Verkehrswissenschaftler der TU Dresden stellen gemeinsam mit Partnern von Volkswagen in der ZDF-Sendung "Abenteuer Wissen" ihren intelligenten "Stauassistenten" vor

Dresden, (PresseBox) - Das Fahren auf Autobahnen bringt nicht nur Freude, sondern auch Leid - insbesondere dann, wenn - nicht selten durch Verkehrsunfälle und Baustellen - größere Staus entstehen. Könnten die Autofahrer durch sehr weit vorausschauendes und angepasstes Fahren die Entstehung von Staus verzögern oder gar verhindern und den Stau-Abbau beschleunigen?

Dr. Martin Treiber und Dr. Arne Kesting von der Professur für Verkehrsökonometrie und -modellierung des Instituts für Wirtschaft und Verkehr der TU Dresden entwickeln zusammen mit dem Projektpartner Volkswagen einen "Baustellenlotsen bzw. Stauassistenten".

Die Aufgabe der Dresdner Wissenschaftler war es hierbei, die theoretische Konzeption und einen Simulator zu entwickeln und die Simulationen durchzuführen. Darüber hinaus entwickelten sie einen Beschleunigungsregler (ACC), der von Volkswagen in konkrete Fahrzeuge eingebaut wurde. Dieser Beschleunigungsregler setzt das "Störungsadaptive Fahren" durch einen verkehrsangepassten "Fahrstil" um. Ebenso zeichnen die Wissenschaftler verantwortlich für die Entwicklung des Konzeptes zur Herleitung der Verkehrslage (d.h. die Beeinflussungsfaktoren für den Fahrstil) aus lokalen Informationen.

Am 29. Juli ab 22.15 Uhr wird in der ZDF-Sendung "Abenteuer Wissen" das Gesamtkonzept für dieses "Störungsadaptive Fahren" auf einer Autobahn demonstriert. Hierbei wird Dr. Treiber bei der Simulation am Computer zu sehen sein und es wird ein Feldtest des so genannten "Baustellenlotsen bzw. Stauassistenten" von VW präsentiert.

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