming, ein großer Download und Telefonieren per VoIP. Alexander Emunds vom Onlineportal teltarif.de sagt: "Der Breitbandausbau schreitet zwar voran und diverse Provider haben Gigabit-Tarife im Angebot. Allerdings verfügen die meisten Anbieter nur über ein stark begrenztes Lizenzgebiet, indem sie ihre Tarife vermarkten. Das heißt, nicht in jeder Region gibt es jeden Tarif."

Neben Kunden und Netzbetreibern weiß mittlerweile auch die Politik, dass Glasfaserleitungen entscheidend für eine zukunftsfähige Internetanbindung sind. Dank des Breitbandausbaus können Verbraucher in immer mehr Regionen Tarife buchen, die eine besonders hohe Übertragungsgeschwindigkeit erlauben. Jedoch ist oft eine mühsame Recherche vonnöten, um herauszufinden, welcher Provider, in welcher Region einen entsprechenden Tarif anbietet. "Einfach einen Gigabit-Tarif googeln, ihn buchen und erwarten, dass 'die neue Leitung' geschaltet wird, ist jenseits der Realität", so Emunds. In Deutschland werden solche schnellen Internet-Anschlüsse meist mittels FTTH (Fibre to the Home) umgesetzt. Dabei wird die Glasfaserleitung direkt bis in die Wohnung der Kunden verlegt. Allerdings ist ein Highspeed-Internetanschluss kein Schnäppchen. Emunds meint: "Aufgrund des beschränkten lokalen Angebots sind Nutzer quasi gezwungen, hohe monatliche Grundgebühren für einen Gigabit-Tarif in Kauf zu nehmen." Liegt das eigene Haus im Ausbaugebiet eines Glasfaser-Anbieters, verlegt dieser im Rahmen einer Vermarktung die Leitung oft auch kostenlos. Wird erst nach Ende der Bauphase ein schneller Internet-Tarif abgeschlossen, können sogar einmalige Anschlussgebühren von über 1.000 Euro anfallen. Die monatliche Grundgebühr schwankt von Provider zu Provider. Dies liegt an den unterschiedlich verwendeten Technologien – neben Glasfaser auch TV-Kabel –, um die hohen Verbindungsgeschwindigkeiten zu realisieren. TV-Kabelanbieter haben deutlich geringere Anschlusskosten als Anbieter, die per FTTH-Technologie das Glasfaserkabel erstmalig verlegen müssen, weil das TV-Kabel bereits vorhanden ist und so der bestehende Kanal von der Straße zum Haus genutzt werden kann. Versorger, die per FTTH arbeiten, müssen erst den Boden aufgraben und das Kabel verlegen.

Gigabit-Tarife via TV-Kabel sind zwar oft günstiger, dafür stehen Kunden in der Regel eine deutlich geringere Datenrate im Upstream (50 MBit/s) zur Verfügung. Glasfaser-Anbieter versprechen hingegen meist 100 bis 1.000 MBit/s im Upstream. Die Upload-Geschwindigkeit ist für Nutzer wichtig, die etwa Videos auf YouTube stellen oder große Datenmengen in der Cloud speichern. Emunds sagt abschließend: "Wer einen Gigabit-Tarif möchte, kann nicht mit einem Schnäppchen rechnen und hat derzeit auch nicht die Wahl wie im Supermarkt. Nutzer sollten die verschiedenen Angebote und die Verfügbarkeit in der jeweiligen Region vorab genau prüfen."

Hier finden Sie eine Übersicht aktueller Gigabit-Tarife: https://www.teltarif.de/gigabit-tarifvergleich 

 
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