PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 236972 (Technische Hochschule Wildau)
  • Technische Hochschule Wildau
  • Hochschulring 1
  • 15745 Wildau
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Kooperationsvorhaben »Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (Maschinenbau) mit Doppel-Bachelorabschluss« der Technischen Fachhochschule Wildau und der Staatlichen Ingenieurökonomischen Universität St. Petersburg/Russland wird am 12. Februar 2009 ab 18.00

(PresseBox) (Wildau , ) Am 1. September 2009 werden an der Staatlichen Ingenieurökonomischen Universität (ENGECON) St. Petersburg/Russland die ersten Studentinnen und Studenten für den neuen Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (Maschinenbau) immatrikuliert. Dieser Studiengang wurde im Rahmen des Förderprogramms »Studienangebote Deutscher Hochschulen im Ausland« des Deutschen Akademi­schen Austauschdienstes DAAD von der Technischen Fachhochschule Wildau an die Universität in der russischen Metropole an der Newa exportiert, ein für Fachhochschulen bundesweit bisher einmaliges Projekt.

Das achtsemestrige Studium ist mit einem mehrmonatigen Aufenthalt in Deutschland verbunden - ein Semester Studium an der TFH Wildau, ein Semester Praktikum in einem deutschen Unternehmen der Automobil- oder Automobilzulieferindustrie. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten Abschlussdiplome beider Einrichtungen.

Zur Vorbereitung des Studienstarts findet vom 12. bis 14. Februar 2009 in Wildau ein deutsch-russischer Workshop statt, bei dem das Curriculum und die Rahmenbedingungen für den Studienablauf festgelegt werden. Den Auftakt dazu bildet eine öffentliche Präsentation am 12. Februar 2009 von 18.00 bis 20.00 Uhr im Atrium des Gebäudes der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittelstraße 2-4, 10117 Berlin), an der eine Delegation der ENGECON unter Leitung von Professor Dr. Gerold A. Krayuchin, früherer langjähriger Dekan für Maschinenbau, teilnimmt. In diesem Rahmen wird Prof. Dr. Dr. mult. Carl Hahn, Unternehmensberater und früherer Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsrat der Volkswagen AG, über Innovationskompetenz und multinationales Verständnis heutiger Manager in Industrie und Wirtschaft sprechen. Im Anschluss bietet ein Imbiss Gelegenheit, mit deutschen und russischen Hochschullehrern, Unternehmern und Vertretern aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen und Interviews zu führen.

Wirtschaftsingenieure mit ihrer Fähigkeit, Wissensgrenzen zu überbrücken und zwischen verschie­denen Denkweisen zu vermitteln, zählen heute nicht nur in Deutschland mit zu den am stärksten nachgefragten Hochschulabsolventen, in Industrie und Wirtschaft haben sie gute Berufsperspektiven. In Anbetracht der zunehmenden Konzentration der internationalen Maschinen- und Fahrzeugbauindustrie im Großraum St. Petersburg müssen sich die dortigen Fachkräfte westlicher Arbeitsmethodik anpassen und für den internationalen Wissens- und Technologietransfer offen sein. Der TFH-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen bietet dafür die besten Voraussetzungen.