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Pressemitteilung BoxID: 335074 (Teknowlogy Group)
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IT in der Automobilindustrie in Zeiten der Krise

IT-Kosten sparen um jeden Preis?

(PresseBox) (München, ) Die Automobilindustrie befindet sich in der Krise, und auch die IT muss wie andere Bereiche im Unternehmen ihren Beitrag bei den allgemeinen Kosteneinsparzielen leisten. Ansatzpunkte gibt es hier viele: vom Nachverhandeln von bestehenden Outsourcing-Verträgen über die zunehmende Nutzung von "Payper-Use"-Preismodellen über die Konsolidierung und Standardisierung von Anwendungslandschaften bis hin zur Umsetzung von Virtualisierungskonzepten innerhalb der gesamten IT-Infrastruktur. Die Marktanalysten Stefanie Naujoks und Klaus Holzhauser von Pierre Audoin Consultants (PAC) stellen aber auch fest, dass das Kostensenkungspotenzial der IT häufig noch unterschätzt wird.

In der aktuellen Studie "Automotive Industry Germany 2010" beschreiben die Analysten von PAC, welchen IT-Herausforderungen sich heute die Unternehmen der deutschen Automobilindustrie stellen müssen und welche Potenziale die IT besitzt, die Unternehmen in der Erhöhung ihrer Prozesseffizienz zu unterstützen.

So sind laut Holzhauser "die Implementierung und der Einsatz von Business Intelligence-Lösungen angesichts der Krise und der damit einhergehenden Notwendigkeit, die Transparenz in Unternehmen zu erhöhen - sei es im Vertrieb, im Controlling oder in der Produktion - gerade für Automotive OEMs wesentliche Erfolgsfaktoren, um im globalen Wettbewerb nachhaltig Wettbewerbsvorteile zu identifizieren und umzusetzen."

"Des Weiteren liegt auch in geeigneten CRM-Lösungen aber auch im Bereich Händlermanagement noch ein enormes Potenzial, um zusätzliche Umsatzpotenziale zu erschließen - nicht nur im Neugeschäft der Automobilhersteller, sondern auch im Ersatzteilgeschäft", fügt Stefanie Naujoks hinzu.

Auch Product Lifecycle Management (PLM)-Lösungen können dazu beitragen, die Produktentwicklungszeiten zu verkürzen, was zum einen ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor in der Automobilindustrie ist und zum anderen gleichzeitig hilft, die Entwicklungskosten zu reduzieren. Insbesondere die Verknüpfung von Erkenntnissen aus dem Vertrieb und dem Marketing (z.B. CRM-Systeme) mit den Systemen der Produktentwicklung (z.B. PLM-Systeme) würde laut Holzhauser dazu beitragen, die Produktentwicklung weiter zu optimieren und auch helfen, die Gewährleistungskosten zu senken.

Die Analysten von PAC sehen auch bei der Zusammenarbeit zwischen den Herstellern und Zulieferern weiterhin Potenziale für die IT, diese zu unterstützen. So geht es bei Supply Chain Management (SCM)-Lösungen nicht mehr nur darum, die Prozesse entlang einer "Wertschöpfungskette", sondern vielmehr in einem global verzweigten "Wertschöpfungsnetzwerk" zu unterstützen. Im Bereich Produktentwicklung geht es beispielsweise bei der Entwicklung für alternative Antriebe (z.B. Hybrid- oder Elektromotoren) darum, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Herstellern und Forschungs- & Entwicklungspartnern zu erleichtern. Selbiges gilt für die Entwicklung von intelligenten, elektronischen Komponenten im Bereich CarIT (z.B. Fahrerassistenzsysteme).

Bei den - überwiegend kleineren und mittelständischen - Zulieferern der Automobilindustrie sieht PAC zwar Nachholbedarf bei standardisierten, integrierten und vorkonfigurierten ERP/MRP-Lösungen, jedoch steht die Sicherstellung des Cashflows angesichts der Krise derzeit noch im Vordergrund. Mittel- bis langfristig geht Naujoks aber davon aus, dass es z.B auf Produktionsebene noch erhebliche Potenziale gibt, die Effizienz durch IT weiter zu erhöhen. Dazu zählen beispielsweise auch Lösungen, die es ermöglichen, die Transparenz in der Produktion zu erhöhen, um flexibler auf Abrufaufträge der OEMs reagieren zu können, um dadurch nicht zuletzt auch die Kosten für das Umlaufvermögen bzw. für Bestände weiter zu reduzieren.

Bei allen Potenzialen, die die IT birgt, um die Effizienz in Unternehmen zu erhöhen, müssen Business und IT zunächst einmal auf Augenhöhe sein, um gemeinsam diese Effizienzpotenziale realisieren zu können. PAC plädiert dafür, dass es insgesamt darum geht, eine ausgewogene und den individuellen Unternehmensumständen entsprechende Kombination aus beiden Ansätzen anzuwenden: Die Reduktion von IT-Kosten (um den allgemeinen Erfordernissen der Kosteneinsparungen zu entsprechen) sowie die Kostenreduktion durch IT (durch die Erhöhung der Business-Effizienz).

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