Neues Labor für regenerative Energietechnik an der Technischen Fachhochschule Wildau

Lehr- und Forschungsbereich Physikalische Technik mit praxisnahen Lösungen für die Stromversorgung und Heizung

(PresseBox) ( Wildau, )
Am 19. November 2008 wird um 10.00 Uhr im Haus 13 (Raum 200) der Technischen Fachhochschule Wildau das neue Labor für regenerative Energietechnik eröffnet. Schwerpunkte sind die Stromerzeugung aus Solarenergie (Photovoltaik), die Wärmeerzeugung aus Sonnenstrahlung (Solarthermie) und - als neues zukunftsweisendes Gebiet - die Wasserstoff-Brennstoffzelle für die elektrische Energieversorgung einschließlich der erforderlichen Energiespeicherprozesse.

»Hausherr« Prof. Dr. Siegfried Rolle, Studienrichtungssprecher und Leiter des Lehr- und Forschungsbereiches Regenerative Energietechnik, sieht in dem neuen Labor ein wichtiges Verbindungsglied zur Praxis. Die angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der regenerativen Energietechnik soll regionale Potenziale zur besseren Nutzung erneuerbarer Energien erschließen, so durch intelligente Energieversorgungslösungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbegebäude. Gleichzeitig senden die Forschungsergebnisse wichtige Wachstumsimpulse in die Wirtschaft aus, indem sie zum Beispiel neue Betätigungsfelder für traditionelle Handwerksbetriebe eröffnen.

Insbesondere die wasserstoffgespeisten Brennstoffzellen im Leistungsbereich bis zu einigen Kilowatt sind für das Wissenschaftlerteam um Prof. Rolle interessant, weil sie unter anderem für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern geeignet sind. Gemeinsam mit der Heliocentris Energiesysteme GmbH, Berlin-Adlershof, wird derzeit als erste zu untersuchende Anwendung eine Notstromversorgung auf Brennstoffzellenbasis aufgebaut und erprobt. Weitere regionale Anwendungsfelder sollen in Zusammenarbeit mit den Energieversorgern, Handwerksbetrieben und kommunalen Einrichtungen erschlossen werden.

Rolle: »Die regenerative Energietechnik erweist sich zunehmend als ein hoch innovatives Querschnittsgebiet, das nicht nur physikalische sondern auch anspruchsvolle ingenieurtechnische Aspekte umfasst. Damit ist sie an der TFH Wildau über den Lehr- und Forschungsbereich Physikalische Technik hinaus für das gesamte Ingenieurwesen von großer Bedeutung.«
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